Shaqtin 7000: Content Creation auf Instagram

Das Projekt Shaqtin 7000 entstand aus einer gemeinsamen Leidenschaft für Basketball. Meine Freunde Demyan, Mateo, Daniel und ich spielen schon seit vielen Jahren zusammen. Eines Tages kam uns die Idee, unsere Begeisterung für den Sport in Form von Social-Media-Inhalten festzuhalten. Aus dieser Idee entstand schliesslich der Instagram-Account Shaqtin 7000. Der Name setzt sich aus zwei Elementen zusammen: Zum einen aus „Shaqtin› A Fool“, einer bekannten Rubrik der NBA-Legende Shaquille O’Neal, in der lustige und ungewöhnliche Basketballszenen gezeigt werden. Zum anderen aus der Zahl 7000, der Postleitzahl von Chur, unserer Heimatstadt. Dadurch verbindet der Name unsere Basketballleidenschaft mit unserem lokalen Bezug.

Die Posts

Zu Beginn beschäftigte ich mich mit der Frage, welche Art von Content für uns geeignet wäre. Dabei war uns wichtig, Inhalte zu produzieren, die zu unseren Fähigkeiten passen, da wir keine Profibasketballer sind. Deshalb entschieden wir uns für kurze Basketball-Fun-Facts und humorvolle Basketball-Stereotypen, die wir mit einem schauspielerischen Ansatz umsetzen wollten. Ob uns das immer gelungen ist, lässt sich sicherlich diskutieren, aber genau das Ausprobieren und Lernen gehörte für mich zum Projekt dazu.

Nach der Ideenfindung begann ich mit dem Schreiben der Skripte, die wir anschliessend gemeinsam besprochen und weiterentwickelt haben. Danach ging es direkt an die Dreharbeiten. Dabei standen wir vor verschiedenen Herausforderungen. Besonders anspruchsvoll war es, die Vorstellungen und Bilder, die ich bereits im Kopf hatte, den anderen so zu vermitteln, dass die Aufnahmen am Ende auch tatsächlich meinen Ideen entsprachen. Trotzdem war der Drehtag spannend, produktiv und insgesamt sehr erfolgreich.

Am meisten Zeit nahm die Postproduktion in Anspruch. Gleichzeitig war dies auch der Teil des Projekts, der mir am meisten Spass machte. Die Möglichkeiten beim Videoschnitt, Sounddesign und Timing sind nahezu unbegrenzt und bieten viel Raum für Kreativität. Hier konnten wir den Videos den letzten Feinschliff verleihen und ihnen ihren eigenen Charakter geben.

Zusätzlich entwickelten wir ein passendes Logo für den Account, das ich von Hand gezeichnet habe. Mit Themen wie Content-Strategie und Reichweitenaufbau haben wir uns zwar kurz beschäftigt, letztlich wollten wir aber vor allem Erfahrungen sammeln und unsere Inhalte möglichst schnell veröffentlichen.

Insgesamt war Shaqtin 7000 für mich ein sehr spannendes und lehrreiches Projekt. Ich konnte viel über Content Creation, Teamarbeit, Videoproduktion und Social Media lernen. Besonders motivierend war es, ein eigenes Projekt von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung umzusetzen. Da uns die Arbeit grossen Spass gemacht hat, können wir uns gut vorstellen, den Account auch in Zukunft weiterzuführen und neue Inhalte zu produzieren.

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(mbi)

Die Produktion von Shaqtin 7000 hat mir viel Spass gemacht und war sehr lehrreich. Trotzdem sehe ich Verbesserungspotenzial, insbesondere beim Color Grading der Videos und bei unseren schauspielerischen Leistungen. In Zukunft würden wir die Ideen wahrscheinlich stärker an unsere natürlichen Persönlichkeiten anpassen, damit die Inhalte authentischer wirken.

Ausserdem haben wir uns nur wenig mit einer konkreten Content-Strategie beschäftigt. Obwohl das Projekt vor allem aus Spass entstanden ist, hätte ein stärkerer Fokus auf Planung, Zielgruppe und Reichweitenaufbau dem Account vermutlich geholfen. Dies zeigt sich auch darin, dass wir bisher nur sehr wenige Follower gewinnen konnten, während die Aufrufzahlen der Videos teilweise dennoch recht zufriedenstellend ausfielen.