Wissen, Sorgen, Weiternutzen – Zwischen Technik und Gesellschaft

Das Nutzen von digitalen Diensten gehört heute so dazu, wie es früher dazu gehörte am Morgen die Zeitung zu lesen. Besonders junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren nutzen sie intensiv und hinterlassen dabei persönliche Daten. Die Thesis untersucht, wie technische Systeme und gesellschaftliche Dynamiken die Kontrolle über diese Daten erschweren. Mittels Literaturrecherche und qualitativen Experteninterviews werden technische Faktoren wie die Komplexität und Intransparenz der Datensammlung sowie gesellschaftliche Aspekte wie soziale Zugehörigkeit, Komfort und die fehlende Greifbarkeit persönlicher Daten betrachtet. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen übersetzt das Lehrprojekt die komplexe Thematik in eine vierteilige journalistische Reel-Serie für soziale Medien. Die kurzen Videos vermitteln einer jungen Zielgruppe, wie Daten gesammelt und wirtschaftlich genutzt werden, welche Rolle soziale Dynamiken spielen und weshalb der Wert persönlicher Daten im Alltag schwer greifbar ist.