Basel in Schwarz-Weiss – Gestaltung eines Hotelraums
Für ein Hotel in Duggingen entstand eine Serie von Schwarz-Weiss-Fotografien, die sich mit der Stadt Basel und ihrer Umgebung auseinandersetzt. Die Bilder zeigen sowohl urbane als auch ländliche Motive und bewegen sich bewusst zwischen Stadt und Land.
Im Mittelpunkt stehen typische Bauwerke aus Basel, ergänzt durch Aufnahmen von Burgen und historischen Strukturen aus der Region. Die Motive greifen architektonische Formen, Kontraste und ruhige Stadtansichten auf und sind in einem reduzierten Schwarz-Weiss-Stil gehalten.



















Für die Präsentation wurden rund 20 Fotografien ausgewählt und auf Leinwand gedruckt. Jedes Motiv wurde in zwei unterschiedlichen Formaten umgesetzt: einmal in einem grossen, quadratischen Format sowie in einer kleineren Version im Hoch- oder Querformat.
Insgesamt entstanden daraus 19 grossformatige Drucke für die Hotelflure und rund 110 kleinere Drucke, die in den Zimmern hängen.
Durch die Verteilung der Bilder in verschiedenen Grössen und Räumen werden die Fotografien Teil des Hotelalltags und begleiten die Gäste sowohl in den öffentlichen Bereichen als auch in ihren privaten Rückzugsorten.









(vha)
Ausgangslage und Erwartung
Am Anfang war noch gar nicht klar, was genau mit den Bildern passieren würde. Es war einfach klar, dass ich Fotos für ein Hotel machen soll. Ich ging aber relativ früh davon aus, dass die Bilder eher gross werden, vor allem wegen der langen Gänge und der vielen freien Wandflächen. Das hat meine Herangehensweise beim Fotografieren bereits beeinflusst.
Motivauswahl zwischen Stadt und Land
Zuerst war ich einen Tag in der Umgebung von Basel, also im Baselbiet, unterwegs. Dort habe ich mich auf Burgen, Ruinen und ältere Bauwerke konzentriert, weil diese Motive meiner Meinung nach gut in Schwarz-Weiss funktionieren. Danach ging ich in die Stadt Basel, wo ich mehr urbane Motive und Architektur fotografiert habe.
Schwarz-Weiss und Kontrast
Beim Fotografieren wurde mir wieder bewusst, dass Schwarz-Weiss nicht automatisch gut aussieht. Entscheidend ist vor allem der Kontrast zwischen hell und dunkel. Bilder mit starken Kontrasten wirken viel klarer und spannender. Andere Motive verlieren dagegen an Wirkung, weil durch den Verzicht auf Farbe viele Informationen wegfallen.
Technische Überlegungen und Druck
Mir war wichtig, genügend brauchbare Bilder zu haben, um später auswählen zu können. Technisch hatte ich keine grossen Bedenken, die Fotos auf etwa einen Meter zu drucken, da meine Kamera genug Auflösung bietet. Unsicher war ich eher beim Druck selbst, vor allem wegen der Kosten und der Frage, wie dunkel die Bilder auf Leinwand werden würden.
Probedrucke und Ergebnis
Deshalb habe ich mich für Probedrucke entschieden, jeweils ein kleines und ein grosses Bild. In Lightroom konnte ich zwar ungefähr abschätzen, wie der Druck aussehen könnte, sicher war ich mir aber nicht. Am Ende haben sich diese Bedenken nicht bestätigt. Die Drucke sind sehr gut herausgekommen, besonders die Schwarz-Weiss-Abstufungen wirkten sauber und stimmig.
Fazit
Insgesamt hat mir das Projekt gezeigt, wie wichtig Motivwahl, Kontrast und Tests sind, wenn Bilder nicht nur digital, sondern auch gross und im Raum funktionieren sollen. Gerade der Schritt vom Bildschirm zur Leinwand war für mich eine wertvolle Erfahrung.