Geschützt: Mike trainiert
Die Arbeit an meinem Kurzfilm Mike trainiert war für mich eine intensive und bereichernde Erfahrung – auch wenn sie sich auf nur einen Drehtag beschränkte. Trotz der kurzen Zeitspanne konnte ich viele wertvolle Eindrücke sammeln, sowohl inhaltlich als auch technisch.
Besonders spannend war es, Mike in seinem gewohnten Umfeld zu filmen und dabei einen Einblick in seinen Trainingsalltag zu erhalten. Die direkte Begegnung mit ihm hat mir gezeigt, wie viel Kraft und Motivation hinter seiner Geschichte steckt. Diese Energie wollte ich auch filmisch transportieren – was mitunter herausfordernd war, da ich nur einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung hatte, um sowohl Nähe als auch Kontext herzustellen.
Technisch lief nicht alles perfekt: Die Lichtverhältnisse in der Trainingshalle waren teilweise schwierig, und spontan auftretende Situationen ließen wenig Zeit, Kameraeinstellungen in Ruhe vorzubereiten. Für zukünftige Projekte würde ich im Vorfeld noch genauer planen, welche Einstellungen ich brauche, und gegebenenfalls zusätzliches Equipment mitnehmen – etwa zur besseren Tonaufnahme oder für stabilere Aufnahmen.
Die Nachbearbeitung war ein zentraler Bestandteil meines Lernprozesses. Besonders im Schnitt wurde mir bewusst, wie viel man durch die Auswahl und Anordnung der Bilder erzählen kann – auch wenn nur wenig Zeitmaterial vorliegt. Anfangs fiel es mir schwer, eine klare Struktur zu entwickeln, doch durch Ausprobieren und Reflektieren konnte ich nach und nach ein besseres Gefühl für Tempo, Rhythmus und emotionale Wirkung entwickeln. Auch die gezielte Auswahl von Musik und O-Tönen spielte dabei eine wichtige Rolle.
Mike trainiert war für mich eine wichtige Erfahrung, bei der ich viel über spontanes Arbeiten, Entscheidungsfindung am Set und die Wirkung von Bildern gelernt habe