Talkwörds – Händmäde sieveprint with löve

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What the genderträffic are TALKWÖRDS? We tränsläte Schwiss and Germön proverbs and idioms öne tu öne tu Swinglisch. Zäck bäng meringue, TALKWÖRDS was börn. Our illustratiöns are händ printed ön t-shörts. We also mäke schtickers. Are yu gwunderfritzig?

Äs yu kän imägine, we both löve wördpläys änd länguage. We sink Swinglisch häsn’t found it’s ästhetik in our society yet. Ä löt öf times, we Schwiss dud*ettes are äshämed by our äkzent änd dön’t speak freely fröm se liver. We want to give Swinglisch a face lifting, Mr. and Mrs. Schwitzerländ should proudly embräce it. We are möre thän cheese, pönctuality änd tschokläd.

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Ideenfindung / Organisatorisches

Bewusst definierten wir in diesem Projekt keine klare Aufgabentrennung. Wir bündelten unsere Stärken und ergänzten diese mit unserem Vorwissen aus unseren jeweiligen Berufen (Mediamatiker und Polygrafin). Mit diesen Voraussetzungen war eine verwobene Zusammenarbeit am sinnvollsten. Gemeinsam besprachen wir jeden Schritt und diskutierten diesen bis in das letzte Detail aus. Gute Kommunikation und absolute Gleichberechtigung sind uns beiden persönlich sehr wichtig. Für eine optimale Zusammenarbeit sowie Workflow nutzten wir die beiden Tools «Milanote» und die «Creative Cloud». «Milanote» ist ein gigantisches Moodboard, auf welchem wir unsere Ideen, Dokumente, Illustrationen etc. ablegten. Durch unsere zahlreichen Meetings und Coachings kristallisierte sich immer mehr unsere identischen Vorstellungen und Anforderungen an dieses Projekt heraus. Mit unserer dynamischen Zusammenarbeit sowie gut geplanter Organisation legten wir für die Arbeit einen essenziellen Grundstein.

Eindrücke von «Milanote»: Übersicht und Moodboard Website

Skizze

Für ein solches Projekt waren erste Visualisierungen und Recherchen nötig. Als erstes definierten wir unsere Sprichwörter. Nach stundenlangem Skizzieren und Ausprobieren, entschieden wir uns für vier TALKWÖRDS. Gleichzeitig recherchierten wir, wie wir unseren Humor mit Ästhetik verbinden und mit Illustrationen umsetzen können. Wir fanden schnell heraus, dass unsere Vorstellungen ziemlich identisch sind. Somit entschieden wir uns für die Illustrations-Art «Line Art». Unsere Vorbilder und Inspirationen für diese Art von Illustration haben wir auf «Milanote» hinterlegt. Zusätzlich mussten wir uns ein Farbkonzept überlegen, wie wir die Illus umsetzen und mit welcher Schrift wir sie ergänzen wollen. Wir entschieden uns für eine einfarbige Illustration. Das machte das Bedrucken der Shirts für uns Anfänger einfacher 😉

Recherche

Für ein solches Projekt war eine gute Vorrecherche sehr hilfreich. Es war schnell erkennbar, was möglich ist und was nicht. Wir setzten uns hierbei schon intensiv mit den Verpackungen, dem Postversand, dem Siebdruck, offenen Werkstätten und fairer Produktion auseinander. Zusätzlich mussten wir uns auch überlegen, wie wir das ganze rechtlich handhaben wollen. Um uns und unsere Marke zu schützen. Durch ein Coaching mit Thomas erfuhren wir, dass alles was wir selbst an Kunst herstellst, automatisch geschützt ist.

Durch die Recherche zeigte sich schnell, welche Schritte für unser Projekt wichtig sind. Ein solch iterativer Prozess war für unser Projekt ein grosser Bestandteil und darf nie unterschätzt werden.

 

Prototyp

In verschieden Scribbles haben wir den Prototypen zuerst skizziert. Die Skizzen haben uns als Basis für das Moodboard gedient. In einem nächsten Schritt habe ich (Robin) alles im Adobe XD aufbereitet. Es war ein «wilder» Prozess. Der Prototyp ist durch neue Jokes und Inhalte organisch gewachsen. Der erste Prototyp diente uns als Anforderungs- und Diskussionsgrundlage. In einem Coaching haben wir den Prototypen mit Thomas besprochen und iterativ überarbeitet. Als wir zu dem Schluss gekommen sind, dass es zeitlich für einen Webshop nicht reicht und es für uns wichtig ist, alles sauber aufzubereiten, haben wir uns für diese Abgabe für eine «Light Version» entschieden.
Der zweite Prototyp für die Infoseite wurde deshalb viel detaillierter ausgearbeitet. Wir mussten uns dadurch bereits mit der Gestaltung unseres Fotoshootings, Custom Icons und Illustrationen und dem Wording auseinandersetzen.

Webseite, UX

Obwohl ich (Robin) schon einige Erfahrungen im Online Marketing und den entsprechenden Produktionstools sammeln konnte, durfte ich durch das Projekte viele «Firsts» erleben. Ein Produkt in dieser Dimension von Null aufzubauen und die Skalierbarkeit miteinzurechnen war eine spannende, aber anspruchsvolle Erfahrung. Ich musste einiges recherchieren, ausprobieren und mich generell vertiefter einarbeiten. Zuerst wollten wir die Website selber programmieren und ich habe mich da intensiv in das Building System «Gulp» und das Collaboration Tool «Github» eingearbeitet. In einem Coaching mit Thomas hat er uns für das Management der Produkte «WooCommerce» mit einem Custom Theme geraten. Nach erneuter Recherche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass dies meine Fähigkeiten übersteigt. Deshalb haben wir uns gleich für den Pagebuilder «Elementor» entschieden. Der Header, Footer, Single Pages etc. können selbst gestaltet werden. Im nächsten Semester, wenn wir den Webshop einrichten werden, erlaubt «Elementor» ebenfalls die Gestaltung von WooCommerce Elementen.

Um bereits jetzt Subscribers sammeln zu können, haben wir mit dem Newsletter-Tool «Mailchimp» gearbeitet. Wir haben uns für dieses Tool entschieden, weil der Freeplan im Vergleich zu den anderen Anbietern am meisten bietet (Anzahl Subscriber und Sendevolumen) und die Integrationsmöglichkeiten sehr vielfältig sind. Wenn wir in die Produktion gehen, können wir die Interessenten effizient und unkompliziert informieren.
Ebenfalls habe ich bereits das Tracking via Google Tag Manager und Analytics aufgesetzt, damit wir das Interesse abschätzen können. Das war für mich Neuland, dank der Hilfe von Philip und dem Internet, konnte ich mich da aber doch gut zurechtfinden. Die Seite wird jedoch noch nicht indexiert, da es noch einige Änderungen an der Navigationsstruktur geben wird. Wir werden die Seite auch auf korrektem Deutsch und Englisch erstellen, welche dann SEO optimiert werden. Einen Google MyBusiness und Search Console Account wird in diesem Zug auch gleich gemacht werden.

Illustrationen

Alles im Bereich habe ich (Jenny) kreiert, damit die Einheitlichkeit gewährleistet ist. Die Illustrationen wurden alle mit der Applikation «Procreate» Hand auf dem Tablet gezeichnet und anschliessend im Illustrator in Vektordaten umgewandelt. Dasselbe Spiel mit den Custom Icons. Hierbei war uns wichtig, dass die Illustrationen sowie die Custom Icons im selben Stil auftreten. Wir sind der Meinung, dass wir das gut hingekriegt haben 😊

Das Logo ist wie unser Auftritt sehr verspielt und mit der serifenlosen Schrift zeitlos. Es ist skalierbar und kann für die Zukunft vielseitig eingesetzt werden.

Siebdruck

Bei der Gemeinschaftswerkstatt holz&sieb durften wir bei Janet Klöckner einen Siebdruckkurs machen. Als blutige Anfänger, war das der wichtigste Teil in unserem ganzen Projekt. Im Vorfeld haben wir uns eine Reihe von Einleitungsvideos angeschaut. Wir konnten von ihrer jahrelangen Erfahrung profitieren und durften nicht nur einen äusserst lehrreichen, sondern auch lustigen Tag in Luzern verbringen. Bei gewissen Schritten sind wir noch ein bisschen ungelenkig, aber Übung macht den Meister 😉

CI

Swinglish ist eine vielfältige Sprache, welche keinen bestimmten Regeln folgt. Auch wenn es unglaublich spassig war, blieb es knifflig einheitlich zu bleiben. Um die Lesbarkeit der Sprache zu gewährleisten, haben wir bestimmte Wörter und Schreibweisen (bspw. On -> ön, can -> kän, students -> schtudents) definiert. Swinglish ist eine sehr variierbare Sprache, die für viele Lacher sorgt. Trotzdem beachteten wir, dass gewisse Wörter nicht zu stark verfremdet wurden. Ansonsten stolpert der/die Leser*in über den Text und die Verständlichkeit des Inhalts ist nicht mehr sichergestellt. Damit das Sprichwort richtig verstanden wird, entschieden wir uns diese im normalen Englisch beizubehalten. Falls ein Sprichwort nicht richtig interpretiert werden sollte, haben wir extra ein Lexikon erstellt. Damit auch jede und jeder weiss, was er oder sie auf seinem T-Shirt trägt 😉

Zusätzlich zum Wording besteht unser CI auch aus witzigen Grussformeln. Diese sind das Tüpfelchen auf dem i. Es erzeugt einen lockeren sowie witzigen Umgang zwischen uns und unser/e Interessent*innen.

Farblich erhielt unser Design einen klassischen und zeitlosen Anstrich. Mit kontrastreichen Elementen und Farbtönen findet sich der/die User*in auf unserer Webseite zurecht, welche somit auch angenehm anzuschauen ist.

 

Shooting

Bei Robin zu Hause in der Wohnung stellten wir ein homemade Fotoshooting auf. Die Beleuchtung sowie ein Backdrop liehen wir von der Schule aus und Robin brachte sein eigenes Stativ sowie seine eigene Kamera mit. Ursprünglich planten wir das Shooting mit zwei Freunden von uns zu machen. Schlussendlich entschieden wir uns aus Zeitgründen dagegen. Unter anderem weil wir beide vorher noch keine Erfahrung mit Shootings hatten. Es war zwar etwas tricky aber so konnten wir doch flexibler bleiben und spontan immer wieder neue Sachen ausprobieren. Somit entstand auch die Idee mit der Tafel, auf welcher wir unsere Sprichwörter pinnten. Diese Idee ist nun auch ein Teil unseres CIs.
Ein grosser Punkt, welcher wir aus dem Fotoshooting mitnehmen ist: Gute Beleuchtung ist sehr, sehr wichtig. Wir machten die Erfahrung, dass zwei Leuchtkörper zu wenig waren. Vor allem je mehr der Tag vorüber ging und desto mehr änderte sich die Lichtsituation in Robins Wohnung. Vor allem bei unseren Produktfotos für die Sticker, war es schwierig diese schön auszuleuchten. Hierbei sind Beleuchtung und Hintergrund matchentscheidend.

 

Fazit

Bezüglich der Illustrationen können wir folgende Punkte mitnehmen:

  • Kombination von Illustration und Sprichwörtern.
    Zu lange Sprichwörter sind für den Druck auf T-Shirts schwierig umzusetzen. Das Verhältnis zwischen Sprichwort und Illustration sollte beachtet werden, damit es optisch nicht unproportional aussieht. Hier haben wir vor allem mit unserem Talkwörd «I show you where the bartli gets the cider» die Erfahrung gemacht. Ausserdem: je länger das Sprichwort, desto länger die Gesamtlänge der Illustration. Das heisst, je nach Grösse hat die Illustration keinen Platz auf dem T-Shirt.
  • Sind die Sprichwörter im Zusammenhang der Illustrationen verständlich? Welche werden nicht verstanden?
    Hier mussten wir uns überlegen, ob unsere Illustrationen ohne das Sprichwort als Zusatz verstanden wird. Meistens war das nicht der Fall. Deshalb haben wir uns für diese Ergänzung entschieden.
  • Illustrationen dürfen nicht zu fein gezeichnet werden.
    Beim Siebdruck darf die Strichstärke die Dicke von 0.5 mm nicht unterschritten werden. Ansonsten bekommt das Motiv beim Druck Abrisse, welches dann im Endergebnis nicht mehr schön aussieht.

Trotz guter Zusammenarbeit sind eine gute Ordnerstruktur sowie ein abgesprochener Workflow essenziell. Somit hat man eine einheitliche Arbeitsweise und am Schluss kein «Buff«. In unserem Projekt ist die Liebe zum Detail sehr spürbar. Wir hinterfragten und überlegten alles, damit wir mittels den Illustrationen, Wording und mit Witz ein richtiges Erlebnis aus unserer Landing Page schaffen können. Ausserdem sind wir positiv überrascht, wie konsequent wir unser CI umgesetzt haben. Dank unserer sehr kommunikativen Art (auch wenn diese manchmal etwas ausgeartet ist), hat unsere Zusammenarbeit sehr gut funktioniert.
Mit Milanote, als unseren gemeinsamen Workspace, haben wir alles auf einen Blick. Dies hat uns für unsere komplexe Arbeit einen ziemlichen Vorteil verschafft und wir werden auch zukünftig damit weiterarbeiten.

Ausblick

Natürlich möchten wir an unserem Projekt weiterarbeiten und es – sowie uns – weiterentwickeln. Geplant sind ein Webshop sowie weitere Produkte wie Dankeskarten und Custom Labels für unsere T-Shirts. Mit einer WeMakeIt-Kampagne möchten wir unser eigenes Siebdruck Equipment beschaffen, damit wir so schnell wie möglich mit der Produktion anfangen können. Ausserdem wollen wir unsere TALKWÖRDS so vielfältig wie möglich anbieten. Dies sind nebst den Karten auch Poster, Jute-Beutel und noch ganz viel mehr. Vielleicht kommt dann auch irgendwann ein Spiel dazu ;-). Wir haben viele weitere TALKWÖRDS im Petto, welche wir sehr sehr gerne umsetzen möchten.
Wir wissen, dass gutes Online Marketing wichtig ist. Deshalb werden wir im nächsten Semester auch einen Instagram Kanal starten, auf dem wir regelmässig unsere Fäns auf dem Laufenden halten wollen. Für dies braucht es vorher ein Kommunikationskonzept sowie definierte Personas. Ausserdem wollen wir auf unseren Produkten ein QR-Code versehen, welcher beim Scannen direkt auf unser Lexikon führt, falls ein Talkwörd nicht verstanden werden sollte.

Ihr seht, wir haben noch sehr viel vor. Es ist ein Herzensprojekt und wir hoffen, dass wir auf viel positive Resonanz stossen werden.

Sänks för riiding.