Podcast Cover

Mein Ziel war ein Podcast Cover Bild, das meine Inhalte widerspiegelt. Ein Cover, das mich ausmacht. Genau das konnte ich mit diesem Digezz Projekt erreichen. Ich habe viele Ideen gesammelt, war auf Shootings, hatte unzählige Bilder und musste diese anschliessend sorgfältig auswählen. Am Ende habe ich das Podcast Cover Bild selbst designt.

Mir war wichtig, dass auf dem Bild Objekte um mich herum zu sehen sind, die etwas mit mir zu tun haben und mit denen ich mich identifizieren kann. Gleichzeitig hoffte ich, dass auch meine Zuschauer Freude daran haben. Der Podcast ist nahbar und sehr persönlich. Durch dieses Bild sollen die Zuschauer das Gefühl bekommen, mich besser kennenzulernen.

Das Shooting selbst war sehr lustig, die Bearbeitung des Cover Bildes hingegen umso anspruchsvoller. Schlussendlich bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

(vha)

Umsetzung

Zu Beginn stellte ich mir die Frage, was mich ausmacht, womit ich mich verbinde und was auf dem Cover sichtbar sein soll. Ich entschied mich für Gegenstände, die mich widerspiegeln. Zum Beispiel meinen Notizblock, auf dem ich meine Gedanken für die Podcast Folgen festhalte, oder Make up, da ich mich gerne schminke und im Podcast auch über Mädchenthemen spreche.

Nachdem ich alle Gegenstände zusammengesammelt hatte, suchte ich auf Pinterest nach Inspiration für den Look. Ich fragte mich, ob ich sitzen oder liegen möchte und ob der Gesichtsausdruck eher ernst oder lachend sein soll. Danach besprach ich meine Ideen mit meinem Management, und wir entschieden gemeinsam, dass ihr Studio der passende Ort für das Shooting ist.

Beim Fotoshooting entstanden hunderte von Bildern. Die Auswahl fiel mir sehr schwer, da viele Fotos in Frage kamen. Anschliessend begann ich mit der Bearbeitung. Dabei merkte ich schnell, dass mir das Designen nicht besonders liegt. Deshalb holte ich mir Unterstützung von Tonja Moser, einer Studienkollegin. Sie erstellte mehrere Entwürfe, aus denen ich die Grundidee und das Layout übernommen habe.

Danach habe ich in Procreate meine Schrift AGI Mania mit meiner eigenen Handschrift geschrieben und das gesamte Podcast Cover Bild inklusive Text selbst fertiggestellt. Das Layout von Tonja half mir dabei sehr, damit das Cover am Ende stimmig und dennoch originell wirkt.

Herausforderungen

Eine der grössten Herausforderungen war das Aussortieren der Bilder. Bis zum Schluss war ich unsicher, welches Foto sich am besten für das Cover eignet, obwohl der Text bereits feststand. Ich schwankte zwischen einem Bild, auf dem ich direkt in die Kamera schaue, und einem, auf dem ich wegblicke. Schlussendlich entschied ich mich für das Bild, auf dem ich wegschaue, da mir meine Gesichtszüge darauf besser gefallen haben.

Da Designen nicht meine stärke ist hat es mich in Procreate viel nerven gekostet, mich in den Funktionen einzufinden.

Eine weitere Herausforderung war die unterschiedliche Meinung zwischen meinem Management und mir. Die Bildidee sah in meinem Kopf anders aus als in ihrer Vorstellung. Um eine Entscheidung zu treffen, habe ich eine Instagram Story gemacht und meine Follower gefragt, welches Bild sie besser finden. Das half mir sehr bei der Entscheidungsfindung.

Beim Fotoshooting habe ich ausserdem ein wichtiges Objekt vergessen, den Tennisball, den ich ursprünglich gerne auf dem Cover gehabt hätte. Ich musste akzeptieren, dass er nicht Teil des Bildes ist, und mit den Gegenständen arbeiten, die mir zur Verfügung standen.

Auch der Hintergrund stellte eine Herausforderung dar. Wir haben auf einem weissen Laken geshootet, das nicht ganz glatt war. In Photoshop habe ich den Hintergrund deshalb noch angepasst, damit er gleichmässig weiss wirkt und wie ein sauberer Studio Boden aussieht.

Insgesamt war es eine sehr genaue und zeitintensive Arbeit. Umso mehr freue ich mich über das Ergebnis. Vor allem bin ich froh, dass ich nun ein neues Podcast Cover Bild habe, da mein altes bereits deutlich veraltet war.