Mich interessieren Dinge
Wie so viele interessiere auch ich mich für Dinge. Mit diesem Projekt wollte ich einigen davon nachgehen. Die Idee war, Berufe und Themengebiete, die ich als spannend empfinde oder die weniger öffentlich präsent sind selbst auszuprobieren. Die Erfahrungen dabei sollen in lockeren / authentischen Vlogging Formaten festgehalten werden, hoffentlich unterhalten und einen Eiblick hinter verschiedene Kulissen bieten.
Ich wünsche euch viel Spass dabei, mir beim Filmen von Bohrungen, beim eventuell stattfindenden Helikopterfliegen, beim Freundschaften-mit-Müllmännern-Schließen oder beim Werken im Naima-Teaching-Schmuckkurs zuzusehen.
(mmi)
Lets go!
Als ich mit diesem Projekt gestartet bin, dachte ich: „Ich mach einfach ein paar coole Videos über Dinge, die mich interessieren. Das wird schon.“ Herausgekommen ist eine Mischung aus Geduldstest, Lernkurve und der Erkenntnis, dass auch ein einfach scheinendes Vlog-Format etwas mehr ist als nur „mal schnell filmen und hochladen“.
Die Suche nach den richtigen Orten
Ich wollte keine Interviews führen, sondern echte Einblicke in Berufe und Themen bekommen, die sonst oft im Hintergrund bleiben. Also habe ich losgelegt und einiges an Anfragen verschickt: an Archäolog:innen, Forschungsprojekte, Fabriken, sogar Astrolog:innen, LKW-Fahrer:innen und noch ein paar andere Leute, die mir spannend erschienen.
Das Ergebnis war durchwachsen:
Einige haben nie geantwortet. Andere haben höflich abgesagt, weil es gerade nicht passte. Und wieder andere hatten Bedingungen, die für mich nicht umsetzbar waren – etwa, dass sie einen professionellen Film für ihre eigene Werbung im Gegenzug wollten. Am Ende blieben vier Projekte übrig, die geklappt haben. Dafür bin ich wirklich dankbar. Mehr wäre schön gewesen, aber die Organisation und Zeit waren einfach knapp. Vielleicht gibt es ja irgendwann ein nächstes Mal mit neuen Ideen.
Die Tücken des Filmens: Warum ich vor der Kamera stand und mich gefragt habe, was ich hier eigentlich tue
Technikprobleme gab es natürlich auch. Meine GoPro hatte mal wieder ihren eigenen Kopf, aber das war nur die halbe Miete. Die andere Hälfte war: vor der Kamera stehen und so tun, als wäre es das Normalste der Welt, mit jemandem zu reden, während die Linse auf mich gerichtet ist.
Das war – und ist teilweise immer noch – eine ganz komische Angelegenheit. Aber es wurde besser. Nicht, weil es plötzlich einfach wäre, sondern weil ich gemerkt habe, dass es okay ist, wenn es sich erstmal komisch anfühlt. Es hängt auch immer davon ab, wie wohl man sich mit den Menschen fühlt, mit denen man gerade arbeitet. Je lockerer der Umgang, desto einfacher wird es.
Der Schnitt
Vlogging ist halt doch nicht nur: Ein paar Clips zusammenschneiden, Musik drüber, fertig. Nene.
Selbst die „einfachen“ Formate brauchen Zeit. Stundenlanges Sichten von Material, das richtige Tempo finden, die besten Takes auswählen, Übergänge gestalten – das kennt man vom Schneiden, und irgendwann kommt man in den Groove.
Was mich aber am meisten Zeit gekostet hat, war der persönliche Touch. Da greift mir auch gerne der Perfektionismus rein. Den konnte ich aber stillen: Mit klassischer Musik, gelber Typewriter-Schrift und Tastatursounds, alten Filmklängen und diesem typischen „Klicken“ einer Filmrolle ist meiner Meinung nach ein gelungenes Ergebnis entstanden – informative Videobeiträge mit Persönlichkeit und einer Prise Humor.
Fazit: Was bleibt
Trotz aller Herausforderungen bin ich zufrieden mit dem Projekt. Ich habe nicht nur vier spannende Themen entdeckt, sondern auch coole Menschen kennengelernt. Ein authentischer Umgang war und ist für mich das A und O – und ich finde, das konnte ich gut umsetzen.
Vielen Dank an alle die Teil dieses Projekts waren. Ich hatte spass:)