Natur und Tierwelt der Seychellen – Fotografische Reisebeobachtungen

Während zwölf Tagen habe ich die wunderschöne Natur der Seychellen mit der Kamera erkundet. Die Inseln zeichnen sich durch eine aussergewöhnlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt sowie durch eine eindrückliche Meereslandschaft aus. Das Ziel dieser Arbeit war es, diese Vielfalt fotografisch zu dokumentieren und mich dabei intensiv mit Natur- und Tierfotografie auseinanderzusetzen.

Während der gesamten Reise war die Kamera ein ständiger Begleiter. Ich fotografierte mit einer Sony Alpha 7 IV und einem 24–70mm f/2.8 Objektiv. Zusätzlich hielt ich die Eindrücke der Unterwasserwelt mit einer GoPro HERO12 in Videoaufnahmen fest, die jedoch nicht Teil dieses Projekts sind. Das Fotografieren und Filmen liess mich die traumhafte Umgebung noch viel bewusster erleben.

Die Aufnahmen entstanden unter natürlichen Bedingungen und ohne Inszenierung. Das Licht, das Wetter sowie das Verhalten der Tiere liessen sich natürlich nicht beeinflussen, was ein hohes Mass an Aufmerksamkeit, Geduld und Flexibilität erforderte. Besonders die Tierfotografie stellte dabei eine Herausforderung dar, da viele Motive nur kurz sichtbar waren oder sich schnell bewegten. Oft blieb mir nur wenig Zeit, um zu reagieren und einen Augenblick festzuhalten, bevor er wieder verschwand.

Meine grosse Faszination für die Tier- und Pflanzenwelt führte dazu, dass während der zwölf Tage über 2000 Bilder entstanden. Nach Abschluss der Reise machte ich mich an das Sichten, Aussortieren und Bearbeiten der Fotos. Schlussendlich habe ich diejenigen Bilder ausgewählt, die die Landschaften, die Tierwelt und die Atmosphäre der Seychellen meiner Meinung nach am besten widerspiegeln. Der Auswahl- und Bearbeitungsprozess erwies sich als äusserst zeitintensiv und machte einen wesentlichen Teil der Projektarbeit aus. Die Bildbearbeitung erfolgte bewusst schlicht mit einer auf dem Laptop vorhandenen Fotoanwendung und dem Ziel, Farben, Kontraste und Stimmungen zu optimieren, ohne den natürlichen Charakter der Aufnahmen zu verfälschen.

Ich habe mich dafür entschieden, die ausgewählten Fotografien auf Flickr zu veröffentlichen. Diese Plattform ermöglicht eine übersichtliche Präsentation der gesamten Bildserie und bietet die Möglichkeit, die Fotos in einem zusammenhängenden Kontext zu betrachten.

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(vha)

Rückblickend war der Arbeitsprozess dieses Projekts von mehreren Einschränkungen geprägt. Die Entscheidung, auf ein zusätzliches Teleobjektiv zu verzichten, hat mich besonders bei der Tierfotografie eingeschränkt. Tiere, die sich in grösserer Distanz befanden, waren entsprechend schwierig zu fotografieren. So war es beispielsweise kaum möglich, die Flughunde fotografisch festzuhalten.

Zudem führte die grosse Anzahl an entstandenen Bildern zu einem sehr aufwendigen Auswahl- und Bearbeitungsprozess. Viele Fotografien waren technisch zwar gelungen, jedoch inhaltlich zu ähnlich, sodass ich sie konsequent reduzieren musste. Gerade bei bewegten Motiven wie Vögeln oder beim Fotografieren des Tenreks, eines igelartigen Säugetiers, entstanden zudem zahlreiche unscharfe oder verwackelte Aufnahmen.

Auch die Präsentationsform auf Flickr bringt gewisse gestalterische Einschränkungen mit sich, da die Plattform nur begrenzten Einfluss auf Layout und Bildabfolge erlaubt.

Insgesamt ist das Projekt nicht als abgeschlossenes Endprodukt zu verstehen, sondern als Zwischenstand eines fortlaufenden Lernprozesses. Besonders der bewusste Umgang mit technischer Ausrüstung, der Bildmenge und den Veröffentlichungsplattformen bietet wertvolle Erkenntnisse für zukünftige fotografische Arbeiten. In einem weiteren Schritt möchte ich meine Fotografie unter anderem auf Instagram veröffentlichen.