Balkonien – der Pflanzenguide für Anfänger

Der Frühling ist da und die Temperaturen fangen langsam, aber sicher zu steigen an. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um meinen Balkon zu einem bunten Paradies der guten Laune zu verwandeln, mit vielen Blumen und Pflanzen. Als kleines Helferlein habe ich BALKONIEN konzipiert – einen Pflanzenguide für Anfänger (wie mich).

Vor einiger Zeit zog ich von Zuhause aus in eine kleine Wohnung im Herzen von Bern. Das Beste an der ganzen Wohnung? Na klar, der grosszügige Balkon! In den Wintermonaten blieb dieser jedoch eher kahl und kalt. In den wärmeren Monaten möchte ich ihn jedoch mit vielen schön blühenden Blumen und Pflanzen bestücken. Der Hacken: Ich hatte überhaupt keine Ahnung, wie man Pflanzen hegt und pflegt – geschweige denn, welche überhaupt für den Balkon und Terrasse geeignet sind. Und so habe ich mich dazu entschieden, einen kleinen Pflanzenguide speziell für den Balkon zusammenzustellen.

Ich hatte wenig Lust, für jede einzelne noch so kleine Information das Internet konsultieren zu müssen – besser wäre es doch, gleich alle wichtigen Punkte in einem Booklet oder Magazin beisammen zu haben. So habe ich mich also im Internet schlau gemacht und mir ein Basiswissen angeeignet, welches ich nun in diesem Digezz-Projekt zusammengefasst habe und gerne als PDF zum Download und auf issuu mit euch teilen möchte.

(ash)

Idee

Da ich im Frühjahr meinen Balkon gerne bepflanzen möchte, wollte ich mir vorher ein Basiswissen aneignen. Im Internet gibt es zwar allerlei Informationen, aber ich vermisste ein Dokument, welches wirklich nur die Basics enthält und ich sogar physisch (z.B. ausgedruckt) besitzen könnte. Ich bin mir sicher, dass es viele Fachbücher gäbe. Aber ich dachte mir, ich verknüpfe mein Bedürfnis nach einem Basic-Pflanzenguide für Anfänger mit Digezz. Und so habe ich angefangen, BALKONIEN zu entwickeln.

Workflow

1.) Konzept & Recherche – Als erstes trug ich in einem Word-Dokument alle Gedankengänge, Ideen und Notizen zusammen und erstellte so einen ersten Entwurf eines Konzepts. Darin enthalten sind: Moodboard, Chronologie des Inhalts, Ideen für den Namen des Magazins sowie mögliche Kategorien, Recherche-Links, To-Do Liste usw. Für die Recherche konsultierte ich verschiedenste Webseiten, welche gute Informationen lieferten. Die Links habe ich mir immer sogleich abgespeichert, damit ich sie später in den Quellen erwähnen kann.

2.) Schriften, Illustrationen & Farben – Betreffend der Farben beschränkte ich mich auf feinere Farbtöne in Richtung Braun, Rosa und Grün. Als nächstes habe ich mir verschiedenste Schriften auf Adobe Fonts angesehen und ausprobiert, bis ich mich für zwei Hauptschriften («LiebeDoni» für Überschriften, «Heiti SC Light» für Fliesstext) entschieden habe. Die Illustrationen wollte ich gerne selbst machen und habe dafür Adobe Illustrator sowie ProCreate benutzt. Als Vorlage dienten verschiedenste Bilder aus dem Internet, welche ich mit einem persönlichen Touch versehen habe – dabei blieb ich dem Stil mit den grösseren, farblich passenden Farbklecksen über der LineArt-Skizze treu. Lediglich das Bild für das Cover und des Editorials habe ich von unsplash.com heruntergeladen.

3.) Kategorien, Layout & Text – Als erstes gestaltete ich einen ersten Entwurf für das Deckblatt/Cover, welches sich aber während des ganzen Gestaltungsprozesses immer wieder geändert hat. Jede Hauptkategorie (Zierpflanzen, Kräuter, Obst & Gemüse, Erde & Dünger, Gartenwerkzeug) wird mit einem A4-Deckblatt eingeleitet – mit einer Illustration, einer grossen Überschrift und einem aufklärenden Begleittext. Danach folgen verschiedenste Pflanzen aus der jeweiligen Kategorie mit den Unterkategorien Licht (Symbol Sonne), Erde (Symbol Hand mit Pflänzchen), Verwendung (Symbol junge Pflanze), Giessen (Symbol Giesskanne), Winterhärte (Symbol Wolke mit Schneeflocke) und Besonderheiten (Symbol Diamant). Ein Editorial zu Beginn und die Quellenangaben für das Ende umklammern den Hauptinhalt. Und dann ging es ans Texten. Ich textete sehr viel und trug alle notwendigen Informationen aus verschiedensten Quellen zusammen. Die Texte sowie das Layout änderte sich während des ganzen Prozesses immer wieder mal.

4.) Endspurt – Zum Schluss holte ich mir noch Feedback von meinen Mitschülerinnen ein und überarbeitete das Magazin dementsprechend. Ich änderte erneut das Layout resp. die Hintergrundelemente bei den Hauptkategorien und machte einige Textelemente lesbarer. Zum schluss lud ich mein Magazin auf issuu.com hoch, bis ich gemerkt habe, dass ich ein Upgrade brauchte, um es zum Download frei geben zu können. So stelle ich das Dokument als PDF sowie als Flip Through auf issuu hier auf Digezz zur Verfügung.

5.) Weiteres Vorgehen – Ich werde für mich persönlich das Magazin drucken und binden lassen. So habe ich meinen Pflanzenguide immer gleich zur Hand wenn ich ihn brauche.

Genutzte Programme/Tools: Adobe Illustrator (iPad & Laptop), ProCreate (iPad), Adobe InDesign, Adobe Fonts

 

Learnings

  • Ein sauber geplantes Konzept und Grundskizze sind sehr hilfreich
  • Texte zuerst im Word aufsetzen und später ins InDesign einsetzen und layouten
  • Ich habe Adobe Illustrator fürs Tablet neu entdeckt – damit komme ich nun besser zurecht als auf dem Laptop
  • Ich habe die Vorzüge von ProCreate noch besser kennengelernt und meine Kenntnisse sowie Können erweitert