Relaunch Website Verein Naturkultur
Die Website des Vereins Naturkultur wurde neu konzipiert und vereint erstmals alle Projekte auf einer zentralen Plattform. Ziel war eine klare, mobile und nutzerzentrierte Struktur, die sowohl die Marke stärkt als auch die Anmeldung zu Projekten vereinfacht. Der Fokus lag auf der Verbindung von Strategie, UX und Umsetzung.
Projektidee
Im Projekt wurde der Relaunch und die Zusammenführung der bestehenden Webseiten (nakultur.ch und bwbw.ch) umgesetzt. Ausgangspunkt waren strukturelle Probleme wie unklare Nutzerführung, parallele Pflege mehrerer Seiten und geringe Conversion zu Anmeldungen.
Die neue Website dient als zentrale Kommunikationsplattform für alle Zielgruppen und stellt den Verein als Dachmarke in den Vordergrund.
Umsetzung
Die grösste Herausforderung lag in der strategischen Abstimmung. Unterschiedliche Visionen im Team führten zu intensiven Diskussionen: viel Inhalt und Text vs. moderne, reduzierte und mobile Nutzung.
Zusätzlich erschwerte die Entscheidungsfindung im Vorstand den Prozess, insbesondere beim Aufbau der Website. Dieser Abstimmungsprozess war der zeitintensivste Teil des Projekts.
Zur Absicherung der Entscheidungen holte ich regelmässig Feedback ein, von Kolleginnen, Mitschülerinnen und aus meinem privaten Umfeld.
Nach der Einigung entwickelte ich eine klare Struktur (Sitemap und Wireframes), die als Grundlage für die Umsetzung im CMS diente.
Ergebnis
Die Website (www.bwbw.ch) bietet:
- klare Struktur und Navigation
- mobile Optimierung
- stärkere Positionierung des Vereins
- Integration aller Projekte
- direkte Anmeldung über Formulare
(mbi)
Die grösste Herausforderung lag nicht in der technischen Umsetzung, sondern in der strategischen Abstimmung. Unterschiedliche Vorstellungen zwischen einer modernen, nutzerzentrierten Herangehensweise und einer eher traditionellen, informationsgetriebenen Sicht führten zu vielen Diskussionen und Iterationen.
Besonders schwierig war die Entscheidungsfindung im Team und im Vorstand. Oft wurden Details diskutiert, bevor die Grundstruktur festgelegt war, was den Prozess stark verlangsamt hat. Der zeitintensivste Teil des Projekts bestand darin, diese unterschiedlichen Perspektiven auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.
Um meine Entscheidungen zu fundieren, habe ich gezielt externes Feedback eingeholt. Rückmeldungen von Kolleginnen, Mitschülerinnen und aus meinem privaten Umfeld halfen, die Nutzerperspektive zu stärken und Diskussionen objektiver zu führen.
Ein entscheidender Schritt war die Entwicklung eines klaren strukturellen Grundgerüsts. Erst dadurch konnte eine gemeinsame Basis geschaffen werden, auf der weitergearbeitet werden konnte.
Rückblickend würde ich früher ein verbindliches Strukturkonzept definieren und Entscheidungsprozesse klarer steuern. Das Projekt hat gezeigt, dass erfolgreiche digitale Lösungen stark von klarer Kommunikation und strategischer Führung abhängen.