Ungestellt – zwei Tage Arosa
Ende Februar 2026 fuhr ich mit meiner Freundesgruppe für zwei Tage nach Arosa. Eine DJI Action Cam auf dem Helm, manchmal frei in der Hand – und der Vorsatz, einfach mitzufilmen, wie das Wochenende wirklich ist.
Digezz lieferte mir die perfekte Gelegenheit, endlich Aufnahmen auf der Skipiste zu machen. Deshalb entschied ich mich ein paar Tage vor dem Weekend, die Kamera «DJI Osmo Action 5 Pro» zu kaufen.
Mit der Kamera in der Hand überlegte ich mir ebenfalls vor dem Wochenende, was ich genau filmen möchte. Meine Bedingungen waren klar: Keine gestellten Szenen, kein Drehbuch.
Die Kamera war dabei, wenn sich ein Moment ergab: auf der Piste, im Hotel, zwischendrin. Das Ergebnis ist ein fast 4-minütiges Highlight-Video, das die Energie und Stimmung des Wochenendes einfängt – für die Gruppe als Erinnerung, und für alle anderen als kleiner Einblick.
Auf der Piste habe ich trotzdem gemerkt, dass es nicht einfach ein lockeres Filmen ist. Man merkt die ganze Zeit, wie man versucht, die besten Aufnahmen einzufangen. Im Hinterkopf ist immer das Projekt. Gegen den Schluss habe ich eher längere Aufnahmen aufgenommen, damit ich mich mehr auf das Fahren und Spasshaben konzentrieren kann.
Für mich war es ausserdem ein persönliches Erste: das erste Video, das ich allein aufgenommen und in Premiere Pro selbst zusammengeschnitten habe. In der Postproduktion war für mich klar, dass ich die ganze Zeit Musik unterlegt haben möchte und die Schnitte auf die Musik angepasst werden sollen. Ich habe für dieses Projekt eine EpidemicSound-Lizenz gelöst.
Das Video macht, was es soll: Man spürt die Energie des Wochenendes, die Freude kommt rüber, und der authentische Action-Cam-Stil trägt die Stimmung konsequent durch alle Szenen.
(mbi)
Ich kam sofort gut ins Projekt rein und habe gemerkt, dass ich Spass habe, dieses Video für meine Freunde zu schneiden. Ausserdem kam ich gut mit dem Schnittprogramm klar.
Was ich unterschätzt habe, war der Aufwand hinter 2 Stunden Rohmaterial. Das Sichten, Auswählen und vor allem das Entwickeln einer sinnvollen Schnittstruktur hat deutlich mehr Zeit gebraucht als geplant. Die ursprünglich geplante Abgabe an meine Freunde am 15. März verschob sich dadurch auf den 1. April – neben Digezz gab es ja auch noch andere Abgaben.
Ausserdem war mir nicht klar, wie schwierig es ist, die Schnitte auf den Beat zu setzen. Einige Schnitte sind mir nicht ganz gelungen, mit anderen bin ich sehr zufrieden.
Eine zusätzliche Herausforderung war der Nebel am zweiten Skitag, der die Aufnahmen visuell stark von Tag eins trennte. Das zwang mich, das Video bewusst in drei Teile zu gliedern: erster Skitag, Abend und Party, zweiter Skitag. Was zunächst wie ein Problem wirkte, hat am Ende aber einen klaren Rhythmus ergeben – ich finde, der Ablauf wirkt stimmig.