Bad RagARTz

Im Rahmen dieses Projekts haben wir eine Foto- und Videodokumentation des Events Bad Ragartz umgesetzt. Ziel war es, die Kunstausstellung mit ihren vielfältigen Aktivitäten visuell festzuhalten und die Atmosphäre sowie die Emotionen des Events einzufangen. Das entstandene Bild- und Videomaterial wurde zusätzlich für einen kurzen Social-Media-Zusammenschnitt genutzt.

Umsetzung

Wir begleiteten das Event über den gesamten Tag hinweg und hielten sowohl die Kunstwerke, die Interaktionen der Besuchenden als auch die Gesamtatmosphäre fest. Dabei lag der Fokus nicht nur auf der reinen Dokumentation, sondern auf Momenten, die das Erlebnis für die Besuchenden greifbar machen.

Die Wetterbedingungen stellten dabei eine zusätzliche Herausforderung dar. Durch den anhaltenden Regen verlagerte sich ein grosser Teil des Geschehens unter gedeckte Bereiche. Draussen entstand stellenweise eine eher trostlose Stimmung, was sich auch auf die Anzahl der Besuchenden auswirkte.

Arbeitsaufteilung und Zusammenarbeit

Die Arbeit wurde grob aufgeteilt. Andri war primär für die Fotografie zuständig, während Alessio den Schwerpunkt auf die Videoaufnahmen legte. Im Verlauf des Projekts tauschten wir diese Rollen punktuell, was sich als sinnvoll erwies. Dadurch konnten wir flexibler arbeiten und uns gegenseitig ergänzen. Die Zusammenarbeit funktionierte effizient und unkompliziert.

Ergebnis

Entstanden ist eine Bild- und Videoserie, die das Event authentisch widerspiegelt. Das Reel transportiert die Stimmung des Tages trotz schwieriger Wetterbedingungen und macht die Vielseitigkeit von Bad RagARTz sichtbar.

Viel Spass beim Anschauen 🙂

Link zu Fotos
Link zum Reel

(vha)

Kritik und Reflexion

Rückblickend konnten wir inhaltlich alle geplanten Motive abdecken. Dennoch zeigte sich, dass die Lichtsituation bei einzelnen Szenen eine Herausforderung darstellte. Gerade in überdachten Bereichen war das vorhandene Licht teilweise sehr knapp, was sowohl die Foto- als auch die Videoaufnahmen erschwerte und unsere gestalterischen Möglichkeiten einschränkte.

Der starke Regen zwang uns zudem dazu, unsere Technik laufend zu schützen. Dadurch waren wir bei der Wahl der Perspektiven eingeschränkt und mussten schnell entscheiden, von welchen Positionen aus wir arbeiten konnten. Gleichzeitig war es wichtig, keine Programmpunkte zu verpassen. Insgesamt gelang uns dieser Spagat gut, auch wenn er nicht immer ganz einfach war.

Technisch kam es während der Dreharbeiten zu einem kurzen Unsicherheitsmoment. Aufgrund des Dual-Kartenslots der FX6 gingen wir zunächst davon aus, dass gefilmtes Material verloren gegangen sein könnte. Bei der Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass die Aufnahmen vollständig vorhanden waren und lediglich auf der anderen Speicherkarte gespeichert wurden. Die anschliessende Bild- und Videobearbeitung verlief problemlos.

In der Vorbereitung gingen wir bewusst eher situativ vor. Fixe Programmpunkte wurden klar definiert, alles Weitere ergab sich vor Ort. Für zukünftige Projekte würde ich dennoch eine einfachere Shotlist in Betracht ziehen, um in hektischen Situationen schneller priorisieren zu können.

Persönlich nehmen wir aus dem Projekt wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kameraequipment und in der Eventdokumentation mit. Besonders das Festhalten von spontanen, emotionalen Momenten hat uns gezeigt, wie wichtig Aufmerksamkeit in solchen Projekten sind. Diese Erkenntnisse werden wir bei zukünftigen Arbeiten gut einsetzen können.