NEW YORK – THROUGH MY LENS

Im Sommer 2025 reiste ich zum ersten Mal in meinem Leben nach New York. Überwältigt von nahezu allem und doch verliebt, wollte ich die schönsten Winkel der Stadt mit meiner Kamera einfangen. Den Fokus legte ich dabei auf die Ruhe, Zeitlosigkeit und den klassischen Charme gewisser Fassaden, Gebäude und Ausblicke. So entstand NEW YORK – THROUGH MY LENS: die Stadt durch meine Augen. Meine unterbewusste, aber im Nachhinein deutlichste Obsession: das Empire State Building (du wirst schon sehen.)

Die Brooklyn Skyline vom East River aus

Wertvolles Bonusmaterial:

(abb)

Wie gut ich fotografiere und wie gerne ich fotografiere, stehen noch in keinem Verhältnis zueinander. Meist wiege ich mich in der Sicherheit des Automatikmodus, wage mich aber ganz langsam daraus hervor. Was genau ich fotografieren wollte, wurde mir erst klar, als ich bereits die ersten Bilder geschossen hatte. New York ist vermutlich einer der hektischsten und meistfotografierten Orte überhaupt. Genau deshalb wollte ich mit meinen Bildern ermöglichen, das Chaos für einen kurzen Moment auszublenden und einfach durchzuatmen. Gerne hätte ich entweder mehr Menschen in die Fotos einbezogen oder sie ganz weggelassen – «New York, die Geisterstadt». Der schönste Teil der Arbeit war die Bildbearbeitung. Hier konnte ich den Bildern meinen persönlichen Touch geben, Leben einflössen, so darstellen, wie ich die Momente tatsächlich erlebt hatte. Und dann kam InDesign.

Ich wollte die Bilder nicht nur einzeln präsentieren, sondern auch in einen klaren Kontext setzen und entschied mich deshalb, auch das Fotobuch zu gestalten. Und welch besseres Tool als Abobe InDesign? Wer sich wieder einmal richtig jämmerlich dumm fühlen möchte, dem/der kann ich nur wärmstens empfehlen, ein scheinbar simples Projekt in einer bisher noch nie verwendeten Adobe-Applikation umzusetzen (wie skaliert man jetzt noch mal das Bild?).

Doch mit genug Willenskraft, Durchhaltevermögen, Schweiss-Tränen-Blut-etc. komme selbst ich ans Ziel: mein erstes eigenes Fotobuch. Was ich immer noch gerne wüsste, ist, warum die Bilder bei der Veröffentlichung trotz Troubleshooting immer noch etwas verblassen. Abgesehen davon: sehr zufrieden mit der Arbeit.