Yuzu x Berry – mein erstes Blender Projekt

Im Rahmen eines Selbststudiums habe ich mich erstmals mit Blender auseinandergesetzt. Da ich mein 3. Semester im Auslandsemester verbracht habe, habe ich das Thema 3D und Blender im Modul Visualisieren verpasst und wollte dieses Wissen eigenständig nachholen. Ziel war es, einen grundlegenden Einblick in 3D-Modellierung, Materialien, Licht und Animation zu erhalten.

Als Einstieg diente mir das wohl bekannteste Blender-Tutorial auf YouTube von Blender Guru, bei dem Donuts modelliert werden. Dieses Tutorial half mir, die grundlegenden Funktionen und die Arbeitsweise in Blender kennenzulernen. Aufbauend darauf habe ich mit weiteren Tutorials eine Parfümflasche modelliert sowie einzelne Früchte erstellt. Besonders die Himbeere stellte sich als technisch anspruchsvoll heraus, da sie aus sehr vielen einzelnen Elementen besteht. Ursprünglich war geplant, eine Animation zu erstellen, bei der sich die Parfümflasche durch eine Schale voller Himbeeren bewegt.

Trotz intensiver Recherche, Ausprobieren und zahlreicher Tutorials stiess ich dabei schnell an technische Grenzen. Blender stürzte wiederholt ab und reagierte nicht mehr, was sich schliesslich auf die Komplexität der Himbeere sowie die Leistungsgrenzen meines Laptops zurückführen liess. Aus diesem Grund entschied ich mich, das Konzept anzupassen und die Animation stattdessen mit Blaubeeren umzusetzen, die geometrisch deutlich einfacher aufgebaut sind.

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Die finale Animation ist technisch nicht vollständig perfekt, vereinzelt durchdringen sich Objekte, dennoch stellt sie für mich ein zufriedenstellendes Ergebnis dar, insbesondere im Verhältnis zum Zeitaufwand und meinem Einstiegsniveau in Blender. Ergänzend zur Animation habe ich ein statisches Produktbild erstellt, das die Parfümflasche in Kombination mit Blaubeeren und einer Yuzu-Frucht zeigt.
Ergänzend zur Modellierung und Animation habe ich für die Parfümflasche auch eine einfache Etikette sowie eine passende Verpackung gestaltet. Ziel war es, das 3D-Objekt nicht isoliert zu betrachten, sondern es als Teil eines ganzheitlichen Produktkonzepts zu denken.

(abb)

Der Einstieg in Blender war mit einer steilen Lernkurve verbunden und deutlich zeitintensiver als erwartet. Viele Prozesse erforderten Geduld, wiederholtes Ausprobieren sowie eigenständige Recherche, da mir grundlegende Abläufe und Denkweisen in der 3D-Umgebung zunächst unbekannt waren.

Besonders bei der Animation wurde deutlich, wie stark 3D-Arbeiten von Hardware-Leistung, sauberer Modellierung und optimierter Szenenstruktur abhängen. Wiederholte Abstürze von Blender erschwerten den Arbeitsprozess erheblich und machten Anpassungen am ursprünglichen Konzept notwendig.

Die erste Idee, mit einer detaillierten Himbeere zu arbeiten, erwies sich als zu komplex für mein technisches Setup. Die bewusste Entscheidung, auf eine geometrisch einfachere Blaubeere zu wechseln, war notwendig, um das Projekt überhaupt realisieren zu können. Rückblickend hätte ich die technische Machbarkeit einzelner Objekte früher kritisch hinterfragen sollen.

Das Projekt hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Ideen flexibel anzupassen und technische Rahmenbedingungen früh mitzudenken. Gleichzeitig konnte ich mein Verständnis für 3D-Prozesse, Modelllogik und Animation grundlegend erweitern und erhielt einen realistischen Einblick in den zeitlichen und technischen Aufwand von 3D-Gestaltung.