No. 46: der WG-Podcast

Das WG-Leben ist ein grosser Bestandteil vieler Student*innen während ihrer Studienzeit. So auch für uns. Wir, das sind Anna und Sara, wohnen seit Studienbeginn zusammen in einer WG. Schnell kamen wir auf die Idee, unsere Erfahrungen weiterzugeben. Da wir sehr gerne und viel zusammen «schwätzen», sahen wir in einem Podcast die perfekte Form dazu. Und so ist «No. 46» entstanden. Herzlich Willkommen im zweiten Stock!

Was beinhaltet No. 46?

In unseren 20-minütigen Folgen sprechen wir verschiedene Themen des WG-Lebens an. Sei dies das Homeschooling, die Nachbarn oder der Frühlingsputz. Aber nicht nur das: Mit unseren Gästen und Gästinnen sprechen wir auch über andere Wohnformen, wie beispielsweise das Wohnen alleine oder als Paar.

Ausserdem strukturieren wir unseren Podcast mit einem Intro und zwei Rubriken. Dies sind das «Ämtli vur Wucha» und das «Menü vur Wucha».

So heissen wir euch Willkommen:

Im «Ämtli vur Wucha» stellt unsere dritte Mitbewohnerin Livia uns eine Aufgabe oder Frage, welche wir und unsere Gäste und Gästinnen lösen müssen.

Im «Menü vur Wucha» rekapitulieren wir unsere «Gourmet-Küche». Jede von uns wählt ein Gericht, welches diese Woche besonders lecker war.

Wie sieht No. 46 aus?

Zum Podcast gehört auch ein entsprechendes Corporate Design. Wir orientieren uns hierbei an den typischen Hausschildern mit der blauen Farbe.

Ausserdem haben wir eine WordPress-Webseite aufgesetzt. Auch diese haben wir dem Corporate Design entsprechend angepasst.

Wie klingt No. 46?

(hil)

Motivation

Wir, sprich Anna Nüesch und Sara Spreiter, wohnen zusammen in einer typischen Student*innen-WG. Schon seit dem Einzug im September 2020 in die No. 46 hatten wir die Idee für einen gemeinsamen Podcast.

Wir wollen mit unserem Podcast den Hörer*innen einen Einblick in unser WG-Leben geben. Doch es soll nicht nur um uns gehen, denn die Hörer*innen sollen auch Neues erfahren. Seien dies amüsante Geschichten aus diversen Wohnformen oder Infos zu Themen, welche sich rund ums Wohnen drehen.

01 | Equipment

Bevor wir überhaupt unseren Podcast realisieren konnten, machten wir uns Gedanken zum Equipment. Mit was nehmen wir die Folgen auf? Und wo nehmen wir sie auf?

Der Podcast soll authentisch wirken und da es ums Thema Wohnen geht, wollten wir ihn in unserer Wohnung aufnehmen. Wir entschieden uns für unsere Zimmer, da der Nachhall in diesen weniger intensiv ist. Für die Signete, die Pilotfolge sowie die erste Folge benutzten wir für die Aufnahme folgendes Mikrofon:

– Rode VideoMic Rycote

Für die weiteren Folgen haben wir entschlossen, ein Mikrophon aus der Ausleihe der FHGR zu benutzen.

– Rode NT-USB

In der ersten Folge mussten wir das Rauschen in Audition etwas bearbeiten. Mit Gästen und Gästinnen in den späteren Folgen mussten wir relativ nahe am Mikrofon sitzen, damit die Stimmen ausgeglichen sind und damit kein Rauschen entsteht. Dies bereitete uns vor allem in der Folge (z.B. Folg 3: Üsi Mitbewohnerin) Schwierigkeiten, da es die erste Folge mit einem Gast war.

Weil wir den Podcast noch weiterhin produzieren möchten, werden wir an der Tonqualität weiterarbeiten und allenfalls weitere Mikrofone ausprobieren.

02 | Corporate Design

Ein weiterer Punkt, welcher uns vor der Aufnahme der ersten Folge beschäftigte, war das Design. Wir wollten ein Design welches durchgehend wiedererkennbar ist. So entstanden Logo, Vorlagen für Socialmedia-Posts und Website im selben Stil.

03 | Sound Design

Uns war wichtig, nicht nur im Look einen Wiedererkennungswert zu schaffen, sondern auch mit dem Sound. Somit produzierten wir ein Signet für den Einstieg und Schluss der Podcast-Folgen sowie zwei Signete für unsere Rubriken.

Die Töne (Türe, Gegensprechanlage, Gläserklirren etc.) nahmen wir in unserer WG auf. Denn beim Zuhören soll man das Gefühl bekommen, bei uns auf Besuch zu sein.

Die Aufnahmen der Töne verliefen unproblematisch. Denn wir hatten beide dieselben Ideen im Kopf. Ein Knackpunkt war kurzzeitig die Melodie für die Signete. Wir mussten drei passende Melodien finden, was nicht ganz so einfach war. Denn zuerst mussten wir herausfinden, wo wir lizenzfreie Musik herunterladen können. Wir haben uns schlussendlich für epidemicsound.com entschieden.

04 | Aufsetzung (Website, Spotify, Apple Podcast)

Damit wir unseren Podcast auch auf verschiedenen Plattformen publizieren konnten, brauchten wir einen Hoster. Wir entschieden uns, eine WordPress-Website zu erstellen und installierten das Plug-In Seriously Simple Podcasting. Wir entschieden uns für WordPress, da spezifische Podcast-Plattformen nach einiger Zeit teurer werden und wir den Podcast weiterziehen möchten. Für das Plug-In entschieden wir uns, weil es uns in Gesprächen und Recherchen empfohlen wurde. Es war das erste Mal, dass wir eine eigene Website aufsetzten. Deshalb haben wir viel Zeit dafür gebraucht, um uns zu informieren und das richtige Angebot zu finden.

Nachdem die Website an sich funktionierte, mussten wir sie mit unserem Spotify-Account und Apple Podcasters verknüpfen, um diese bespielen zu können. Es kostete uns viel Geduld, da nicht alles auf Anhieb funktionierte. Bei unseren Fragen stand uns ein Mitstudent zu Verfügung, welcher sich mit WordPress auskennt.

Zusätzlich haben wir ein passendes Theme heruntergeladen und ein Child-Theme erstellt. Somit konnten wir das CSS der Website (für Desktop und Mobil) nach unseren Wünschen anpassen.

05 | Themenfindung und regelmässiges Produzieren

Die Themenfindung fiel uns ziemlich leicht, da die Idee für den Podcast schon einige Zeit in unseren Köpfen herumschwirrte. Wir erstellten ein Dokument auf der Plattform Notion mit einem Zeitplan und all den Ideen für diverse Folgen. Uns war von Anfang an klar, dass wir auch Gäste in unserem Podcast begrüssen wollen. So können wir verschiedene Wohnformen vorstellen und bleiben nicht im No. 46-Mikrokosmos stecken.

Zuerst war der Plan, dass wir alle zwei Wochen eine Folge publizieren. Doch wir hatten viele Ideen, also entschieden wir uns für eine Folge pro Woche. Eine Woche nachdem wir unsere Probefolge aufnahmen, produzierten und publizierten wir unsere Erste Podcast Folge «Folg 1: Willkomma im 46i».

Bevor wir die Aufnahmen machen, besprechen wir jeweils, was wir alles thematisieren wollen und machen einen provisorischen Ablauf mit Stichworten.

Wir versuchen in der Nachbearbeitung möglichst wenig zu schneiden, damit der Podcast natürlich wirkt. Zudem posten wir regelmässig auf unserem Instagram-Account Bilder und Quotes passend zu der Podcast-Folge. Die Folgen werden immer am Freitag um 17:00 Uhr publiziert.

Fazit

Bei unserem Digezz-Projekt, dem Podcast No. 46, haben wir gelernt wie viel Arbeit hinter einem Podcast steckt. Es war vor allem die Arbeit im Vorhinein, bis man dann wirklich loslegen kann, welche uns überrascht hat.

Die Produktion an unserem Projekt bereitet uns jedoch viel Spass. Nach dem alles aufgesetzt war und es ans Produzieren ging, nahm alles Fahrt auf. Wir versuchen jeweils, eine Folge vorzuproduzieren. Zudem sind wir aktuell auch noch mit genügend Themen bestückt. Wir sind uns jedoch bewusst, dass es irgendwann schwierig werden könnte, noch mehr Wohnthemen oder entsprechende Gäste zu finden.

Ausserdem haben wir gelernt, dass es eine gewisse Angewöhnungszeit braucht, einen Podcast zu produzieren. Beispielsweise, dass die Übergänge der Themen flüssig sind und das Gespräch locker wirkt. Doch von Folge zu Folge fiel uns dies leichter. Viele Sachen fallen einem zudem erst nach einer gewissen Zeit auf. Beispielsweise, wenn eine Stimme lauter ist als die andere oder wenn die Gesprächszeit nicht ausgeglichen ist.

Wir haben bisher schon viel gelernt und freuen uns auf weitere spannende Gespräche im No. 46.