Vier Tage mittendrin – mein Einsatz im Social-Media-Team des ESAF 2025
Vier Tage lang war ich Teil des Social-Media-Teams des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes. Mit der Kamera begleitete ich die Ehrendamen bei ihren Einsätzen und produzierte kurze Videos für die offiziellen Kanäle des ESAF. Dabei erhielt ich einen direkten Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen eines der grössten Schweizer Grossanlässe.
Diesen Sommer durfte ich Teil des Social-Media-Teams des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes (ESAF) sein. Dabei hatte ich die Möglichkeit, bei einem der grössten Schweizer Grossanlässe aktiv an der Content-Produktion mitzuwirken und Einblicke hinter die Kulissen zu erhalten.

Meine Hauptaufgabe bestand darin, kurze Videos für die Social-Media-Kanäle des ESAF zu erstellen, die später auf den offiziellen Plattformen veröffentlicht wurden. Ziel war es, authentische Eindrücke vom Festgeschehen zu vermitteln und besondere Momente visuell festzuhalten.
Innerhalb des Teams war ich hauptsächlich für das Ressort «Ehrendamen» verantwortlich. In diesem Bereich betreute ich mindestens drei zentrale Inhalte. Zusätzlich unterstützte ich das Team bei Bedarf auch bei weiteren Videos und spontanen Einsätzen.
Insgesamt war ich vier Tage vor Ort und begleitete die zwölf Ehrendamen eng bei ihren Einsätzen – tagsüber wie auch in den frühen und späten Stunden. Diese Nähe ermöglichte es mir, ihre Rolle und den Ablauf des Festes aus nächster Nähe mitzuerleben und filmisch zu dokumentieren.
Bereits vor dem Fest nahm ich an mehreren Sitzungen teil, in denen die redaktionelle Planung der Social-Media-Beiträge besprochen wurde. Diese Vorbereitung bildete die Grundlage für die Umsetzung während des ESAF.
Die Arbeit im Social-Media-Team war für mich eine intensive und bereichernde Erfahrung und ermöglichte es mir, meine praktischen Fähigkeiten im Bereich Social Media weiter auszubauen.
Alle Videos von sind auf dem Instagram Kanal des ESAF Glarnerland+ einsehbar.
(abb)
Die Tage am ESAF waren sehr intensiv und geprägt von langen Arbeitstagen. Besonders fordernd war, dass ich gleichzeitig auf zwölf Personen achten musste. Jede der Ehrendamen brachte ihren eigenen Charakter, eigene Bedürfnisse und unterschiedliche Situationen mit sich, auf die teilweise parallel eingegangen werden musste. Diese Nähe und Verantwortung machten die Arbeit anspruchsvoll, aber auch besonders spannend. Trotz der hohen Belastung hat mir die Arbeit durchgehend Spass gemacht und stellte für mich eine einmalige Erfahrung mit sehr vielen Eindrücken dar. Ebenfalls konnte ich das Schwingfest auch mal anders geniessen.
Zusätzlich sorgten die teilweise engen Zeitfenster für das Aufnehmen und Schneiden der Videos für Stress. Da ich oft alleine unterwegs war, lag viel Verantwortung bei mir selbst. Gleichzeitig bot diese Situation die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten und schnell Entscheidungen zu treffen.
Sehr hilfreich waren die Vorbereitungen auf das ESAF im Vorfeld. Die redaktionelle Planung und die Absprachen im Team erleichterten die Arbeit vor Ort deutlich. Zudem konnte ich von den Erfahrungen der Personen vor Ort profitieren und viel dazulernen.
Für mich bedeutete diese Aufgabe einen anderen Ansatz als bisherige Tätigkeiten, da ich zuvor hauptsächlich journalistisch gearbeitet hatte und nur begrenzte Erfahrung im Bereich Social Media mitbrachte. Gleichzeitig konnte ich auf meine bisherigen Erfahrungen aus Event-Drehs bei meinem Arbeitgeber zurückgreifen. Rückblickend war es eine sehr wertvolle Erfahrung, aus der ich viel lernen konnte. Bei einem nächsten Einsatz würde ich mich jedoch noch intensiver mit der gesamten Materie auseinandersetzen.