Katzenkaffee Webseite
WordPress wird oft für seine nicht benutzerfreundliche Editorerfahrung kritisiert. Das muss aber nicht so sein. Mit einem Custom Theme und Custom Blocks kann eine WordPress-Webseite sehr ansprechend sein und sich kinderleicht im Backend anpassen lassen.
Das war mein Ziel: hübsches Frontend und einfache Handhabung im Backend. Das Design stammt noch aus dem Modul „Visualisieren II” des zweiten Semesters. Die Umsetzung war aber nicht Teil der Abgabe, was ich schade fand. Deshalb habe ich das jetzt geändert.
Header und Footer habe ich wie gewohnt anhand von PHP-Dateien im Custom Theme erstellt. Den Seiteninhalt bzw. das Layout habe ich dann in verschiedene Blöcke unterteilt, um dem Editor im Backend trotzdem eine gewisse Flexibilität beim Einpflegen von Inhalten zu geben. Da der WordPress Block-Editor mit React gebaut ist, habe ich die eigenen Blöcke ebenfalls mit React erstellt. Dabei gibt es verschiedene blockeditor-spezifische NPM-Packages von WordPress, die die Hooks und Funktionen für die Blöcke bereitstellen.



Diese Art von WordPress Webseiten finde ich optimal. Es gibt dem Editor genug Freiheit, um seinen Inhalt formgerecht zu präsentieren, hat aber genug Rigidität, um ein stylistisches Layout zu garantieren. Im Gegensatz zu Pagebuilders wie Elementor, die dem Editor viele Möglichkeiten bieten (oft zu viele, sodass nicht-technische Editors überfordert sind), womit er seine fragwürdige Kreativität auslebt. Das Layout muss aber mit Blöcken im Kopf konzipiert werden und eine gewisse Standardisierung haben, sonst müssen unendlich viele verschiedene Blöcke erstellt werden und der ganze Sinn geht wieder verloren.
Hier kannst du es dir anschauen!
(mbi)
So WordPress Webseiten entwickeln macht definitiv mehr Spass, es fühlt sich modern an und es bietet eine gute Entwicklererfahrung.
Die Blöcke sind zwar in React geschrieben, aber viel von meinem React-Wissen kam gar nicht zum Einsatz, da WordPress für die meisten Sachen eigene Hooks, Komponenten und Funktionen vorschreibt (und bereitstellt, natürlich).
WordPress hat auch gute Anfänger-Dokumentation und Beispiel-Blöcke publiziert, was den Einstieg einfach macht. Aber sobald man etwas Komplizierteres machen will, ist man oft auf sich allein und sporadische Blog-Posts von Drittpersonen verlassen.