MMP Premium – Cuschinar Difficil

Wir von MMP Premium sind eine Gruppe Studenten aus der Zürcher Teilzeitklasse. Wir sind zwar an der Fachhochschule Graubünden immatrikuliert, kennen uns aber eigentlich null mit dem Bündnerland aus, wie kann das sein? Deshalb dachten wir, wie lernt man eine Kultur besser kennen, als durch die Welt der Kulinarik…

Genau deshalb haben wir uns entschieden, sechs Episoden zu produzieren, in denen wir die Welt der Bündner Küche erforschen und ihre traditionellen Gerichte nachkochen. Da unser primäres Ziel aber schon immer die Unterhaltung war, haben wir in jede Folge noch eine kleine lustige Challenge eingebaut & zu jeder Folge auch noch Social-Posts (Reels, Bildposts und Stories auf Instagram) gemacht.

Folge 1: Die Steinbock-Suche

Unsere Reise war intensiv und alles andere als ein normales Kochtutorial: Für unsere erste Spezial-Episode sind wir direkt ins Bündnerland gereist, um das echte Lebensgefühl einzufangen – und dies machen wir, indem wir einen waschechten Steinbock suchen!

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Folge 2: Der Suppen-Klassiker

Wir bleiben im Bündnerland! Nach unserer abenteuerlichen Suche in der Natur widmen wir uns als erste Gericht einem echten, wärmenden Klassiker: der traditionellen Bündner Gerstensuppe. Wir zeigen euch, wie man sich nach einem Ausflug in die Berge richtig deftig stärkt.

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Folge 3: Prättigau? Was gibt’s im Prättigau?

Zurück in Zürich geht es ans Eingemachte. Wir schnappen uns das nächste Bündner Kult-Rezept und reisen dafür gedanklich ins Prättigau. Doch die Prättigauer Chnödli sind kein Klacks, denn wir haben uns eine lustige Challenge überlegt, die uns das Kochen alles andere als leicht macht!

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Folge 4: Engadiana die Nusstorte

Die Herdplatten glühen weiter! Auch in dieser Folge stellen wir uns einem kulinarischen Highlight aus Graubünden. Diesmal wird es allerdings etwas süsser: Wir versuchen uns an einer echten Engadiner Nusstorte nach einem Familienrezept.

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Folge 5: Die absolute Königsdisziplin

Für die letzte normale Episode in der heimischen Zürcher Küche geht es noch einmal komplett drunter und drüber. Wir wagen uns nämlich an die absolute Bündner Königsdisziplin: Capuns! Als wäre das nicht schon genug, müssen wir diese Rücken an Rücken kochen und am Ende werden unsere Kreationen auch noch von einem waschechten Bündner Profi gnadenlos getestet.

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Folge 6: Das grosse Finale in Rotterdam

Das grosse Finale! Für unsere allerletzte Spezial-Episode wollten wir unseren treuen Spatzen etwas ganz Besonderes zurückgeben. Und was gibt es Besseres, als das in Rotterdam zu tun, wenn wir aufgrund einer Blockwoche ohnehin alle zusammen vor Ort sind? Ein krönender Abschluss voller Emotionen, gutem Essen und grenzenloser Unterhaltung!

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Hinter uns liegen intensive Wochen, aber vor allem nehmen wir eines mit: die riesige Freude, die wir alle an diesem Projekt hatten! «Cuschinar Difficil» hat uns als Team noch enger zusammengeschweisst und war ein echtes Herzenswerk.

Um das Erlebnis für unsere Zuschauer so dynamisch wie möglich zu gestalten, haben wir uns nicht nur auf YouTube beschränkt: Nebenbei haben wir unseren Instagram-Account @mmp_premium mit frischem Social-Content bespielt. Mit kurzen Video-Teasern, lustigen Trends und Behind-the-Scenes-Einblicken haben wir alles gegeben um den Kanal für unsere Spatzen maximal unterhaltsam zu halten.

ES RIESIGES SCHREI USE ah alli wo üs uf dere Reis begleitet hend! 🫶🏼

(mmi)

Konzept, Organisation und zeitlicher Aufwand
Das primäre Ziel unseres Formats «Cuschinar Difficil» war es, ein humorvolles Video- und Social-Media-Konzept im modernen Schnittstil umzusetzen, das unsere Zielgruppe (unsere «Spatzen») bestmöglich unterhält und ihnen gleichzeitig die traditionelle Bündner Küche näherbringt. Da wir als Zürcher Teilzeitklasse im Alltag kaum Bezug zum Kanton Graubünden haben, nutzten wir das Projekt, um den offiziellen Standort unserer Hochschule kulinarisch zu erschliessen. Für eine strukturierte Umsetzung erstellten wir vorab einen detaillierten Excel-Ablaufplan, um Projektphasen, Aufgabenpakete, Zuständigkeiten sowie geplante und tatsächliche Stunden genau zu dokumentieren. Innerhalb des Teams übernahm Adriel die Verantwortung für Regie, Schnitt, Produktion sowie Kamera 1 und wurde bei den Spezial-Drehs tatkräftig von Ismael an einer weiteren Kamera unterstützt. Robin übernahm die Grafikarbeiten, die Moderation sowie zusammen mit Naim die aufwendige Rezeptrecherche und das Skripting, was allein in der Pre-Production viel Zeit in Anspruch nahm. Naim zeichnete sich zudem für die Action Cam und die Organisation verantwortlich. Der zeitliche Aufwand spiegelte die enorme Komplexität des Projekts wider: Insgesamt haben wir unglaublich viel Zeit investiert. Dabei stellte sich vor allem die erste Episode als die mit Abstand zeitintensivste heraus. Auch beim anschliessenden Schnitt haben wir uns komplett verschätzt und schliesslich viel zu viel Zeit investiert, um das Material auf das gewünschte Niveau zu bringen. Dieser Prozess war jedoch eine echte Teamleistung: Robin und Naim haben sich die Rohschnitte regelmässig gemeinsam angeschaut, um Adriel über Stunden hinweg wertvolles Feedback zu geben und so, bei jeder Episode, bis zur letzten Minute tatkräftig bei der Fertigstellung mitzuhelfen.

Herausforderungen im Produktionsprozess und Optimierungspotenzial
Trotz einer grundsätzlich sehr soliden Planung über alle Phasen hinweg haben wir wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Workflows gewonnen. In der Pre-Production zeigte sich, dass insbesondere für die Social-Media-Posts ein noch genauerer, strukturierterer Plan von Vorteil gewesen wäre. Während der eigentlichen Produktionsphase in der Kücke fiel uns auf, dass wir uns noch intensiver auf eine professionelle Set-Beleuchtung hätten fokussieren können; dies wurde jedoch im Abwägen von Aufwand und Ertrag als zu viel zusätzliche Arbeit für unser Team eingestuft. Das grösste Optimierungspotenzial liegt rückblickend in der Definition des Post-Production-Workflows. Hier gilt es künftig, die genaue Aufteilung der Aufgaben im Schnitt, das Einspielen in die gemeinsame Arbeitsweise sowie die exakte Zeitinvestition für einzelne Tasks im Vorfeld noch klarer festzulegen. Auch die visuelle und inhaltliche Konsistenz zwischen den einzelnen Episoden lässt sich weiter schärfen. Für ein Folgeprojekt würden wir vermehrt darauf achten, Elemente wie einheitliche Thumbnails, das konsequente Erwähnen des Rezepts, den potenziellen Einsatz einer Filmklappe beim Dreh sowie eine durchgehend lückenlose Konsistenz mit den begleitenden Social-Media-Posts zu garantieren.

Erfolge, gestärkter Teamgeist und abschliessendes Fazit
Trotz der aufgezeigten Baustellen sind wir enorm stolz auf das, was wir mit «Cuschinar Difficil» auf die Beine gestellt haben. Das Projekt kam bei unseren Mitmenschen hervorragend an. Jede Episode besass ihren ganz eigenen, klaren USP der die Zuschauer abholte. Besonders stolz sind wir auf die visuelle und inhaltliche Produktionsqualität unserer beiden Spezialepisoden: der abenteuerlichen Steinbock-Suche im Bündnerland (Episode 1) und dem emotionalen Kochen für die «Spatzen» während unserer Blockwoche in Rotterdam (Episode 6). Auch die gestalterischen Elemente, namentlich die Fotografien und die eigens erstellen Animationen, haben das Endprodukt massiv aufgewertet. Unser Komplettfazit fällt durchs Band positiv aus: Wir hatten als Team eine extrem grosse Freude bei der gemeinsamen Herstellung dieser gesamten Serie. Die wichtigste Lektion für unsere Zukunft als Medienschaffende steht jedoch fest: Das nächste Mal dürfen und werden wir den immensen Zeitaufwand für ein solches crossmediales Projekt nicht noch einmal so krass unterschätzen.