Wanderpodcast Echo: Die zweite Staffel

In diesem Semester haben wir drei neue Podcastfolgen produziert. Diesmal in einem etwas anderen Format.

In der neuen Staffel haben wir unsere Herangehensweise etwas geändert. Bei den Aufnahmen der letzten beiden Folgen mussten wir feststellen, dass sich der Filmprozess als aufwändiger und schwieriger herausgestellt hat, als wir gedacht hatten. Dadurch konnten wir unsere Gespräche nicht so flüssig und natürlich führen, wie wir es gerne getan hätten.

Deshalb haben wir uns in dieser Staffel dazu entschieden, die Folgen nicht zu filmen und uns vollständig auf Audio zu konzentrieren. Damit wir die visuelle Komponente aber nicht komplett verlieren, haben wir auf der Wanderung trotzdem einige Aufnahmen gemacht, aus denen wir Reels für Social Media schneiden können. Wir haben dafür pro Folge ein Reel produziert welche wir auf Instagram und Youtube veröffentlichen werden.

Bei unseren aktuellen Wanderungen im Appenzell und in Amden–Weesen war es uns besonders wichtig, dass der Filmprozess die Podcastaufnahme nicht beeinträchtigt. Deshalb hat uns eine Drittperson während der Wanderung begleitet und Aufnahmen der Route, der Aussicht und von uns gemacht.

Neu sind unsere Folgen auf Spotify verfügbar – jetzt reinhören.

Unser Social Media:
Instagram
Youtube

(vha)

Mit Echo befinden wir uns nach wie vor in einer Findungsphase. In diesem Semester haben wir gemerkt, dass der ursprünglich geplante Filmprozess deutlich aufwändiger war als gedacht und sich teilweise negativ auf unsere Gespräche ausgewirkt hat. Deshalb haben wir eine zweite Möglichkeit ausprobiert, unser Projekt umzusetzen, und den Fokus bewusst stärker auf Audio gelegt.

Dieser Schritt war für uns ein wichtiger Lernprozess. Er hat uns gezeigt, dass wir unser Projekt offener denken wollen und uns nicht zu früh auf ein fixes Format festlegen möchten. Wir wollen weiter experimentieren, reflektieren und herausfinden, welches Format am besten zu Echo passt.

Die neue Herangehensweise hat sich in der Praxis gut bewährt. Ohne Kamera konnten wir uns stärker auf das Gespräch konzentrieren, freier sprechen und spontaner aufeinander reagieren. Die Gespräche wirkten dadurch natürlicher und entspannter. Gleichzeitig konnten wir durch die Begleitung einer Drittperson trotzdem visuelles Material sammeln, ohne dass dies die Aufnahme selbst beeinträchtigte.

Dabei ist uns klar geworden, dass nicht das Format selbst im Zentrum steht, sondern die Essenz von Echo: ein Projekt draussen, in den Bergen. Genau darauf möchten wir uns fokussieren. Ob Audio, Video oder eine Kombination daraus ist zweitrangig – solange die Gespräche in den Bergen stattfinden, authentisch sind und uns Spass machen.