The Red Gloam – Fantasy Worldbuilding

In Elskar herrscht das Licht. Niemand wusste von der göttlichen Macht bis die Sonnengeküsste Nemura in einem apokalyptischen Krieg die Tür öffnete. Mit dem göttlichen licht kommt aber auch das Rote Zwielicht.

The Red Gloam

Wie alle narrativen Medien benötigen sogenannte «Tabletop Roleplaying Games» (TTRPGs) ein Setting, bzw. einen Schauplatz. In diesen Spielen erzählen die Spieler:innen anhand eines vordefinierten Regelwerks kollaborativ eine Geschichte – im Fall vom Regelwerk «Dungeons & Dragons» eine Fantasy-Geschichte. Zu diesem Zweck stellt das Spiel ein klassisch-tolkienistisches Setting zur Verfügung, in dem Elfen, Zwerge etc. ihre Abenteuer erleben.

Viele Hobbyist:innen möchten ihre Geschichten aber lieber in alternativen Settings erzählen, oder konzipieren ihre eigenen.
Die Projektidee befindet sich in dieser Nische. Ich habe mich gefragt, was es braucht, damit ein Fantasy-Setting in diesem Rahmen Anklang findet. Dazu entwickle ich seit Anfang Semester die Welt «Elskar» und habe für deren Präsentation eine eigene WordPress-Seite mit eigenen Illustrationen und Texten aufgesetzt.

Konzeption

Ein kleiner Auszug aus dem Skizzen-/Notizbuch:

Lose Ideen mit «Infinipaint» organisiert:

Illustrationen im Zeitraffer:

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(mbi)

Konzeption

Ein eigenes Skizzen-/Notizbuch für dieses Projekt anzuschaffen war eine gute Idee. Die Vorstellung, eine ganze Fantasywelt von Grund auf zu konzipieren schien mir anfangs sehr überwältigend, also half es sehr, ein Medium zu haben, in dem ich all meine Ideen unstrukturiert einfach mal rauslassen konnte.

Ich fand es aber sehr schwer mich nicht in den Details zu verlieren. Ich hatte den Anspruch, dass alles irgendwie logisch und narrativ gerade aufgehen muss, weshalb ich mich sehr lange auf einer konzeptuellen Makroebene aufhielt. Erst mit dem erstellen der Texte und Illustrationen für die WordPress-Seite merkte ich, dass eine Idee erst «Fakt» in dieser Welt ist, sobald sie Teil der eigentlichen Story ist. Und in diesen kurzen Textausschnitten musste ich nicht ausufern, um alles zu erklären. Ich konnte eine Idee, die mir gefiel, einfach mal rauslassen und konnte dann im Schreiben der weiteren Texte diese wieder aufgreifen und weiter erklären. Dazu kommt auch das Learning, dass ich gar noch nicht die ganze Kosmologie und Entstehensgeschichte von allem im kleinsten Detail ausgearbeitet haben muss, da in einem TTRPG-Medium wie Dungeons & Dragons die Geschichte in erster Linie auf einer viel kleineren Ebene stattfindet.

In der Zukunft werde ich früher mit diesen konkreten «Story-Schnipseln» arbeiten.

Ausführung

Die Illustrationen gefallen mir mal mehr mal weniger, obwohl ich generell zufrieden mit dem konsistenten Stil bin. Im Nachhinein frage ich mich, ob die Illustrationen in einem analogen Medium besser funktioniert hätten. Ich habe auf jeden Fall noch Lust, das so mal auszuprobieren.

Am meisten habe ich bei der erstellung der WordPress-Seite gelernt, da ich dieses Tool vorher noch nie benutzt habe. Es brauchte einige Zeit, bis ich mit dem System klar kam. Die Seite wie sie jetzt ist weicht recht stark vom Figma-Prototype ab: Zum einen sind das nachträgliche Design-Umentscheidungen, zum anderen hatte ich einfach das Know-How nicht, um gewisse Funktionen umzusetzen. Ich habe lange mit verschiedenen Plugins rumprobiert, aber es brauchte sehr viel Zeit also musste ich am Ende einige Kompromisse eingehen. So wie sie jetzt ist sehe ich die Seite definitiv noch nicht als fertig an – ich möchte das mit mehr Zeit noch einmal in Ruhe angehen.