Koscher in Bern

In unserer heutigen Zeit gibt es jegliche Ernährungsrichtungen. Die Bekannteren sind z.B. vegan oder vegetarisch. Worüber allerdings weniger gesprochen wird sind religiöse Diäten. Wir wollten uns damit genauer auseinandersetzen und widmeten uns dem Thema koschere Ernährung. Dies ist nicht immer ganz einfach, da die jüdische Gemeinde in Bern eher klein ist.

Wir sprachen mit dem Rabbi der jüdischen Gemeinde in Bern, Michael Kohn, darüber, was koschere Ernährung bedeutet und wie er sie im Alltag lebt. Das ganze hielten wir in folgendem Filmbericht fest:

(hil)

Material

  • Kamera: Sony Alpha 7iii
  • Stativ: Cullman
  • Licht: small Lightpanel
  • Mikros (Kamera und Lavalier): Rhode 
  • MacBook zum schneiden

Organisation (Alex):

Ich hatte über die Website der jüdischen Gemeinde Berns direkt mit Rabbi Michael Kohn in Verbindung gesetzt, ob er jemanden kennen würde, der sich für ein Interview zum Thema Kosher Zeit nehmen könnte. Michael hatte sich dann direkt selber zur Verfügung gestellt.

Bei der Planung unseres Projektes hatte ich vergessen, dass im Oktober Sukkot stattfindet – was ein mehrtägiges jüdisches Fest ist. Sam und ich hatten, jedoch im November bereits andere Schulprojekte, deshalb fielen die möglichen Termine etwas knapp aus. Schlussendlich klappte alles jedoch noch gut.

Aufnahmen (Alex und Sam):

Die Interviewsituation war durch das Stativ und gute Lichtbedingungen sehr gut zu filmen. Durch eine Stationäre Umgebung war auch der Ton kein Problem. Die einzigen auditiven Hürden, waren da die Kinder, welche jedoch eher für gute Stimmung als Stress sorgten.

Für die B-Roll aufnahmen wurde es dann etwas kniffliger, aufgrund eines etwas wetter launischem Tag und keinem Stativ. Nach mehreren Versuchen und guter Zusammenarbeit, schafften wir es dann aber alle Aufnahmen zusammenzutragen.

Postproduction (Sam):

Die Herausforderung hier war, dass wir sehr viel Material hatten. Wir verbrachten einige Zeit mit dem aussortieren, was nicht einfach war. Es gab vieles was für uns beide sehr interessant war, und wir wollten dies in den Bericht integrieren. Jedoch haben wir schon im ersten Semester gelernt: “Kill your Darling”. Daher passten und kürzte ich den Bericht laufend an.

Als persönliche Herausforderung, stellten sich die Übergänge heraus. Jegliche Effekte waren zu harsch und gefielen mir persönlich nicht. Daher arbeitete ich viel mit Cropping, um Schnitte weicher wirken zu lassen und das Bild dynamisch zu halten.

Die Colour Correction ging sehr gut, dank klaren Aufnahmen. Vor allem in der Interviewsituation profitieren wir von den Lichtbedingungen. Auch die gewünschte Audiospuren wurden schnell ermittelt und anschliessend ausgewählt.

Thumbnail (Alex und Sam)
Wir haben  mit verschiedenen Positionen, Hintergründen, Schriftarten des Titels gespielt und Färbungen ausprobiert. Dies verlief alles ohne Probleme. Wir haben uns schlussendlich dann als Team für eine der Varianten entschieden.

Selbstreflexion:
Durch die ganze Corona-Situation war es nicht einfach auf diese Weise mit unserem Projekt zu starten. Gerade bei der Postproduction/ Schnittplan merkten wir, dass es einfacher gewesen wäre, wenn wir dies einmal zusammen vor Ort hätten besprechen können. Aber nicht nur das, auch der Hauptpunkt unseres Filmberichtes wurde aufgrund Corona verschoben. Eigentlich sollte es spezifisch um die Koschere Ernährung in Bern gehen. Wir mussten flexibel sein und kreierten aus diesem Grund eher ein grundlegenden und informativem Filmbericht.

Alles in allem lief das ganze jedoch sehr gut. Wir wurden herzlich und interessiert willkommen geheissen, wir als Zweierteam waren immer füreinander da und unterstützten uns. Auch die Kommunikation war stets vorhanden, was das ganze sehr vereinfacht hat. Machte jemand mal einen Fehler, war die andere Person da um entweder Input zu geben, oder auszuhelfen.