S-LOG 404

beitragsbild-slog

Vor einigen Wochen bin ich das erste Mal mit S-LOG in Kontakt gekommen und es war mir ein Fremdwort. Dank S-Log erhält man eine grössere Kontrolle über das Endergebnis des Bildes.

Deshalb habe ich mich dazu entschieden, ein kurzes Video zu produzieren, in dem ich mit S-Log arbeite und mich damit vertraut mache. Die Post-Production habe ich dann in Premiere Pro und Davinci Resolve gemacht, um mich mit dem Tool weiterzubilden. Wie es bei ersten Versuchen meistens der Fall ist, hatte auch ich mit einigen Problemen zu kämpfen. Doch wie man bekanntlich sagt; aus Fehlern lernt man am Besten!

Das finale Video:

(bas)

Umsetzung:
Zu Beginn des Projekts musste ich einige Recherche zu dem Thema S-Log betreiben, da es mir nicht viel sagte. Dies beinhaltete auch diverse Youtube Tutorial zu dem Farbprofil. Danach habe ich ein grobes Storyboard erstellt, um optimal auf den Dreh vorbereitet zu sein. Ausserdem wollte ich das erste Mal mit einem Gimbal arbeiten. Auch dies erforderte eine gewisse Vorbereitung, um mit dem Gadget umgehen zu können
Fazit:
Das Projekt, bei dem ich das S-Log-Bildprofil einsetzte, war eine anspruchsvolle, aber letztlich lohnende Erfahrung. Einer der Hauptvorteile der Verwendung des S-Log-Profils ist der größere Dynamikbereich und das damit verbundene Potenzial für die Farbkorrektur. Dies ermöglichte es, einen filmischeren Look für das Video einzufangen und zu kreieren.
Einer der Nachteile der Verwendung des S-Log-Profils war jedoch der zusätzliche Zeit- und Arbeitsaufwand, der in der Postproduktion für die richtige Farbkorrektur des Filmmaterials erforderlich war. Zudem habe ich bei der Nachbearbeitung festgestellt, dass ich die Kamera etwas anders hätte einstellen können und so das Endergebnis direkt gesehen hätte. So hätte ich bei dem Endergebnis eine viel bessere Qualität erzielen können. Noch ein weiterer wichtiger Punkt für ein nächstes Mal: Mit einem externen Monitor hätte ich meine Aufnahmen besser unter Kontrolle gehabt und hätte ebenfalls ein qualitativeres Video erstellen können.
Ich habe das erste Mal mit Davinci Resolve gearbeitet, was mir wertvolles Wissen brachte. Dies war jedoch mit einigen Herausforderungen verbunden, da ich mich an ein neues Interface gewöhnen musste. Ich konnte dadurch viel lernen, da ich es mir nicht gewohnt war, mit so flach wirkendem Material zu arbeiten. Es brauchte einige Versuche und Irrtümer, um den Prozess in den Griff zu bekommen. So kam es, dass das Video nach dem Export aus Davinci Resolve komplett anders aussah, da eine wichtige Projekteinstellung gefehlt hat. So hätte ich bei „Colormanagement“ die Einstellung „Rec709-A“ wählen müssen, damit die Ausgabe so aussieht, wie das Editorfenster. Dieser Fehler war sehr ärgerlich, da es mit viel Mehraufwand verbunden war. Aber sobald ich es herausgefunden hatte, konnte ich einige gute Ergebnisse erzielen.
Insgesamt war die Verwendung des S-Log-Profils zwar mit einigen Herausforderungen verbunden, aber das Endergebnis unterschied sich deutlich von bisherigen Projekten. Der zusätzliche Dynamikbereich und die Möglichkeiten der Farbkorrektur haben die visuelle Ästhetik des Videos erheblich verbessert. Ich werde die Verwendung des S-Log-Profils bei zukünftigen Projekten definitiv weiter in Betracht ziehen.