Winterberg’s Bestiarium

Wissenschaft trifft Unterhaltung: Schauspieler Uwe Schönbeck und Professor Christian Kropf begeistern jährlich Hunderte Zuschauer mit ihren Wissenschaftsshows. In diesem Jahr leuchten Skorpione und Faultiere.

Die Wissenschaft hat ein Problem. Sie ist in vielen Fällen zu kompliziert. Als Laie ist es oftmals sehr schwierig, die verschiedenen Facetten der Wissenschaft überhaupt erst zu verstehen. Es sei denn, man paart die Wissenschaft mit einer Prise Humor und Unterhaltung. Dieses Ziel setzten sich vor mehreren Jahren Professor Christian Kropf und Schauspieler Uwe Schönbeck. Der eine ein Österreicher, der andere ein Deutscher. Kennengelernt haben sie sich an einer Weihnachtsfeier in der Schweiz.

Im Naturhistorischen Museum Bern begeistern sie die Zuschauer mit einer unterhaltsamen Show. In der diesjährigen Ausgabe brachten Kropf und Schönbeck Licht ins Dunkel der leuchtenden Tiere. Uwe Schönbeck tritt dabei in die Rolle eines literaturverliebten Hausmeisters, Christian Kropf bleibt seiner Linie treu und ist der Professor. Das Ganze gepaart mit Witz und Musik. In etwas mehr als einer Stunde erhalten die Zuschauer einen Einblick in selbstleuchtende Organismen. Winterbergs Bestiarium erklärt, woher Fische, Kraken oder Quallen die Energie für ihre Lichtprodution nehmen. Und auch auf der Erde und in der Luft leuchten Lebewesen, wie beispielsweise das Glühwürmchen.

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(ash)

Idee

Die Idee kam uns während der Produktion für die Reportage im Modul Audiovisuelles Erzählen. Unsere Protagonisten wussten, dass es uns wichtig war was hinter der Show ablief. Aber Beide äusserten den Wunsch irgendwann einen Film von ihrer Show in Auftrag zu geben. Wir mmp Studenten waren natürlich sofort zur Stelle. Der Film wurde demnach zusätzlich zur Reportage produziert – es war sozusagen eine Win Win Situation für beide Parteien.

Umsetzung:

Die Produktion haben wir mit drei Kameras realisiert. Eine Sony a7, eine Z-70 und eine Canon C70. Jede Kamera hatte eine andere Funktion:
Totale, Kamera links und Kamera rechts.

Den Ton haben wir vom Mischpult des Saals per Funkstrecke auf ein H5 aufgenommen. Zudem haben wir neben dem Klavierspieler ein weiteres H5 platziert. Die Kamera links, hat jeweils den Protagonisten rechts abgedeckt. Die Kamera rechts, demnach genau umgekehrt.
Dies hat den Vorteil, dass die Protagonisten nicht zu frontal zur Kamera aufgenommen werden. Vor der Show, haben wir einen kurzen Test absolviert. Für den Schnitt war Premiere das Tool der Wahl.

Learnings

Mehr Testen geht eigentlich nicht, dennoch hätte durch gezielteres Testen, einige Fehler vermieden werden können. Die unterschiedlichen Farbstiche der Bilder: Drei gleiche Kameras mit den gleichen Optiken wäre ein Aspekt, den wir besser umsetzen können. Allerdings bewegen wir uns mit diesem Anspruch fast im Profibereich. Die nächste Stufe wäre ein Liveschnitt, bei dem der Regisseur oder die Regisseurin mit den Kameraleuten sprechen kann. Eine Kamera hat nach 20 Minuten Aufnahme, jeweils gestoppt. Deshalb fehlen uns fünf Minuten Aufnahme in der Totalen. Mit Basteln haben wir das hingekriegt. Ebenfalls hätten wir die Präsentation per Screenrecording aufnehmen sollen, damit wir die bestmögliche Qualität der Bilder hätten gewährleisten können. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren, haben wir dennoch eine gute Produktion geliefert, weil das Beste wollten. So kann auch mal etwas schief laufen und es bleibt dennoch eine gute Produktion.