Im Gegenüber
Diese Arbeit entstand aus einer Reise durch Kenia, die ich mit meiner Kamera begleitet habe. Während der gesamten Reise hatte ich meine Sony-Kamera mit einem geeigneten Objektiv stets bei mir und nutzte sie, um meine Eindrücke festzuhalten. Der Fokus lag dabei vor allem auf Landschaften und der Tierwelt, da diese beiden Aspekte das Land in besonderer Weise prägen und meinen Alltag während der Reise bestimmten.
Nach jedem Reisetag sichtete ich die entstandenen Aufnahmen. Die Bilder wurden gesammelt, grob sortiert und bereits vorbearbeitet. Dieser erste Schritt diente dazu, einen Überblick zu gewinnen und die Eindrücke des Tages festzuhalten, solange sie noch frisch waren. Die Bearbeitung blieb in diesem Stadium bewusst zurückhaltend und beschränkte sich auf grundlegende Anpassungen.
Nach Abschluss der Reise folgte ein intensiverer Auswahl- und Bearbeitungsprozess. Sämtliche Fotografien aller Tage wurden erneut gesichtet und stark reduziert. Aus einer grossen Anzahl von Bildern wählte ich gezielt jene aus, die für mich die Reise, die Landschaften und die Begegnungen am besten widerspiegeln. Diese ausgewählten Fotografien wurden anschliessend detaillierter bearbeitet. Die gesamte Bildbearbeitung erfolgte mit Lightroom und Photoshop.
Auf Grundlage dieser Auswahl entstand schliesslich das Fotobuch, das ich mit InDesign gestaltet habe. Das Buch ist als Printprodukt konzipiert und soll später gedruckt werden. Es dient einerseits als persönliche Erinnerung an die Reise und andererseits als Sammlung dessen, was ich in dieser Zeit lernen durfte – insbesondere über die Tierwelt und die unterschiedlichen Landschaften Kenias. Das Fotobuch hilft mir, diese Erfahrungen festzuhalten und auch langfristig zugänglich zu machen.
Neben den Bildern habe ich mir bewusst Zeit genommen, begleitende Texte zu verfassen. Dabei habe ich reflektiert, was ich während der Reise gelernt habe und was für mich besonders prägend war. Um dieses Wissen zu sichern, habe ich auch Inhalte aus Fachbüchern über Tierarten, Pflanzen und Natur, die mein Guide mitführte, dokumentiert und fotografisch festgehalten. Diese Informationen flossen in die Texte ein und ergänzen die Fotografien.
Obwohl nur eine begrenzte Anzahl an Bildern den Weg in das Fotobuch gefunden hat, existieren weiterhin viele weitere Aufnahmen dieser Reise, die auf meiner externen Festplatte gespeichert sind. Die Auswahl für das Buch stellt somit einen bewussten Ausschnitt dar. Ziel war es nicht, Vollständigkeit zu erreichen, sondern eine konzentrierte und nachvollziehbare Darstellung meiner Reiseerfahrungen in fotografischer und textlicher Form.








(vha)
Rückblickend ist der Arbeitsprozess nicht frei von Einschränkungen geblieben. Während der Projektphase kam es zu einem Wasserschaden an meinem Computer. Ein Teil der Fotografien war zwar auf einem externen Speicher gesichert, jedoch befanden sich viele hochaufgelöste Dateien noch lokal auf dem Gerät. Dadurch gingen einzelne Originaldateien verloren, sodass für gewisse Motive nur noch Versionen mit geringerer Qualität zur Verfügung standen. Dieser Umstand schränkte die Auswahl der Bilder für das Fotobuch zusätzlich ein und beeinflusste die finale Zusammenstellung.
Auch in Bezug auf Gestaltung und Layout wäre eine längere Bearbeitungszeit wünschenswert gewesen. Zwar konnte ein schlüssiges Gesamtbild entwickelt werden, dennoch hätte ein weiterführender Designprozess Raum für ein noch ausgefeilteres und konsequenteres Layout geboten. Insbesondere das Titelblatt sowie die Rückseite des Buches entsprechen noch nicht vollständig meinen eigenen gestalterischen Ansprüchen und lassen in ihrer Ausarbeitung Verbesserungspotenzial erkennen.
Das Fotobuch ist daher nicht als endgültiges Produkt zu verstehen, sondern als Zwischenstand eines fortlaufenden Prozesses. Eine spätere Überarbeitung ist vorgesehen, um Gestaltung, Typografie und Gesamtwirkung weiter zu präzisieren und das Buch in seiner Form so auszuarbeiten, dass es meiner eigenen Vorstellung vollständig entspricht!