Digezz kann mehr! Digezz Reviewed.
Digezz ist die Plattform, auf der wir als Multimedia-Production Studierende unsere Projekte veröffentlichen. Doch sie hat so viel mehr Potential!
Hier geht’s zur Website; https://cedihochreuter.github.io/DigezzReviewed/#
Man kann Beiträge nicht liken, keine Kommentare hinterlassen und sich kaum direkt mit den Personen hinter einem Projekt austauschen. Auch die Suche nach bestimmten Arbeiten könnte meiner Meinung nach deutlich einfacher sein.
Dabei entstehen an unseren drei Studienstandorten jedes Semester unzählige spannende Projekte, die meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.



Nicht nur meine Meinung.
Meine Ideen stammen nicht nur aus meinen eigenen Erfahrungen. Ich habe mich auch mit Studierenden aus Zürich, Bern und Chur über Digezz ausgetauscht. Durch ihre Rückmeldungen und Verbesserungsvorschlägen sind weitere Ideen entstanden, die ich in meinen Entwurf einfliessen liess.
Also habe ich mich gefragt: Wie würde Digezz aussehen, wenn ich es selbst gestalten könnte?
Aus einer Idee wurde Digezz Reviewed;



Anstatt nur Verbesserungsvorschläge aufzuschreiben, wollte ich eine eigene Version entwickeln, die man auch tatsächlich ausprobieren kann.
So entstand Digezz Reviewed.
Ich habe die Website mit HTML, CSS und JavaScript in Visual Studio Code erstellt. Bei der Programmierung und Fehlersuche habe ich Github CoPilot als Unterstützung genutzt.
Die Gestaltung orientiert sich weiterhin an Digezz. Mir war wichtig, dass man die ursprüngliche Plattform wiedererkennt, sie aber übersichtlicher und moderner wirkt.
Was ist neu?
Digezz Reviewed bietet einige Funktionen, die ich auf der bisherigen Plattform vermisse:
- Likes und Top Picks: Projekte können geliked werden. Die beliebtesten Arbeiten erscheinen in einer eigenen Übersicht.
- Kommentare: Studierende können Feedback zu Projekten hinterlassen. Die Projektverantwortlichen können darauf antworten.
- Filter und Suche: Beiträge lassen sich nach Medienart und Studienstandort filtern.
- Studierendenprofile: Jede Person erhält ein eigenes Profil mit ihren Projekten und Interessen.
- Merkliste: Interessante Beiträge können gespeichert und später wieder angeschaut werden.



Besonders wichtig finde ich die Kommentarfunktion. Während des Studiums erhalten wir immer wieder Feedback von Dozierenden. Warum sollten wir nicht auch gegenseitig unsere Arbeiten kommentieren und voneinander lernen können?
Ein Prototyp, keine fertige Plattform
Ein richtiges Backend mit Benutzerkonten und einer Datenbank fehlt noch. Technisch wäre eine Weiterentwicklung aber möglich. Interessant wäre beispielsweise, das bestehende WordPress-System im Hintergrund beizubehalten und nur die sichtbare Website zu erneuern.
Besonders die Programmierung, das Testen der verschiedenen Funktionen und die vielen kleinen Anpassungen am Design haben deutlich mehr Zeit beansprucht, als ich ursprünglich erwartet hatte.
Selber ausprobieren!
Ich habe den Prototyp online veröffentlicht, damit sich alle selbst ein Bild machen können.
Mich würde interessieren, wie andere Studierende darüber denken. Welche Funktionen fehlen euch auf Digezz? Was würdet ihr verändern?
(mmi)
Mit dem Ergebnis von Digezz Reviewed bin ich sehr zufrieden. Ich konnte die meisten meiner Ideen umsetzen und eine funktionierende Website erstellen, die zeigt, wie Digezz meiner Meinung nach aussehen könnte.
Am Anfang dachte ich, dass die Umsetzung relativ einfach sein würde. Schlussendlich habe ich sehr viel Zeit in das Projekt investiert. Besonders die Programmierung, die Anpassungen am Design und das Beheben von Fehlern haben viel Zeit gebraucht.
Da ich selbst nur wenig Erfahrung mit der Programmierung von Websites habe, habe ich mit GitHub Copilot gearbeitet. Das hat mir vieles erleichtert, war aber nicht immer ganz unkompliziert. Teilweise haben Änderungen neue Fehler verursacht oder bestehende Funktionen beeinflusst. Ich musste deshalb immer wieder den Code überprüfen, Anpassungen vornehmen und die Website testen.
Eine weitere Herausforderung war, dass ich während der Entwicklung immer wieder neue Ideen hatte. Dadurch wurde das Projekt grösser als ursprünglich geplant. Gleichzeitig hat mir genau das Spass gemacht, weil ich immer mehr Möglichkeiten entdeckt habe.
Was ich noch nicht umsetzen konnte, ist ein richtiges Backend. Momentan sind die Projekte und Studierendenprofile fiktiv. Auch Likes und Kommentare werden nur lokal im Browser gespeichert. Für eine tatsächlich genutzte Plattform bräuchte es eine Datenbank und Benutzerkonten.
Rückblickend habe ich viel über HTML, CSS, JavaScript und die Veröffentlichung einer Website über GitHub Pages gelernt. Besonders spannend fand ich, dass ich aus einer einfachen Kritik an Digezz einen eigenen Prototyp entwickeln konnte.
Ob meine Vorschläge jemals auf der richtigen Digezz-Website umgesetzt werden, weiss ich nicht. Trotzdem hoffe ich, dass mein Projekt eine Diskussion anstösst und zeigt, wie viel Potenzial noch in der Plattform steckt.