Lebende Bilder – Eine Kombination aus Procreate & After Effects

Es gibt genügend Künstler, die beweisen konnten, dass ein Gemälde anhand seiner Farben oder Komposition leben kann. Ich persönlich finde, damit etwas lebt, braucht es Bewegung.

Als ich nach Inspiration für mein weiteres Digezz-Projekt suchte, stiess ich in den sozialen Medien auf einen einzigartigen Künstler. Seine Illustrationen versetzten mich ins Staunen, es gab jedoch etwas das fehlte – Bewegung!

Somit überlegte ich mir etwas ähnliches zu machen, aber das danach mit Animationen ins Leben zu rufen. Ich bin alles andere als ein begnadeter Künstler, aber die Tipps und Tricks des genannten Illustrators liessen sogar meine Bilder ansehnlich erscheinen. Ich brauchte nur noch Ideen für geeignete Motive. Ich erinnerte mich zurück, als ich meinen Onkel in den Vereinigten Staaten von Amerika besuchte. Er besitzt ein Stück Land an der Ostküste in der Nähe von New Jersey und jeden Abend wenn es dämmerte, tauchten diese leuchteten Insekten auf, die sogenannten «Fireflies» (Glühwürmchen). Mein erstes Motiv war gefunden. Die zweite Illustration widmete ich einem Genre, dass bereits seit den 80er-Jahren an Beliebtheit gewann, dem Cyberpunk-Genre. Das Thema ist oft das Gleiche, eine dystopische Zukunft der Menschheit, in welcher die Bevölkerung in überfüllten Megametropolen beheimatet ist und Kriminalität an der Tagesordnung steht. Vorreiter für dieses Genre war der Film «Blade Runner», welcher 1982, mit Harrison Ford in der Hauptrolle, in den Kinos erschien.

Als ich meine Motive gefunden hatte, machte ich mich ans Werk. Mit der Illustrations-Software von «Procreate» habe ich dann meine Gemälde gezeichnet.

Als ich mit dem Zeichnen der Illustrationen fertig war, ging es darum, den Bildern Leben einzuhauchen. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geübt mit dem animieren von Bildern, aber nach einiger Zeit fand ich mit «After Effects» von Adobe genau das Richtige.

Um noch die gesamte Immersion zu schaffen, habe ich noch ein wenig Ambiance hinterlegt.

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(eli)

Wie jedes Semester habe ich mir den Kopf zerbrochen, was denn nun mein weiteres Digezz-Projekt werden soll und um ehrlich zu sein, kann ich bis heute nicht erklären wie ich auf die Idee meines jetzigen Projektes gekommen bin. Ich bin weder ein guter Zeichner, noch habe ich Kenntnisse in der Gestaltung von Animationen. Aber vielleicht gerade diese Ungewissheit war es, die mich motivierte diese Projekt anzugehen.

Das Zeichnen der Bilder brauchte viel Zeit. Ich habe zwar dank Plattformen wie Pexels oder Pinterest schnell geeignete Motive gefunden, aber das Zeichnen an sich hat viel abverlangt, denn ich war nie 100% zufrieden, bis ich dann einfach mal einen Schlussstrich setzen musste.

Das Animieren der Bilder hat mir zu Beginn wesentlich mehr Angst gemacht als das Zeichnen. Es hat sich aber herausgestellt, dass es unglaublich gute Tutorials auf YouTube für verschiedenste Animationen gibt und so ist die Arbeit daran besser und schneller erledigt gewesen, als zuvor angenommen.

Learnings:

Ich habe bei diesem Projekt extrem viel dazu gelernt. Nicht nur beim Zeichnen der Illustrationen konnte ich neue Sachen erlernen, aber vor allem bei der Arbeit mit After Effects. Schnell wurden die Möglichkeiten klar, wenn man einmal eine ganz simple Animation selbst macht.