Redesign Bankettkarte Alters- und Pflegeheime Glarus Nord

Das Alters- und Pflegeheim Glarus Nord (APGN) vermietet seine Räumlichkeiten auch für externe Anlässe und verfügt dafür über eine Bankettkarte mit Apéros, Menüvorschlägen und Getränken. Ziel war es diese gestalterisch und inhaltlich so zu überarbeiten, dass sie für potenzielle Kunden attraktiver und präsenter wirkt.

In einer ersten Phase erstellte ich Vorschläge für die neue Bankettkarte. Da es bereits ein CD für das APGN gibt, konnte ich meinen Ideen nicht komplett freien Lauf lassen. Deshalb achtete ich besonders auf gleiche Farb- und Schriftnutzung, sowie den Anteil an Weissraum.

Der Entwurf beinhaltet mehrere Vorschläge für ein Titelblatt, bei denen ich mit Bildermenge, Bildgrösse und Komposition von Text und Bild beschäftigte (Bild 1). Auch enthält er Vorschläge für ein späteres Layout. Für dies nahm ich eine der Seiten und gestaltete diese in verschiedenen Layouts und Farben (Bild 2 & 3). Alle Vorschläge sowie die Endversion erstellte ich im Programm InDesign.

Nachdem das APGN sich für eine Titelseite sowie für das Aussehen des Rests der Karte entschied, erarbeitete ich in einer dritten Phase die gesamte Karte im gewünschten Stil. Zudem überarbeitete ich den Inhalt. Zum Teil habe ich neu getextet und zum Teil den Inhalt umstrukturiert. So zum Beispiel die Übersicht zur Raummiete (Bild 4). Dieser erste Entwurf der kompletten Bankettkarte sendete ich dem APGN zu und wartete auf deren Feedback.

Mit meinem Entwurf waren sie schon sehr zufrieden. Es gab lediglich ein paar textliche Anpassungen, welche ich schnell anpassen und so die Karte finalisieren konnte.

Endresultat der Bankettkarte

Da das APGN die Karte bei Gebrauch auch selbst bei sich im Büro drucken möchte, erstellte ich auf ihren Wunsch hin eine Karte mit weissem Hintergrund. So kann problemlos ohne weissen Rand gedruckt werden.

Die finale Bankettkarte liegt nun in zwei Versionen vor (einer farbigen und einer mit weissem Hintergrund) und erfüllt sowohl die gestalterischen Anforderungen des CD als auch die praktischen Bedürfnisse des APGNs.

(mmi)

Im Verlauf des Prozesses habe ich mich intensiv mit den gestalterischen Möglichkeiten innerhalb der bestehenden CDs auseinandergesetzt. Die Arbeit in klar definierten Phasen (von ersten Titelblatt-Entwürfen über die Layoutentwicklung bis hin zur finalen Karte) gab dem APGN die Möglichkeit, schrittweise Entscheidungen zu treffen und den Prozess aktiv mitzugestalten. Das Feedback nach dem ersten vollständigen Entwurf zeigte mir, dass eine frühe und enge Abstimmung den Überarbeitungsaufwand geringhalten kann.

Eine hohe Effizienz versuchte ich ebenfalls durch eine ordentliche Arbeitsweise und einen verbesserten Workflow zu erreichen.  Da ich bereits oft in InDesign gearbeitet habe war es für mich nicht schwierig die Karte darin zu erstellen. Ich versuchte aber Funktionen, die ich bisher noch nicht oft verwendete, zu benutzen. Wie zum Beispiel den Paragraph und den Character Style, welche mir ermöglichten innerhalb des Dokuments mehr Ordnung und eine effiziente Arbeitsweise zu schaffen.

Eine Herausforderung für mich war, dass die bestehende Karte sehr unordentlich und unübersichtlich war. So brauchte ich selbst einen Moment, um die Inhalte korrekt zu verstehen und sie auch richtig in der neuen Version widerzugeben. Die grösste Herausforderung war allerdings, dass die Bankettkarte zu Beginn aus 14 Seiten bestand und kompakter werden soll. So musste ich mit Ideen aufkommen, die die Textlänge kürzen ohne den Inhalt zu kürzen. Schlussendlich schaffte ich es das Dokument auf neun Seiten zu kürzen, ohne dass die Infos unübersichtlich dargestellt sind.

Besonders schätzte ich, dass ich meine eigenen Ideen auf der inhaltlichen Ebene einbringen konnte. Denn so war es mir möglich, während dem Gestaltungsprozess Textelemente so anzupassen, dass sie zum Layout passen. Mit der finalen Bankettkarte verfügt das APGN nun über ein übersichtliches und ansprechendes neun Seitiges Dokument, das ihr Raumangebot professionell nach aussen kommuniziert.