Broken Waves – A journey through physical pain

«Broken Waves» ist eine Reise durch körperlichen Schmerz, die sich visuell und auditiv künstlerisch intensiv mit diesem auseinandersetzt. Dabei geht es darum, sich dem körperlichen Schmerz hinzugeben und ihn als Transformationsprozess zu betrachten, der sich positiv auf die Psyche auswirken kann. Das emotionale Innenleben wird aufgerüttelt und durch den körperlichen Schmerz auf den Kopf gestellt. Man hinterfragt: Wer bin ich? Was tue ich hier? Ist das richtig für mich? Pablo Conca choreografierte das Stück, und wir arbeiteten intensiv zusammen, um die Vision als Video umzusetzen.

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Dancer: Pablo Conca
Music: Liz
DOP & Regie: Dominik Rickli
Runner & Assistance: Natacha Annina Krenger, Maya Degenhardt, Jan Leiser
Postproduction: Dominik Rickli

Behind the Scenes

Von der Konzeption, über die Choreografie, bis hin zur Organisation und Umsetzung haben wir viele Stunden in dieses Projekt investiert. Dabei stellten sich uns einige Herausforderungen in den Weg. Von der Organisation einer Location, über die Stromversorgung der Leuchten, bis zur Anforderung das Ganze in nur einer Nacht abzudrehen.

Hürde Nummer eins war die Organisation der Location. Nach etlichen Telefonaten und vielen Absagen durften wir schliesslich doch an einer unserer Wunschlocations drehen, dem Attisholzareal in Solothurn. Nach einem weiteren Telefonat mit der zuständigen Person stellte sich aber leider heraus, dass er uns falsch verstanden hatte und ein Dreh nachts nicht möglich sei. Doch auf ein Missverständnis folgt meist noch ein zweites. Der nachts gesperrte Bereich beschränkte sich nämlich nur auf den Teil der alten Zellulosefabrik, am nördlichen Aare-Ufer. Unsere Wunschlocation befand sich jedoch südlich der Aare. Das war also geschafft.

Nun galt es, das gesamte Material zu beschaffen und sich Gedanken über die Stromversorgung zu machen. Dies stellte sich im Endeffekt aber als einfacher heraus, als gedacht. Leuchten, sowie diverses anderes Material durften wir von meiner alten Praktikumsstelle nutzen und bei meiner Arbeitsstelle als Zivi, konnten wir einen Generator ausborgen.

Am Drehtag starteten wir gegen 16:00 Uhr damit, das Equipment abzuholen. Drei Stunden später befanden wir uns am Drehort und bereiteten alles für den Drehstart vor. Sobald dann die Nacht hereinbrach und alles dunkel war begannen wir mit dem Dreh. Dieser verlief zum Glück grösstenteils nach Plan, auch wenn wir gegen fünf Uhr Morgens unter Zeitdruck gerieten, da es langsam begann zu dämmern.

Nach insgesamt über 12 Stunden Dreh lag ich dann um etwa 10:00 Uhr Morgens im Bett und konnte mich auf die Postproduction freuen.

Das Resultat all der Arbeit seht ihr nun oben in dem fertigen Video.

Hier nun noch einige Bilder vom Dreh selbst und der Preproduction:

(mmi)