Wanderung zur Bifertenhütte
Im Juni bin ich gemeinsam mit zwei Freundinnen in die Berge gereist. Wir haben die Tradition, jeden Sommer ein paar Tage zusammen in den Bergen zu verbringen und von Brigels aus zur Bifertenhütte zu laufen. Dieses Jahr wollte ich die Wanderung bewusst dokumentieren und mit der Kamera als Video festhalten.






Für mein digezz-Projekt habe ich aus dieser Wanderung ein einminütiges Video umgesetzt. Ziel war es, unsere Wanderung in ruhigen, ästhetischen Bildern festzuhalten und die Stimmung des Unterwegsseins einzufangen. Das Video ist bewusst einfach gehalten und soll vor allem die Atmosphäre der Wanderung widerspiegeln.
Das Projekt war eines der ersten, bei dem ich den gesamten Prozess selbst übernommen habe. Ich habe das Video komplett alleine umgesetzt – vom Filmen über den Schnitt bis hin zum Color Grading. Gedreht habe ich mit einer Sony FX3 und einem Ronin RS2 Gimbal. Dabei habe ich zum ersten Mal in S-Log gefilmt und das Material selbst gegraded.
Auch mit dem Gimbal habe ich zum ersten Mal alleine gearbeitet. Das Aufsetzen und Ausbalancieren stellte zu Beginn eine Herausforderung dar. Durch mehrmaliges Üben zu Hause konnte ich mir jedoch Sicherheit aneignen, sodass der Einsatz während der Wanderung gut funktioniert hat.
Der Schnitt fiel mir insgesamt leicht, da ich viel schönes Bildmaterial zur Auswahl hatte. Gleichzeitig war es teilweise schwierig zu entscheiden, welche Aufnahmen im Video bleiben sollen, da ich darauf achten wollte, dass das Video nicht zu lang wird. Die Schnitte konnte ich gut am Lied und am Takt orientieren, was mir die Postproduktion zusätzlich erleichtert hat.
(abb)
Im Grossen und Ganzen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Das Video ist ruhig geschnitten und angenehm anzuschauen. Mir gefällt es sehr, das Video anzuschauen und dabei an die Zeit im Sommer zurückzudenken. Während des Prozesses habe ich mich zwischendurch gefragt, ob das Video zu ruhig wirkt oder zu sehr in die Länge gezogen ist. Im Nachhinein finde ich es jedoch schön, zur Abwechslung ein ruhiges Video zu sehen, das nicht im schnellen Social-Media-Stil geschnitten ist.
Das Video werde ich hauptsächlich für mein Portfolio sowie für meinen privaten Instagram-Account verwenden.