«Lebenslänglich?» – True-Crime-Podcast Format Änderung
Seit über drei Jahren produziere ich den Schweizer True-Crime-Podcast «Lebenslänglich?». Was einst als gemeinsames Projekt mit meiner Kollegin Anja begann, führe ich seit Anfang 2026 alleine weiter. Dadurch hat sich nicht nur mein Arbeitsalltag verändert, sondern auch das Konzept des Podcasts: Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge. Dabei wechseln sich klassische Fallfolgen, Gespräche mit Gäst:innen und Folgen mit Expert:innen oder Interviews ab. Neu werden die Episoden zudem nicht mehr nur als Audioformat, sondern auch als Videopodcast produziert.
Den Neustart habe ich Anfang Jahr mit einem Trailer und einer persönlichen Laberfolge eingeläutet. Im Trailer stellte ich mich als neue alleinige Hostin vor und erklärte kurz, worum es bei «Lebenslänglich?» geht: wahre Verbrechen aus der Schweiz, Gespräche mit Expert:innen, Gäst:innen und ein genauer Blick auf die Hintergründe der Fälle.
In der ersten längeren Folge beantwortete ich True-Crime-Fragen, erzählte einen kurzen Fall und erklärte der Community, wie es nach Anjas Ausstieg mit dem Podcast weitergeht.

In den darauffolgenden Monaten entstanden zehn Videopodcast-Folgen, die inhaltlich sehr unterschiedlich sind. In der Folge über den Badewannenmörder geht es um eine vermeintliche Unfalltheorie, die immer mehr ins Wanken gerät.

Beim Fall «Rosa Hase mit dem Regenschirm» steht die Frage im Zentrum, wie ein Gericht mit einer Tat umgeht, wenn der Täter zum Zeitpunkt des Verbrechens nicht zurechnungsfähig war. In der Folge über den Sadisten von Romont beschäftigte ich mich mit einem der grausamsten Serienmörder der Schweiz und damit mit einem Fall, der auch in der Recherche besonders belastend war.

Ein weiteres Thema war Stealthing. In dieser Folge erzählte ich die Geschichte einer jungen Frau, die nach einem Date vor Gericht für Gerechtigkeit kämpfte, nachdem ihr Sexualpartner heimlich das Kondom entfernt hatte. Mit «Deal mit dem Täter» folgte ein Fall, in dem ein riskantes Versprechen an einen Täter zuerst gut auszugehen scheint und dann aber mit einer tödlichen Eskalation endet.

In «Kopf am Waldrand» ging es um eine Tötung im Kanton Thurgau, bei der eine Frau ihre Mieterin tötete und zerstückelte.
Neben klassischen True-Crime-Fällen wollte ich auch gesellschaftlich relevante Themen stärker einbinden. Deshalb entstand die Folge «Pure Panik», in der fünf Menschen offen über ihre Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt sprechen. Diese Episode war besonders sensibel, weil sie Betroffenen eine Stimme gibt und zeigt, wie unterschiedlich solche Erlebnisse verarbeitet werden. Auch die Folge «Bombenalarm» war persönlicher als üblich: Darin erzählt meine Grossmutter von ihrer Kindheit im Zweiten Weltkrieg in Österreich, von Bombenalarm, Hungerjahren und der Flucht aufs Land. Obwohl es sich dabei nicht um eine klassische True-Crime-Folge handelt, passt sie für mich zum Podcast, weil sie von Gewalt, Angst, Überleben und den langfristigen Spuren historischer Ereignisse erzählt. Und weil Krieg das grösste Verbrechen ist, was es gibt.
Weitere Folgen beschäftigten sich mit der ersten Serienmörderin der Schweiz, Marie Jeanneret, sowie einem brutalen Doppelmord in Spiez. Jede dieser Folgen erforderte eine eigene Herangehensweise: mal lag der Fokus stärker auf Gerichtsunterlagen und Medienberichten, mal auf Interviews, mal auf der historischen Einordnung oder auf persönlichen Erzählungen.

Ich war bei allen Folgen für den grössten Teil des Prozesses verantwortlich: Themenwahl, Recherche, Skript, Aufnahme, Schnittkontrolle, Upload, Beschreibungstexte und Social-Media-Begleitung lagen bei mir. Punktuell wurde ich unterstützt: Mein Management hilft mir bei organisatorischen Aufgaben wie Mails, Werbepartnerschaften und der Koordination von Gäst:innen. Bei der Recherche und beim Quellencheck erhielt ich teilweise Unterstützung von Freundinnen, indem Quellen gelesen, Stichpunkte gesammelt oder kleinere Skriptteile vorbereitet wurden. Ausserdem übernimmt mein Tonproduzent die Nachbearbeitung des Audios. Die inhaltliche Verantwortung, die kreative Ausrichtung und die finale Umsetzung der Folgen bleiben jedoch bei mir.
Dazu kam die Umstellung auf Videopodcast, die den Aufwand deutlich erhöht hat. Während 2025 vor allem Audio im Zentrum stand, musste ich 2026 zusätzlich über Kamera, Licht, Bildausschnitt und Video-Postproduktion mitdenken. Der Podcast ist dadurch visuell stärker geworden, gleichzeitig aber auch deutlich zeitintensiver.
Trotz des hohen Aufwands war dieses Projekt für mich sehr wertvoll. Ich konnte mein Format weiterentwickeln, meine Rolle als alleinige Hostin festigen und ausprobieren, wie sich «Lebenslänglich?» in Zukunft anfühlen soll: persönlicher, vielseitiger und gleichzeitig weiterhin sorgfältig recherchiert.
(mmi)
Projektumfang und Arbeitsprozess
Der Umfang dieses Projekts war deutlich grösser, als es auf den ersten Blick wirkt. Innerhalb eines halben Jahres habe ich einen Trailer, eine einführende Laberfolge und zehn reguläre Videopodcast-Folgen produziert. Jede Folge bestand aus mehreren Arbeitsschritten: Themenfindung, Recherche, Quellenprüfung, Skript, Aufnahme, Video-Setup, Nachbearbeitung, Upload, Beschreibungstexte und teilweise Social-Media-Inhalte.
Besonders herausfordernd war, dass ich den Podcast seit Anfang 2026 alleine weiterführe. Bis Ende 2025 habe ich mir die Arbeit mit Anja geteilt. Wir wechselten uns mit Recherche, Skript und Produktion ab. Seit ihrem Ausstieg liegt diese Verantwortung grösstenteils bei mir. Gleichzeitig studiere ich weiterhin regulär an der FHGR. Dadurch wurde schnell klar, dass der tatsächliche Aufwand weit über den Rahmen eines normalen Digezz-Projekts hinausgeht. Für vier Credits wären ungefähr 120 Arbeitsstunden vorgesehen. In der Realität arbeite ich jedoch fast täglich am Podcast, auch freitags und am Wochenende.
Der grösste Unterschied zum Vorjahr ist zudem die Umstellung auf Videopodcast. Während früher vor allem die Audioaufnahme und der Audioschnitt im Zentrum standen, muss ich nun zusätzlich an Kamera, Licht, Bildkomposition, Speicherplatz, visuelle Qualität und Videoexport denken. Jede Aufnahme braucht mehr Vorbereitung, jede Folge mehr Kontrolle und jeder Fehler fällt stärker auf. Dadurch ist die Produktion professioneller geworden, aber auch deutlich aufwendiger. Zusätzlich habe ich immer wieder unterschätzt, wie lange der Export einer rund einstündigen Videofolge dauert und wie viel Zeit anschliessend auch der Upload beansprucht. Dazu kommen die enormen Datenmengen, die durch das Videomaterial entstehen: Meine Festplatte ist mittlerweile voll, was mir nochmals deutlich gezeigt hat, dass Videoproduktion nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch und organisatorisch viel mehr Planung verlangt.
Was gut funktioniert hat
Trotz der hohen Belastung bin ich stolz darauf, dass ich den Podcast nach Anjas Ausstieg nicht nur weitergeführt, sondern weiterentwickelt habe. Der Neustart als alleinige Hostin war ein wichtiger Schritt. Mit dem Trailer und der Laberfolge konnte ich der Community transparent erklären, wie es weitergeht, und gleichzeitig eine persönlichere Verbindung zu den Hörer:innen aufbauen.
Auch inhaltlich konnte ich verschiedene Formen ausprobieren. Neben klassischen Fallfolgen entstanden Folgen mit Gäst:innen, Expert:innen oder persönlichen Erzählungen. Besonders wichtig war mir, nicht nur grausame Verbrechen nachzuerzählen, sondern auch Hintergründe, gesellschaftliche Fragen und Betroffenenperspektiven einzubauen. Folgen wie «Pure Panik» oder «Bombenalarm» zeigen, dass der Podcast mehr sein kann als reine True-Crime-Unterhaltung. Sie behandeln Gewalt, Angst und Verarbeitung aus einer persönlichen oder gesellschaftlichen Perspektive.
Positiv war auch, dass ich durch die alleinige Verantwortung einen viel besseren Überblick über den gesamten Produktionsprozess bekommen habe. Ich musste selbst entscheiden, welche Themen funktionieren, wie ich sie erzählerisch aufbaue, welche Quellen verlässlich sind und wie ich schwierige Inhalte formuliere. Dadurch habe ich mich vor allem im Storytelling und in der dramaturgischen Struktur von Folgen weiterentwickelt.
Alleine arbeiten und neue Unterstützung
Der Wechsel von einer Zweierproduktion zu einem Einzelprojekt war vor allem organisatorisch anspruchsvoll. Einerseits gibt mir die alleinige Verantwortung mehr Freiheit. Ich kann selbst entscheiden, welche Fälle ich erzähle, welche Gäst:innen ich einlade und wie sich der Podcast weiterentwickelt. Andererseits fehlt im Alltag eine zweite Person, die regelmässig mitdenkt, gegenliest, Feedback gibt oder einzelne Produktionsschritte übernimmt.
Ganz alleine bin ich im Hintergrund jedoch nicht. Mittlerweile habe ich ein Management, das mich vor allem bei organisatorischen Aufgaben unterstützt. Dazu gehören Mails, Werbepartnerschaften, Absprachen mit möglichen Gäst:innen und teilweise auch die Weiterentwicklung des Podcast-Konzepts. Gerade beim Neustart Anfang Jahr war diese Unterstützung wichtig, weil ich nicht nur neue Folgen produzieren, sondern auch entscheiden musste, wie «Lebenslänglich?» nach Anjas Ausstieg künftig funktionieren soll.
Zusätzlich habe ich mir punktuell Unterstützung bei der Recherche und beim Quellencheck geholt. Fabienne Kaufmann, die ebenfalls an der FHGR studiert, hat mir bei einzelnen Folgen kleinere Teile vorgeschrieben, die ich anschliessend überarbeitet, ergänzt und in mein eigenes Skript eingebaut habe. Anja Waber unterstützte mich teilweise beim Quellencheck, indem sie Quellen durchlas und mir daraus Stichpunkte zusammenstellte. Der Hauptteil der Recherche und des Skripts lag weiterhin bei mir, aber diese Unterstützung half mir, gewisse Arbeitsschritte schneller zu bewältigen.
Ausserdem übernimmt mein Tonproduzent die Nachbearbeitung des Audios. Gerade wenn technisch nicht alles perfekt läuft, ist diese Unterstützung sehr wertvoll. Die inhaltliche Verantwortung, die kreative Ausrichtung und die finale Umsetzung der Folgen bleiben jedoch bei mir. Gleichzeitig lerne ich durch diese Zusammenarbeit, Aufgaben gezielter abzugeben, klarer zu kommunizieren und den Podcast professioneller zu organisieren.
Herausforderungen
Die grösste Herausforderung war eindeutig das Zeitmanagement. Ich unterschätze regelmässig, wie lange Recherche und Skript tatsächlich dauern. Besonders bei True Crime ist eine oberflächliche Recherche keine Option. Ich muss Medienberichte, Gerichtsunterlagen, Archivmaterial, Interviews oder weitere Quellen prüfen und miteinander abgleichen. Erst danach kann ich ein Skript schreiben, das sowohl spannend als auch korrekt und respektvoll erzählt ist.
Weil ich oft zu spät mit den Skripten fertig werde, verschiebt sich der gesamte Produktionsprozess. Das führt dazu, dass Aufnahmen kurzfristig stattfinden und ich weniger Zeit habe, das Skript vorher nochmals sauber durchzugehen. Dadurch entstehen mehr Versprecher oder unsichere Stellen, die ich später im Schnitt korrigieren muss. Beim Videopodcast kann ich solche Fehler zwar dank zwei Kameraperspektiven meistens gut kaschieren und herausschneiden, trotzdem verlängert sich dadurch die Postproduktion deutlich. Jeder zusätzliche Versprecher bedeutet mehr Schnittarbeit, mehr Kontrolle und am Ende auch mehr Zeitdruck vor der Veröffentlichung.
Ein weiterer Punkt ist die Unpünktlichkeit bei Veröffentlichungen. Ich habe meiner Community einmal kommuniziert, dass die Folgen jeweils am Sonntagabend erscheinen. Das hat sich bei vielen Hörer:innen eingeprägt. Weil mein Zeitmanagement aber nicht immer funktioniert, wurden einzelne Folgen erst am Montag veröffentlicht. Inhaltlich ist das kein riesiges Problem, für die Community aber trotzdem spürbar. Wer sich an einen festen Veröffentlichungstag gewöhnt, erwartet Verlässlichkeit. Hier muss ich künftig konsequenter planen und realistischere Deadlines setzen.
Technische Probleme
Auch technisch lief nicht alles reibungslos. Bei zwei Aufnahmen ist das Audio abgestürzt, sodass am Ende nur noch der Kameraton vorhanden war. Das ist für einen Podcast natürlich ein grosses Problem, weil die Tonqualität zentral ist. Mein Produzent, der das Audio jeweils bearbeitet, konnte die Aufnahmen zwar so weit retten, dass man sie noch gut verstehen konnte. Trotzdem war es ein klares Learning: Die technische Kontrolle vor und während der Aufnahme muss sorgfältiger werden.
Für die Zukunft möchte ich deshalb mit klareren Checklisten arbeiten. Vor jeder Aufnahme will ich systematisch überprüfen, ob die Speicherkarten leer sind, genügend Speicherplatz vorhanden ist und das Mikrofon korrekt aufnimmt. Gerade beim Videopodcast ist es wichtig, solche Punkte nicht erst während oder nach der Aufnahme zu bemerken. Da ich alleine produziere, muss ich mir solche Abläufe bewusst vereinfachen und trotzdem zuverlässig kontrollieren. Ein technischer Fehler kann im schlimmsten Fall mehrere Stunden Arbeit gefährden oder dazu führen, dass ich in der Nachbearbeitung deutlich mehr Aufwand habe.
Social Media und Community
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft Social Media. TikTok habe ich in dieser Produktionsphase fast komplett vernachlässigt, Instagram teilweise ebenfalls. Das liegt vor allem daran, dass die Folgenproduktion selbst so viel Zeit beansprucht hat. Recherche, Skript, Aufnahme und Veröffentlichung hatten immer Priorität. Dadurch blieb für Reels, TikToks, Teaser und Community-Management oft zu wenig Energie übrig.
Das ist schade, weil Social Media für den Podcast sehr wichtig ist. Viele Menschen entdecken neue Folgen über kurze Clips, Teaser oder Ausschnitte. Gerade bei einem Videopodcast wäre das Material eigentlich vorhanden und könnte gut weiterverwertet werden. In der Praxis fehlte mir aber oft die Zeit, dieses Material sauber aufzubereiten. Hier verschenke ich Potenzial.
Künftig möchte ich Social Media stärker in den Produktionsprozess integrieren, statt es erst am Ende zusätzlich machen zu wollen. Beispielsweise könnte ich bereits während der Aufnahme markieren, welche Stellen sich für kurze Clips eignen. Auch fixe Tage für Schnitt, Upload und Social-Media-Content könnten helfen, damit Instagram und TikTok nicht immer als erstes wegfallen, sobald es stressig wird.
Fazit und Learnings
Das Projekt hat mir gezeigt, dass ich «Lebenslänglich?» auch alleine weiterführen kann. Gleichzeitig hat es mir sehr deutlich gezeigt, wo meine Grenzen liegen. Die Produktion eines regelmässigen, gut recherchierten Videopodcasts neben dem Studium ist enorm zeitintensiv. Ich habe in diesem halben Jahr sehr viel geschafft, aber oft auf Kosten von Schlaf, Freizeit und Struktur.
Mein wichtigstes Learning ist deshalb, dass Professionalität nicht nur bedeutet, gute Inhalte zu produzieren. Professionalität bedeutet auch, realistisch zu planen, technische Abläufe abzusichern, Veröffentlichungen einzuhalten und die eigene Energie sinnvoll einzuteilen. Für die Zukunft möchte ich früher mit den Skripten beginnen, feste Produktionsfenster einplanen und mit klaren Checklisten arbeiten.
Ausserdem möchte ich Social Media wieder ernster nehmen und nicht erst dann daran denken, wenn die Folge bereits online ist. Der Videopodcast bietet dafür eigentlich viele Möglichkeiten. Wenn ich es schaffe, die Inhalte besser zu planen und effizienter wiederzuverwerten, kann ich die Community stärker einbinden und den Podcast weiter wachsen lassen.
Trotz aller Herausforderungen war dieses halbe Jahr auch von wichtigen Meilensteinen geprägt. «Lebenslänglich?» hat mittlerweile über 10’000 Follower:innen erreicht und die Marke von einer Million Streams geknackt. Das zeigt mir, dass der Podcast nicht mehr nur ein kleines Nebenprojekt ist, sondern ein Format mit einer echten Community und weiterem Potenzial.
Insgesamt bin ich stolz auf das Projekt. Die vergangenen Monate waren stressig, intensiv und teilweise chaotisch, aber auch sehr lehrreich. Ich habe gelernt, Verantwortung für ein grosses Format zu übernehmen, schwierige Themen sensibel zu erzählen und trotz Rückschlägen weiterzumachen. «Lebenslänglich?» ist für mich kein klassisches Uni-Projekt, sondern ein Podcast, den ich seit über drei Jahren produziere und den ich unabhängig von Digezz sowieso weiterführen würde. Gerade weil das Format mittlerweile multimedial funktioniert und neben den Podcastfolgen auch Videoinhalte, Social-Media-Clips und begleitende Kommunikation umfasst, eignet es sich aber gut als Digezz-Projekt. Der Podcast ist inzwischen bereits mein Nebenjob. Langfristig möchte ich «Lebenslänglich?» so weiterentwickeln, dass ich nach dem Studium davon leben kann.