Video für Kunsttherapeut
Im Frühling setzte ich für Herrn Aschwanden bereits ein Imagevideo mit dem Smartphone um. Aufbauend auf dieser Erfahrung entstand die Anfrage, das Video zusätzlich mit einer Spiegelreflexkamera neu zu realisieren. Ziel war es, die Bildqualität zu verbessern und das bestehende Konzept gezielt weiterzuentwickeln.
Der Produktionsprozess begann mit einer gemeinsamen Analyse des bestehenden Videos. Dabei definierten wir, welche inhaltlichen und gestalterischen Elemente beibehalten und welche verändert werden sollten. Wir änderten nicht viel. Auf dieser Grundlage erarbeitete ich ein neues Konzept sowie ein Storyboard. Anschliessend plante ich die Produktion und legte gemeinsam mit Herrn Aschwanden zwei separate Termine fest: einen Interviewtag und einen zusätzlichen Drehtag für ergänzendes Footage. Diese Aufteilung erwies sich als sinnvoll, da sie eine klare Struktur im Ablauf ermöglichte.
Am Interviewtag führten wir mehrere Durchläufe durch, um inhaltlich und formal genügend Auswahl zu haben. Zwei Wochen später entstand das restliche Footage. In der Postproduktion sichtete ich das gesamte Material und erstellte einen Grobschnitt. Dieser umfasste Schnitt, Colorgrading sowie die Bearbeitung des Tons. Der Zwischenstand wurde mit Herrn Aschwanden besprochen, sein Feedback floss gezielt in den Finalschnitt ein. Nach der finalen Freigabe wurde das Video veröffentlicht.
(abb)
Eine Herausforderung stellte die Terminfindung dar, da beide Seiten stark ausgelastet waren. Zudem war der Interviewraum sehr klein, was die Bildgestaltung einschränkte. Um dennoch eine ruhige und professionelle Bildwirkung zu erzielen, entschied ich mich, den Hintergrund in der Postproduktion gezielt unscharf zu gestalten. Dieser Schritt war zeitintensiv, insbesondere in Kombination mit dem Colorgrading, trug jedoch wesentlich zum Gesamtbild bei. Beim Ton bin ich jedoch nicht voll zufrieden, weil er nicht ganz klar klingt, trotz der Bearbeitung.
Sehr positiv wirkte sich die eingespielte Zusammenarbeit aus. Durch frühere gemeinsame Projekte war die Kommunikation effizient und zielgerichtet, was den Produktions- und Feedbackprozess deutlich erleichterte. Insgesamt zeigt das Projekt, wie wichtig eine klare Prozessstruktur, flexible Lösungen bei Einschränkungen und eine saubere Postproduktion für ein stimmiges Endresultat sind.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Zusammenarbeit sehr gut funktionierte und die nachträgliche Unschärfe des Hintergrunds trotz der Herausforderungen überzeugend umgesetzt werden konnte. Auch die Qualität der Aufnahmen ist stimmig, und Herr Aschwanden zeigte sich mit dem Endresultat sehr zufrieden. Nur der Ton ist ein kleiner Wermutstropfen. Für einmal gibt es an diesem Projekt aber wenig auszusetzen.