Usually Modest – Social Media Kampagne

Es ist wieder so weit: Das nächste Konzert steht an! Für die Künstler USUALLY MODEST und Opening Act Jonny Breaux habe ich bereits Anfang Jahr Flyer und Social-Media-Posts gestaltet. Diesmal frisch im Line-up mit dabei: Mundart-Sängerin und Songwriterin Eli Graf. Für diese Show hiess es nun aber: nur Instagram-Stories und Reels. Gesagt, getan – alle drei Artists bekommen einen Flyer. 

Die Flyer im Story-Format

Für USUALLY MODEST setzen wir noch einen obendrauf: Der Headliner (samt Live-Band) dreht mit mir drei Reels für die Konzert-Promotion. Die Clips kommen im typischen Instagram-Skit-Stil daher und sollen durch Humor sowie chaotische, gute Energie überzeugen.

Leider wurden schliesslich nur zwei der Reels veröffentlicht. Der Inhalt der Skits mag zwar stark variieren, doch die Message ist klar: 11. Dezember, X-TRA. Get your tickets.

Zu den Reels:

In Reel Nr. 1 wird das virale Video „Brüeder, ich han Termine“ aufgegriffen, in dem ein junger Mann auf einem E-Scooter auf dem Weg zu einem Termin ist. Dass die Polizei nebenherfährt und ihn auffordert anzuhalten, kümmert ihn dabei nicht gross.

Reel 1 (Instagram)

Für Reel Nr. 2 wird das Tanzbein geschwungen: Artist und Band packen zu USUALLY MODESTs Song „Lalalalalove“ ihre besten Dance-Moves aus.

Reel 2 (Instagram)

„WHO’S THE DRUMMER?“ In diesem Skit wird die Schlagzeugfertigkeit der Band auf die Probe gestellt. Die Zuschauer*innen sollen anhand einer Hörprobe herausfinden, wer das Instrument tatsächlich beherrscht – und wer ganz klar nicht. Errätst du es?

Reel 3 (YouTube)

(abb)

Das Kreieren der Story-Flyer hat mir wie üblich grossen Spass bereitet: vom Schiessen der Bilder (Jonny Breaux), über die Bildbearbeitung bis hin zum Experimentieren mit Fonts und Layouts. Zwei kleinen Problemen musste ich mich jedoch stellen. Zuerst war da die inkohärente Bildsprache, da alle drei Artists ihre Bildauswahl unabhängig voneinander, zu unterschiedlichen Zeitpunkten und für unterschiedliche Zwecke geschossen hatten. Das eine also Blau, das andere Pink – und Jonny Breaux im Keller. Alles aber halb so wild, solange die Bilder nicht direkt nebeneinander zu sehen sind. Problem Nummer zwei: Die Bilder sind unterschiedlich, nun soll aber immerhin ein einheitliches Layout her. Das erste Layout von USUALLY MODEST gefällt mir gut. Also dieses nun noch auf die anderen zwei Flyer übertragen … Ach, jetzt sind die Namen aber unterschiedlich lang, die Schriften also sehr unterschiedlich hoch (looking at you, Eli). Doch wohin jetzt mit den Namen der anderen Artists? Denn so wie bei USUALLY MODEST funktioniert es bei den anderen nicht mehr. Und wohin jetzt mit den Köpfen? Kreisch.

Bei den Reels nahm ich mir die Freiheit, diese nach dem Best-Idea-wins-Prinzip zu gestalten. Die grösste Hürde war es, die Jungs aus der Band nach einer langen Probe fürs Konzert dazu zu überreden, noch ein paar TikToks zu filmen. Doch sobald die Kamera lief, war es schwer, zwischen all dem Gelächter brauchbares Videomaterial zu bekommen. Der Schnitt erfolgte in Premiere Pro. Die Challenge bestand darin, die Clips so kurz wie möglich zu halten, was sich insbesondere bei „Who’s the Drummer?“ als schwierig erwies. Auf die fertigen Posts reagierten Artist und Band wie auch das Publikum äusserst positiv. Soll heissen: there’s more to come…