Logoentwicklung & Fotoshooting für die Band Red Echo
Im Rahmen dieses Projekts durfte ich die Band Red Echo bei der Weiterentwicklung ihres visuellen Auftritts unterstützen. Dabei war ich sowohl für die Gestaltung eines neuen Logos als auch für die Konzeption und Durchführung eines Fotoshootings verantwortlich. Ziel war es, ein professionelles und wiedererkennbares Erscheinungsbild zu schaffen, das die Identität der Band widerspiegelt und für Social Media, Streaming-Plattformen sowie die zukünftige Website genutzt werden kann.
Der erste Teil des Projekts bestand aus der Entwicklung eines neuen Logos. Die Band hatte bereits die Grundidee, eine Lippe in das Design zu integrieren. Um daraus ein passendes Logo zu entwickeln, recherchierte ich zunächst verschiedene Inspirationen und sammelte Referenzen aus der Musik- und Rockszene. Anschliessend entstanden zahlreiche Entwürfe, bei denen ich mit unterschiedlichen Formen, Schriften und Kompositionen experimentierte.
Da Red Echo eine energiegeladene Rock-Pop-Band ist, wollte ich diese Dynamik auch visuell transportieren. Deshalb entschied ich mich, den Schriftzug direkt in die Lippe zu integrieren, wodurch das Logo markanter und eigenständiger wirkt. Nach mehreren Feedbackrunden mit der Band wurden die Favoriten ausgewählt und weiterentwickelt. Die finale Version setzte ich anschliessend in Adobe Illustrator um und bereitete verschiedene Varianten für unterschiedliche Anwendungsbereiche auf. Zusätzlich gestaltete ich einen Instagram-Post, mit welchem das neue Logo offiziell auf den Social-Media-Kanälen der Band vorgestellt wurde.
Hier das fertige Logo:


Hier die Ideen sowie mein Favorit:





Neben der Logoentwicklung führte ich ein rund vierstündiges Fotoshooting mit der Band durch. Ziel war es, Bildmaterial für die Veröffentlichung der neuen Single Painkiller, das Spotify-Profil sowie die zukünftige Website zu erstellen. Die Band brachte bereits einige Vorstellungen mit, dennoch entstanden während des Shootings viele spontane Ideen und verschiedene Szenen- sowie Outfitwechsel. Dadurch konnten zahlreiche unterschiedliche Bildstimmungen eingefangen werden.
Für das Coverbild der Single wurde das Motiv einer Tablette als zentrales Element verwendet, welche den namensgebenden «Painkiller» symbolisiert. Gleichzeitig sollte sich das Bild stilistisch an der visuellen Identität der Band orientieren und den charakteristischen roten Rock-Look aufgreifen.







Nach dem Shooting sichtete ich die rund 200 entstandenen Bilder, traf eine erste Auswahl und besprach die Favoriten mit der Band. Die besten 72 Bilder wurden anschliessend in Adobe Lightroom bearbeitet und für verschiedene Einsatzzwecke optimiert. Zusätzlich gestaltete ich mehrere Varianten des Single-Covers. Schlussendlich entschied sich die Band für eine eher reduzierte und schlichte Version, welche auf Spotify veröffentlicht wurde. Die restlichen Bilder werden laufend für Social-Media-Beiträge und weitere Kommunikationsmittel genutzt.
Hier ein Einblick in die fertigen Ergebnisse:






BTS:



(mmi)
Projektumfang / Prozessdokumentation
Logoentwicklung
- Recherche und Analyse von Inspirationsquellen aus der Musik- und Rockszene
- Besprechung erster Ideen mit der Band
- Entwicklung verschiedener Logoentwürfe und Designrichtungen
- Mehrere Feedback- und Korrekturrunden mit der Band
- Ausarbeitung und Verfeinerung der favorisierten Variante in Adobe Illustrator
- Erstellung verschiedener Logo-Versionen für unterschiedliche Anwendungen
- Gestaltung eines Instagram-Posts zur Präsentation des neuen Logos
- Erstellung einer Collage mit dem finalen Branding und den Anwendungen
Fotoshooting & Bildbearbeitung
- Planung des Shootings und Besprechung der Bildideen mit der Band
- Durchführung des Fotoshootings (ca. 4 Stunden)
- Aufnahme von rund 200 Bildern mit verschiedenen Outfits und Szenarien
- Sichtung und erste Auswahl der besten Aufnahmen
- Gemeinsame Auswahl der Favoriten mit der Band
- Bearbeitung von 72 Bildern in Adobe Lightroom
- Gestaltung mehrerer Coverbild-Varianten für die Single Painkiller
- Export und Aufbereitung der Bilder für Spotify, Social Media und die zukünftige Website
Die gesamte gestalterische und fotografische Umsetzung erfolgte durch mich. Die Band war während des gesamten Projekts aktiv in den Entscheidungsprozess eingebunden und lieferte regelmässig Feedback.
Reflexion
Zeitmanagement
Der gesamte Prozess nahm deutlich mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant. Insbesondere die Logoentwicklung erwies sich als aufwendiger als erwartet. Obwohl ich bereits viel Gestaltungserfahrung sammeln konnte, hatte ich zuvor nur wenige Logos entwickelt. Die vielen Varianten, Korrekturen und Abstimmungen mit der Band führten dazu, dass der Aufwand deutlich höher war als zunächst angenommen.
Auch bei der Bildbearbeitung zeigte sich, dass die letzten Feinheiten oft den grössten Zeitaufwand verursachen. Besonders die Auswahl der besten Bilder und die Erstellung verschiedener Covervarianten benötigten mehr Zeit als ursprünglich eingeplant.
Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit mit der Band Red Echo verlief sehr angenehm und konstruktiv. Die Kommunikation war unkompliziert und die Band brachte ihre Vorstellungen aktiv ein. Gleichzeitig erhielt ich genügend kreativen Freiraum, um eigene Ideen einzubringen. Besonders spannend war es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die visuelle Identität der Band Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.
Gestaltung & Produktion
Sowohl die Logoentwicklung als auch das Fotoshooting verliefen eigentlich recht erfolgreich. Besonders interessant war die Erfahrung, dass nicht immer die Variante ausgewählt wird, die einem persönlich am besten gefällt. Stattdessen steht die Zielgruppe beziehungsweise in diesem Fall die Band als Kundin im Mittelpunkt. Dadurch konnte ich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kundenfeedback sammeln. Ausserdem steht noch zur Diskussion, das Logo im nächsten Semester weiterzuentwickeln und zu vereinfachen, damit es insgesamt reduzierter und klarer wirkt als die aktuelle Version.
Das Fotoshooting funktionierte insgesamt sehr gut und lieferte viele unterschiedliche Bildresultate. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie wichtig eine noch detailliertere Planung und ein klareres Konzept im Vorfeld sein können. Dadurch hätte das Shooting teilweise effizienter gestaltet werden können.
Feedback
Das Feedback der Band fiel sehr positiv aus. Sowohl das finale Logo als auch die entstandenen Bilder wurden direkt für Social Media und Spotify verwendet. Besonders erfreulich war für mich, dass die Inhalte nicht nur für die aktuelle Single eingesetzt werden konnten, sondern auch langfristig für die Website und zukünftige Kommunikationsmassnahmen genutzt werden.
Fazit
Insgesamt bin ich mit dem Projekt und den entstandenen Ergebnissen zufrieden. Die Kombination aus Grafikdesign, Fotografie und Bildbearbeitung ermöglichte mir, verschiedene kreative Kompetenzen miteinander zu verbinden. Gleichzeitig konnte ich wertvolle Erfahrungen im Bereich Logoentwicklung, Kundenkommunikation und visueller Markenbildung sammeln.
Rückblickend würde ich bei zukünftigen Logo-Projekten stärker auf Einfachheit und Reduktion achten sowie bereits zu Beginn noch klarere Anforderungen definieren. Trotz dieser Erkenntnisse war das Projekt für mich sehr lehrreich und hat mir grossen Spass gemacht. Besonders motivierend war es, die fertigen Ergebnisse anschliessend auf den Kanälen der Band veröffentlicht zu sehen.