Geschützt: Testimonialvideo für Ärzte:innen-Software

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Dieses Projekt war für mich persönlich sehr intensiv: vor allem, weil ich den gesamten Prozess zum ersten Mal alleine verantwortet habe. Klar hatte ich in meiner Agentur mögliche Ansprechspersonen und doch war die Verantwortung eine neue. Von der ersten inhaltlichen Idee bis zur finalen Ausspielung lag jede Entscheidung bei mir. Ich habe das Skript entwickelt, die Interviews vorbereitet, den Dreh organisiert und vor Ort umgesetzt. Licht, Ton, Kamera und Interviewführung liefen parallel, unterstützt von einem Praktikanten, den ich gleichzeitig anleitete.

Besonders herausfordernd war die Situation am Set: Der Kunde war permanent anwesend und verfolgte jeden Schritt. Das hat den Druck erhöht, gleichzeitig aber auch meine Arbeitsweise geschärft. Ich musste Entscheidungen klar vertreten, ruhig bleiben und trotzdem offen für Feedback sein. Rückblickend hat mich genau das fachlich weitergebracht. Es war eine spannende Erfahrung auf einem Set der «Profi» zu sein und doch vieles selbst erst zum zweiten oder dritten mal zu machen. Und doch zähle ich es als grösste Herausforderung. Ich denke das ist der Punkt, welcher sich vom schulischen Umfeld am meisten unterscheidet. Man ist nicht mehr Student der «lernt», sondern der Professionelle, welcher für das Geschehen verantwortlich ist und und das KnowHow hat. In dieser Rolle muss ich mich noch besser zurechtfinden.

Sehr positiv in Erinnerung bleibt mir die Zusammenarbeit mit den beiden Ärztinnen. Ihre Offenheit und Professionalität haben es mir leicht gemacht, echte Aussagen einzufangen. Auch die Verantwortung, einen Praktikanten durch einen echten Produktionstag zu führen, empfand ich als wertvoll, da ich schnell merkte, ob meine Anweisungen nutzvoll waren oder eher unverständlich…

Die Postproduktion war zeitlich anspruchsvoll. Die vielen Iterationen – Rohschnitt, Kürzungen, Musik, Grading, Feinschnitt und Audiomastering – haben Geduld verlangt. Gleichzeitig hat jede Runde das Video klar verbessert. Hier habe ich gelernt, wie wichtig es ist, genug Zeit einzuplanen, da die Entscheidungswege mit einem externen Kunden halt wesentlich länger sind als in einem reinen Schulprojekt.

Was ich beim nächsten Mal anders machen würde: Ich würde gewisse inhaltliche und gestalterische Leitplanken früher fixieren, insbesondere für Kurzformate. Zudem würde ich mir bewusst mehr Puffer für die Postproduktion einräumen. Insgesamt war das Projekt jedoch ein sehr stimmiger Abschluss einer aufwändigen Reise und ein Beweis dafür, dass ich solche Produktionen eigenständig tragen kann. Das macht mich glücklich.