Tage im Süden Sri Lankas

Ich sah mich nie als besonders abenteuerlustig. Allein nach Sri Lanka zu reisen und zwei Wochen in einem Surfretreat zu verbringen, war ein Schritt ins Unbekannte. Neben Unsicherheit war da aber auch Neugier und der Wunsch, die eigene Komfortzone bewusst zu erweitern.

Zwei Wochen zwischen Meer, Dschungel und einer ruhigen Routine gaben mir Raum, anzukommen und mich weiterzuentwickeln. Ich reiste ohne grosse Erwartungen. Mein Ziel war nicht, möglichst viel zu erleben, sondern eine klare, einfache Struktur kennenzulernen, die sich bewusst vom Alltag zu Hause unterscheidet.

Der feste Rahmen des Surf- und Yogacamps half mir, mich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, ohne mich ständig neu organisieren zu müssen. Gleichzeitig bot er die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen, ohne aktiv auf sie zugehen zu müssen. Für mich als eher introvertierte Person war genau diese Kombination aus Struktur, Bewegung und sozialem Umfeld entscheidend.

Neben dem Retreat-Alltag war ich an der Südküste unterwegs in Unawatuna, Galle, Ahangama, Weligama und Mirissa sowie im Hochland in Ella und im Yala Nationalpark. Unterschiedliche Orte, Stimmungen und Landschaften, die diese Reise vielseitig und gleichzeitig ruhig gemacht haben.

Aus diesen Erfahrungen ist ein persönliches Mini-Reisemagazin entstanden. Es bündelt Orte, Eindrücke und praktische Hinweise und versteht sich als Einladung, Sri Lanka bewusst und ohne Eile zu entdecken.

Viel Freude beim Durchblättern. 🌴🌞🌊

Hier gelangst du zu meinem Mini-Reisemagazin.

(vha)

Idee & Inspiration

Die Idee für das Sri Lanka Mini-Reisemagazin entstand direkt aus der Reise selbst. Die zwei Wochen im Süden Sri Lankas waren geprägt von klaren Routinen, Bewegung, Natur und vielen ruhigen Momenten. Schnell wurde mir klar, dass ich diese Reise nicht nur als Erinnerung festhalten, sondern in einer strukturierten, gestalteten Form reflektieren möchte.

Im Fokus stand dabei weniger ein klassischer Reiseguide mit möglichst vielen Sehenswürdigkeiten, sondern ein persönlicher, reduzierter Blick auf Orte, Stimmungen und den Alltag im Surf- und Yoga-Retreat. Besonders wichtig war mir, Authentizität zu bewahren und Inhalte nur dort aufzunehmen, wo sie für mich wirklich relevant waren.

Umsetzung

Die Umsetzung des Projekts begann mit dem Schreiben der Texte. Während der Reise und danach hielt ich Gedanken, Beobachtungen und Eindrücke fest, die später die Grundlage für die einzelnen Kapitel bildeten. Im Vergleich zu früheren Projekten fiel mir das Schreiben leichter, da ich nicht recherchieren musste, sondern aus eigener Erfahrung erzählen konnte.

Anschliessend widmete ich mich dem Aufbau und dem Layout des Magazins in Adobe InDesign. Dabei griff ich bewusst auf Wissen zurück, das ich mir in vorherigen Digezz-Projekten angeeignet hatte. Trotzdem nahm das Layouten viel Zeit in Anspruch, da ich grossen Wert auf Abstände, Bildwirkung und eine ruhige Gesamtkomposition legte.

Ein weiterer wichtiger Teil war die Auswahl und Bearbeitung der Bilder. Diese sollten das Magazin ergänzen, ohne den Text zu dominieren. Die Herausforderung bestand darin, ein Gleichgewicht zwischen Bild und Text zu finden und das visuelle Storytelling zurückhaltend zu halten. Im Vergleich zu früheren Projekten arbeitete ich strukturierter, merkte aber auch, dass Perfektionismus weiterhin viel Zeit beansprucht.

Fazit

Das Sri Lanka Mini-Reisemagazin hat mir gezeigt, wie stark sich meine Arbeitsweise in den letzten Projekten weiterentwickelt hat. Meine Fähigkeiten in InDesign werden immer ausgeprägter. Besonders zufrieden bin ich damit, dass das Magazin nicht nur ein gestalterisches Produkt ist, sondern auch eine persönliche Reflexion der Reise darstellt. Wer weiss, vielleicht kann meine Erfahrung auch andere dazu ermutigen, Neues auszuprobieren.