Musikvideo: Sweet Summer Rain – Dom Beech

Bitte akzeptiere die statistics, marketing Cookies um diesen Inhalt zu sehen.

Einleitung

Die beiden Jungs von Dom Beech kamen auf mich zu mit dem Wunsch, ein Musikvideo für einen Song ihres neuen Albums zu machen. Das Video musste dann pünktlich bereit sein für dessen Plattentaufe im Moderne in Luzern. Das Moderne ist ein ehemaliges Kino, das jetzt als Bar & Konzert-/Eventlokal dient. Heisst also, es hat immer noch eine grosse Kinoleinwand drin, worauf das Video dann an der Plattentaufe die Premiere haben soll, worauf ich mich natürlich sehr gefreut habe.

Konzeption

Die Musik von Dom Beech ist fröhlich, oft akustisch und macht immer gute Laune. Sie selbst beschreiben sich in ihrer Spotify-Beschreibung so:

«Two guitars, a kick-bass and a voice is all they need to make you feel happy, sing along cheerfully, overthink your decisions and wanna call your crush to tell her you love her. Enjoy their fast paced Folk-Pop tunes as well as their gentle Indie-Folk melodies.»

Mit ihrer Musik bringe ich immer den Sommer, die Natur, die Sonne und gute Laune in Verbindung. Dies wollte ich im Video darstellen. Die Grundidee war, den Song in der Natur zu performen und aufzunehmen. Mir kam die Idee, daraus ein Format zu machen («Nature Session» oder «Outdoor Session» oder so) welches relativ simpel auf weitere Songs adaptierbar ist: Raus in die Natur, den Song spielen und dabei filmen.

Dominic und Yann von Dom Beech fahren in der Freizeit beide gerne Rennvelo, dies konnten wir gleich einbauen, damit das Video noch etwas persönlicher wird und noch etwas mehr eine Geschichte erzählt.

Dreh

Für den Dreh mussten wir tatsächlich zwei Mal super früh aufstehen. Ich glaube der Wecker hat circa um 4 Uhr geklingelt, denn wir hatten noch eine längere Autofahrt auf den Klausenpass vor uns, beziehungsweise filmten wir gewisse Szenen ja noch vor dem Sonnenaufgang oder sogar im dunkeln. Wie früh die Sonne im Sommer aufgeht merkt man jeweils erst, wenn man auf den Sonnenaufgang (oder noch vorher) irgendwo sein muss.

Da die Zeit aufgrund des Lichts beschränkt war, entschieden wir uns an zwei Tagen zu drehen, damit wir etwas mehr Zeit haben. Wir fokussierten uns dabei auf drei Teile: Radfahren, Umziehen & Wandern, Performance.

Postproduktion

Da der Schnitt nicht ganz linear ist, brauchte es definitiv eine gewisse Zeit, bis das Video wirklich funktioniert hat. Um das Video etwas abwechslungsreicher zu gestalten entschieden wir uns für diesen Aufbau. Dies hat uns allerdings dann im Grading au nochmals einiges an Zeit gekostet. Da wir einzelne Shots hin und her schoben, mussten wir dies von der Helligkeit und den Farben her wieder etwas anpassen, damit es so aussieht, als wäre alles der Reihe nach. Dies alles, da sich das Licht so schnell verändert, während der Dämmerung und des Sonnenaufgangs.

Für Dom Beech erstellten wir gleich auch noch einen Flyer für die Plattentaufe mit Fotos, die wir auch noch beim Videodreh geschossen haben, sowie ein kürzeres Social Media Snippet des Musikvideos.

Premiere

Das eigene Video auf einer grossen Kinoleinwand vor, ich weiss nicht, 100 (?) Personen zu sehen war sehr speziell aber ein super Erlebnis. Ich war wahrscheinlich tatsächlich den ganzen Abend nervöser als Dominic und Yann, die ja das eigentliche Konzert spielten und ihre neue Musik präsentierten.

Bitte akzeptiere die statistics, marketing Cookies um diesen Inhalt zu sehen.

(mst)

Ich bin super zufrieden mit dem Video, natürlich gibt es immer Punkte, die es zu verbessern gibt:

  • Das Grading könnte auf jeden Fall besser sein. Ich frage mich immer, wie es aussähe, wenn ein Profi die Farben bearbeitet hätte. Dieses Projekt war allerdings auch richtig schwierig in meinen Augen, da die Shots (auch von den beiden verschiedenen Drehtagen) ziemlich durcheinander gemischt sind. Zudem sind die Aufnahmen der Performance sehr Kontrastreich und auch durch die verschiedenen Linsen zum Teil leicht unterschiedlich.
  • Hätte ich die Chance, das ganze nochmals zu filmen würde ich wohl etwas schneller verschiedenere Shots aufnehmen bei der Performance, um mit dem möglichst schönen Licht zu Beginn des Sonnenaufgangs möglichst viel abdecken zu können. Leider habe ich mich etwas zu fest auf die näheren Einstellungen konzentriert zu beginn. Die weiteren Shots haben dadurch das etwas weniger schöne Licht.

Dies sind zwei Punkte die ich verbessern würde – muss aber sagen, dass dies bei der Premiere im Moderne wahrscheinlich niemanden gestört hat. Nun freue ich mich auf das nächste Projekt mit Dominic und Yann – ich mag die Musik wirklich sehr, was es für mich umso cooler macht, mit ihnen zu arbeiten.