Vom Film zum Plakat

Auf meinen Reisen fotografiere ich regelmässig mit einer Analogkamera. Für dieses Projekt wollte ich ausgewählte Bilder nicht nur digital präsentieren, sondern als grossformatige Poster gestalten und drucken. Dafür absolvierte ich zunächst den Plotter-Einführungskurs an der BFH und setzte die Poster anschliessend mit Adobe InDesign und dem Grossformatdrucker um.

Für dieses Projekt wählte ich verschiedene Analogfotografien aus, die während meiner Reisen entstanden sind. Ziel war es, die Bilder nicht nur als digitale Dateien zu archivieren, sondern ihnen durch ein physisches Endprodukt eine neue Form zu geben.

Bevor die Poster produziert werden konnten, absolvierte ich den Plotter-Einführungskurs an der BFH. Dort lernte ich den Umgang mit dem Grossformatdrucker sowie die technischen Anforderungen für die Vorbereitung der Druckdaten kennen. Dieses Wissen bildete die Grundlage für die anschliessende Umsetzung.

Die Gestaltung der Poster erfolgte in Adobe InDesign. Dabei entschied ich mich bewusst für ein minimalistisches Design. Die Fotografien sollten im Mittelpunkt stehen und möglichst viel Raum erhalten. Deshalb arbeitete ich mit einer reduzierten Gestaltung, klaren Strukturen und zurückhaltender Typografie. Ziel war es, die Aufmerksamkeit vollständig auf die Bilder und deren Wirkung zu lenken.

Nach der Gestaltung bereitete ich die Dateien für den Druck vor und produzierte die Poster mit dem Plotter an der BFH. Durch das grossformatige Endprodukt erhielten die Fotografien eine neue Wirkung und konnten losgelöst von digitalen Plattformen betrachtet werden.

Die fertigen Poster zeigen verschiedene Eindrücke meiner Reisen und verbinden analoge Fotografie mit digitaler Gestaltung und physischer Produktion.

Für mich ist dies eine der schönsten Arten, mit analoger Fotografie zu arbeiten: Aus einem kleinen Negativ entsteht Schritt für Schritt ein grosses, physisches Objekt, das den Moment festhält.

(mbi)

Durch dieses Projekt konnte ich erste Erfahrungen im Bereich Grossformatdruck sammeln und den gesamten Prozess von der Bildauswahl über die Gestaltung bis zur Produktion selbst umsetzen. Besonders wertvoll war der Plotter-Einführungskurs, da ich dadurch den sicheren Umgang mit dem Gerät erlernen konnte.

Während der Gestaltung merkte ich, wie wichtig Zurückhaltung im Design sein kann. Statt viele gestalterische Elemente einzusetzen, entschied ich mich bewusst dafür, die Bilder wirken zu lassen. Dadurch lernte ich, dass gutes Design nicht immer bedeutet, möglichst viel hinzuzufügen, sondern oft auch darin besteht, bewusst auf Elemente zu verzichten.

Zudem wurde mir bewusst, wie unterschiedlich Fotografien auf verschiedenen Medien wirken. Bilder, die ich bisher hauptsächlich auf dem Bildschirm betrachtet hatte, erhielten durch das grosse Format eine deutlich stärkere Präsenz. Diese Erfahrung möchte ich auch in zukünftige Projekte im Bereich Fotografie und Gestaltung mitnehmen.