Social Media on the go

Ich habe eine kleine Vlog-Serie gemacht, drei Videos, drei verschiedene Erlebnisse, Golf am Gardasee, ein Städtetrip nach London und ein FC Bayern München Champions-League-Spiel.

Das eigentliche Ziel dahinter war aber weniger das Zeigen der Erlebnisse selbst, sondern das Handwerk dahinter. Ich wollte besser werden in Premiere Pro. Also habe ich bewusst mit verschiedenen Formaten experimentiert: Querformat, Hochformat, unterschiedliche Schnittrhythmen. Ich habe mich intensiv mit Sounddesign beschäftigt, mit Tongestaltung, mit Effekten und geschaut, wie sich das alles auf die Wirkung eines Videos auswirkt.

Reichweite war dabei nie das Ziel. Mir ging es darum, Erinnerungen festzuhalten, für mich und meine Freunde.

Video: Golf Bogliaco, Italien

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Hier sieht man einen lockeren Vibe (wie es zum Golf passt). Ich wollte dass die Musik zum Video passt und einem den Vibe spüren lässt. Dies ist mir meiner Meinung nach gelungen. Bei diesem Video habe ich mich spezifisch auf das Thema Sounddesign konzentriert, ich habe viel gelernt über Riser, Swooshes usw. Dies hat mir geholfen wie man Stimmung in einem Video herstellen kann oder auch cuts und Übergänge zu machen. Das meiste davon habe ich durch TikTok gelernt. Gearbeitet habe ich mit Sounds von Pixabay, eine gratis Online Plattform für Sounds, Musik,…

Video: Vlog London

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Bei diesem Video habe ich so richtig einen Vlog Style gemacht wie man ihn aus YouTube videos kennt. Das Filmen erfolgte Querformat und ich habe ab und an auch in die Kamera gesprochen, was zu beginn viel Überwindung benötigte in der Öffentlichkeit. Zudem habe ich hier versucht das Video so entertaining wie möglich zu machen, schnelle Cuts und nur die besten Videos die ich hatte, so konnte ich eine möglichst hohe Watch-Rate erreichen, da der Zuschauer nie gelangweilt wurde. Hier habe ich auch sehr viel mit Text und Sounds gearbeitet, ich habe Text animiert zur Stimme, ich habe Text eingefügt, habe aber auch die Cuts und Sounds übereingestimmt, damit es immer harmonisch wirkte. Mit der Musik hatte ich sehr viel unterschiedliches, von Pop bis hin zu HipHop, aber mir gelang es gut dies zu machen, da es immer das gezeigte Musikalisch übereinstimmte.

Video: FC Bayern Vlog

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Es war eines der ersten Videos, die ich je in diesem Format aufgenommen hatte. Beim Style habe ich mich von David Dobrik inspirieren lassen, einem amerikanischen Vlogger, der für seine schnell geschnittenen Videos bekannt ist, in denen immer etwas passiert. Genau diesen Ansatz wollte ich aufgreifen. Das Ergebnis ist ein unterhaltsames Video geworden, das echte, ungefilterte Momente zeigt und ein typisches Jungs-Erlebnis ziemlich gut einfängt. Der Fokus lag dabei klar auf dem Handwerk: verschiedene Schnitte, Sounddesign, Musik, Bildgestaltung und das Einblenden von gesprochenem Text. Alles Basics, die ich mir in diesem Video zum ersten Mal wirklich erarbeitet habe.

(mbi)

Rückblickend lief das Projekt eigentlich gut, weil vieles einfach durch Ausprobieren kam. Fehler machen war dabei kein Rückschritt, sondern der eigentliche Lernweg. Dazu kam der Austausch mit Mitstudierenden, die bereits mehr Erfahrung mit Premiere Pro hatten, deren Tipps haben mir oft mehr gebracht als jedes Tutorial.

Denn Tutorials waren so eine Sache. Premiere Pro wirkt auf den ersten Blick riesig und unübersichtlich, und das ist es auch. Ich bin überzeugt, dass ich nach diesen drei Videos vielleicht zehn bis dreissig Prozent des Programms kenne, wenn überhaupt. Videos, die etwas erklärten, funktionierten bei mir oft nicht gleich oder lieferten andere Ergebnisse als erwartet. ChatGPT half dabei leider auch nur bedingt weiter.

Am meisten geholfen haben mir TikTok und YouTube, wegen der kurzen, spezifischen Tutorials. Bei einem konkreten Problem wurde die Suche allerdings schnell mühsam. Manchmal fand man etwas, manchmal nicht. Aber genau das war der Prozess, langsam besser werden, Schritt für Schritt, Fehler für Fehler.

Was mir extrem schwer fiel war das suchen nach passender Musik, ich sass teils Stunden vor dem Computer und suchte nach passender Musik. Ich wollte dass die Musik das Video leitete, das heisst für mich, die Musik verleiht dem Video die Stimmung. Doch das war alles andere wie einfach, ich begann auf Pixabay zu filtern und zu suchen, manchmal fand ich etwas manchmal nicht. Meistens habe ich dann die Sounds von TikTok heruntergeladen und Pixabay für Sound Design verwendet. Es gäbe Programme die einem Natürlich helfen würden genau bei solchen dingen, wie Artlist, aber diese Tools kosten eine menge Geld.