Bewerbungsfotos im Studio

Wer kennt es nicht: Man will sich auf eine Stelle bewerben und stellt mit Schrecken fest, dass das Bewerbungsfoto total veraltet ist oder man sich zwischen mehreren nicht ganz perfekten Bildern entscheiden muss? Genau das ist uns auch passiert. Und deshalb haben wir uns ein Herz gefasst und dieses Problem einfach selbst lösen wollen.

Um selber Bewerbungsfotos zu machen, haben wir uns zu dritt für einen Tag das Studio im Medienhaus gemietet. Niemand von uns hatte zuvor Erfahrung in der Studiofotografie und so war es für uns alle ein Ausprobieren, Testen und Lernen. Mit den Fotos, die schlussendlich entstanden sind, sind wir aber alle sehr zufrieden und sie wurden bereits erfolgreich an gewissen Orten verwendet.

(ash)

Idee
Alles begann damit, dass sich Seraina anfangs des Sommers immer mal wieder darüber beklagte, dass ihre Bewerbungsfotos so veraltet seien. Und auch Mara und Anabel fanden, dass sie eigentlich mal gute Porträtfotos von sich selbst gebrauchen könnten. Schon war die Idee entstanden, diese Fotos doch einfach selbst im Studio des Medienhauses und draussen zu schiessen.

Umsetzung
Um etwas vorweg zu nehmen: die Umsetzung war nicht so einfach wie gedacht, aber beginnen wir am Anfang. Dank Maras Know-how von ihrer Arbeit aus der Technikausleihe, wussten wir ziemlich genau, welches Material wir für das Shooting benötigen würden. Sie bestellte es und reservierte das Studio. Am Shootingtag trafen wir uns dann alle gestylt und passend für das Foto angezogen am Morgen im Medienhaus. Nach dem Aufstellen und Einstellen des Equipments begannen wir mit dem Shooting. Dazu gingen wir ganz einfach der Reihe nach, damit jede mehrmals vor und hinter der Kamera stand. Wir machten sowohl klassische Porträtfotos, als auch stehende Ganzkörperfotos und sitzende Fotos.

Einige Wochen später bearbeiteten wir die Fotos dann individuell nach unserem Geschmack. Deshalb kann es auch sein, dass die Fotos vom Stil her etwas unterschiedlich aussehen.

Schwierigkeiten
Die erste grosse Schwierigkeit ergab sich bei uns beim Aufstellen und Einstellen der Kamera und des Lichts/des Blitzes. Da wir zuvor alle noch nie mit professionellem Fotoequipment gearbeitet hatten, was dies gar nicht so leicht. Besonders das Licht/den Blitz einzustellen ist schwierig, sprich wo man es platziert und wie stark es sein soll. Alles in allem hatten wir für den Ausbau und das Einstellen deutlich mehr Zeit gebraucht, als anfangs gedacht, was dann auch im späteren Zeitplan zu Verzögerungen führte. Und schlussendlich auch dazu, dass es geplante Fotos, die wir draussen noch aufnehmen wollten nicht mehr möglich machte.

Ein anderer Punkt, der sich aber eher als kleine Schwierigkeit herausstellte, waren Haare und Make-up. Besonders die Haare machten bei einigen von uns drei immer mal wieder, was sie wollten und so musste jemand ab und zu als Haar- und Make-up-Artistin einspringen. Ein nächstes Mal würden wir definitiv Haarspray mitbringen, damit alles so an Ort und Stelle bleibt, wie es soll.

Fazit
Alles in allem konnten wir an diesem Tag sehr viel lernen und in einen Bereich eintauchen, mit welchem wir zuvor (auch im Studium) nicht wirklich etwas zu tun hatten. Zudem konnten wir unsere technischen Kenntnisse vertiefen und hatten schlussendlich ein tolles Endprodukt, welches wir nun noch einige Zeit lang verwenden können.