Lanzarote on film – Ein Magazin in InDesign
Für dieses Digezz-Projekt habe ich ein Fotografie-Magazin über meine Reise nach Lanzarote gestaltet. Die Bilder wurden alle analog auf einer Olympus Mju III mit Kodak Gold 200 aufgenommen. Die Körnung und Farbigkeit des Analogfilms war von Anfang an der Ausgangspunkt für das gesamte gestalterische Konzept.
Vorgehen
InDesign war mein zentrales Lernziel dieses Semesters. Im ersten Semester hatten wir das Programm nur kurz angeschnitten und ich fühlte mich darin noch nicht sicher. Ich wollte das gezielt ändern und habe mir InDesign über YouTube-Tutorials und LinkedIn Learning selbst beigebracht, von den Grundlagen bis hin zu fortgeschritteneren Funktionen wie Musterseiten, Raster und verketteten Textrahmen.
Die Fotos entstanden im Februar während der Semesterferien, als ich auf Lanzarote war. Bereits vor Ort habe ich mir eine grobe Struktur für das Magazin überlegt, Ideen gesammelt und ein Moodboard erstellt, so dass ich gezielt fotografieren konnte und schon wusste, welche Kapitel ich gestalten wollte.
Zurück in der Schweiz habe ich für jedes Kapitel recherchiert. Über die Geschichte und Landschaft der Insel, über César Manrique und seine Museen, über die Bucht von Famara, die Nordostküste rund um Punta Mujeres und die unberührten Strände im Süden bei Playa Papagayo. Diese Recherche hat mir geholfen, fundierte und authentische Texte zu schreiben, die das Gezeigte in einen grösseren Kontext setzen.
Das Magazin ist in fünf Kapitel gegliedert: The Island, César Manrique, The Northeast, Famara und The South. Jedes mit eigenem Text, Bildunterschriften und gestalterischem Schwerpunkt.
Warum auf Englisch?
Ich habe mich bewusst entschieden das Magazin auf Englisch zu verfassen. Die Texte habe ich zunächst auf Deutsch geschrieben und anschliessend mithilfe von KI ins Englische übertragen und verfeinert. So konnte ich sicherstellen, dass der Inhalt sprachlich präzise und professionell ist, ohne dabei meine eigene Stimme und Perspektive zu verlieren.
Da das Magazin Teil meines Portfolios ist und ich mich langfristig auch im Ausland bewerben möchte, war Englisch die naheliegende Wahl. Eine englischsprachige Arbeit spricht ein breiteres Publikum an und unterstreicht gleichzeitig die Fähigkeit, professionelle Inhalte in einer Fremdsprache zu kommunizieren.
Das Magazin
(mbi)
Was gut funktioniert hat
Die Idee und die Vorgehensweise haben von Anfang an gestimmt. Bereits auf Lanzarote hatte ich eine klare Vorstellung davon, was ich fotografieren und wie ich das Magazin strukturieren wollte, dass hat mir später beim Gestalten viel Zeit gespart. Die Kombination aus analogen Fotos, englischen Texten und einem klaren Kapitelaufbau hat dem Magazin eine kohärente Identität gegeben, mit der ich sehr zufrieden bin.
Herausforderungen
InDesign hat mich an einigen Stellen an meine Grenzen gebracht. Fehlermeldungen, fehlende Verknüpfungen und technische Probleme beim Export haben zwischendurch für Frustration gesorgt. Mithilfe von KI konnte ich diese Probleme jedoch gezielt lösen und habe dabei gleichzeitig verstanden, warum sie entstanden sind, was langfristig mehr bringt als eine schnelle Lösung.
Was ich technisch gelernt habe
– Aufbau eines professionellen Layouts mit Rastern und Musterseiten
– Arbeiten mit verketteten Textrahmen und Bildverknüpfungen
– Typografie gezielt einsetzen — Schriftgrössen, Abstände, Hierarchien
– PDF-Export für digitale und druckfertige Ausgaben
– Fehler in InDesign erkennen und selbstständig lösen
Was ich inhaltlich gelernt habe
– Wie man ein Magazin von der Idee bis zum fertigen Produkt durchdenkt
– Wie Bild und Text zusammenspielen und sich gegenseitig ergänzen
– Wie man über Orte schreibt — recherchiert, strukturiert und mit einer eigenen Stimme
– Dass KI ein nützliches Werkzeug sein kann, für Übersetzungen, Texthilfe und Problemlösung — ohne die eigene Kreativität zu ersetzen
Fazit
Für ein erstes Magazin bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. InDesign ist ein komplexes Programm, aber ich habe in diesem Semester einen grossen Schritt gemacht, von unsicher zu selbstständig arbeitend. Das Projekt hat mir gezeigt, dass ich in der Lage bin, ein grösseres gestalterisches Vorhaben von Anfang bis Ende durchzuziehen. Das Magazin ist etwas, dass ich gerne in mein Portfolio aufnehme.