Hinter den Deadlines
Willkommen zu unserem Podcast «Hinter den Deadlines». Wir sind Larissa und Patrizia und wir bringen euch jetzt durch unseren Studienalltag.
Als wir unser Studium begonnen haben, waren wir beide etwas verloren und genauso verloren waren wir, als es hiess: Macht selbständig ein Projekt und ladet es hier hoch.
Geht das nur uns so? Das wollten wir herausfinden und unsere Erfahrungen anderen Studierenden oder zukünftige Studierenden weitergeben. So entstand die Idee zu «Hinter den Deadlines». Ein Podcast rund um den Studienalltag von MMP Studentinnen und Studenten, mit allen Höhen, Tiefen und Herausforderungen.

YouTube @HinterdenDeadlinesPodcast
Instagram hinter_den_deadlines
Konzeption
Wer denkt, bei einem Podcast müsse man sich einfach nur hinsetzen und drauflosreden, hat falsch gedacht. Aber schön wär’s.
Vor jeder Aufnahme haben wir ein Gespräch zur Orientierung geführt und anhand diesem die Themen für die Folge festgelegt. Die erste und letzte Folge wollten wir zu zweit aufzeichnen und für die restlichen vier Folgen jeweils einen Gast zu uns einladen. Wie so oft läuft nicht immer alles nach Plan.
Produktion
Wir haben uns bewusst dazu entschieden, unsere Podcast-Folgen zusätzlich mit Videokameras aufzuzeichnen, denn viele Podcasts sind auch auf YouTube zu finden und inzwischen können auch Videos auf Spotify hochgeladen werden. Also haben wir Kameras und Stative organisiert und haben im Radiostudio die erste Folge aufgezeichnet.
Bereits bei der Pilot-Aufnahme zeigte sich, dass technische Vorbereitungen deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen können als erwartet. Um technische Probleme während der eigentlichen Aufnahme zu vermeiden, führten wir auch mehrere Testaufnahmen durch.
Auch bei den späteren Aufzeichnungen verlief nicht alles reibungslos. Während der Aufnahme mit unserem ersten Gast fiel die dritte Kamera bereits nach zehn Minuten aus. Zudem mussten Speicherkarten mehrfach ausgetauscht werden, da sie nicht zuverlässig funktionierten. Während der laufenden Aufnahme musste spontan technische Fehlerbehebung betrieben werden. Diese Situation hat uns gezeigt, wie wichtig Flexibilität und Improvisationsfähigkeit bei Medienproduktionen sind.
Im Juni wollten wir die restlichen Folgen aufzeichnen. Leider haben wir erst sehr spät erfahren, dass das Radiostudio genau zu dieser Zeit renoviert wird. Zum Glück konnten wir last minute noch das mobile Podcast Set bei der Technikausleihe ausleihen. Wir haben die Folgen 3-6 mit diesem Set in einer Wohnung aufgezeichnet. Und da haben wir gemerkt, was für ein Luxus es ist, in einem Radiostudio Audioaufnahmen machen zu können. Die Aufnahmen aus der Wohnung erforderten erheblich mehr Aufwand in der Postproduktion. Mit Adobe Podcast und Adobe Audition konnten wir störende Geräusche aber ziemlich gut entfernen. Leider hatten wir nur zwei Mikrofone zur Verfügung, weshalb Larissa sich hauptsächlich der Regie gewidmet hat und Patrizia sich als Host des Podcasts beweisen durfte.
Für die Videoaufnahmen haben wir verschiedene Kameras verwendet, da wir die Möglichkeit nutzen wollten, neues Equipment kennenzulernen. Nicht jede Kamera eignet sich für einen Podcast und nicht jeder Akku ist noch dazu in der Lage eine Videokamera 30 Minuten lang mit Energie zu versorgen. Es kam manchmal vor, dass ein Akku ausgetauscht werden musste oder wir nicht rechtzeitig bemerkt haben, dass die Kamera nicht mehr aufzeichnet.
Diese Pannen haben wir mit Humor genommen und dementsprechend via «Directors Comments» in die Folgen mit einfliessen lassen.

Postproduktion
Im Rahmen dieses Projektes haben wir gelernt, mit Adobe Podcast und Adobe Audition zu arbeiten. Wir beide haben bisher nur sehr wenig mit Audio-Postproduktion zu tun gehabt und mussten uns deshalb zuerst in die Programme einarbeiten. Als wir dann wussten, worauf wir achten müssen, hat es sehr gut funktioniert.
In manchen Folgen haben wir Kommentare im Nachhinein aufgenommen und eingefügt, um etwas zu erklären oder zu ergänzen.
Zusätzlich zu den Podcast-Folgen haben wir Behind the Scenes Material und andere kurze Sequenzen für Instagram und YouTube zusammengeschnitten und als Reels bzw. Shorts gepostet. Dafür mussten wir noch eine Email Adresse anlegen, mit der wir den YouTube Kanal und Spotify Creators Account erstellt haben.
Die Reels haben wir mit Untertitel versehen, damit Instagram User diese auch ohne Audio anschauen können.
Die Podcast-Folgen sind auf YouTube und Spotify zu finden.
Corporate Design
Für den visuellen Auftritt entwickelten wir ein eigenes Erscheinungsbild für den Podcast. Dazu gehörten die Gestaltung des Logos sowie individuelle Thumbnails für jede Folge.
Die Logoentwicklung war aufwendiger als ursprünglich erwartet. Nach ersten Entwürfen wurde das Logo überarbeitet und schliesslich in Adobe After Effects animiert.

Fazit
Rückblickend waren Zeitmanagement und Organisation die grössten Herausforderungen und haben grosses Verbesserungspotential.
Die Koordination von Gästen, Räumlichkeiten und technischem Equipment erforderte viel Planung. Wir nehmen uns vor, in Zukunft immer einen Plan B zu haben und genug Zeit einzuplanen, falls etwas verschoben werden muss.
Während des Projekts konnten wir unsere Fähigkeiten in den Bereichen Konzeption, Produktion, Audio- und Videobearbeitung, Social Media sowie Projektorganisation erweitern. Gleichzeitig lernten wir, flexibel auf unerwartete Situationen zu reagieren und kreative Lösungen für technische und organisatorische Herausforderungen zu finden.
In unserer letzten Folge haben wir gesagt: Es wird eine zweite Staffel geben, ob es euch gefällt oder nicht und ob es uns gefällt oder nicht. Wir haben uns bereits Gedanken über möglichen Inhalt gemacht und freuen uns, dieses Projekt auch im nächsten Semester weiterzuführen.
Ein grosses Dankeschön geht an unsere Gäste Leonie, Tabea, Andri und Angélica. Wir haben die Gespräche mit euch sehr genossen!
Damit verabschieden wir uns für diese Staffel. Vielen Dank fürs Lesen und Zuhören und bis zur nächsten Staffel von Hinter den Deadlines!
(mbi)
Der grösste Kritikpunkt ist unser Zeitmanagement.
Wir haben sehr knapp geplant, wodurch wir wenig Ausweichmöglichkeiten hatten, sollte etwas schiefgehen. Wobei wir auch anmerken müssen, dass zwei Tage vor der geplanten Aufnahme erst die Renovation des Radiostudios kommuniziert wurde…
Die Organisation des Equipments haben wir auch erst sehr spät in Angriff genommen.
Zudem hat sich unsere ursprünglich geplante Podcast-Struktur im Verlauf des Projekts verändert. Geplant war, dass wir beide gemeinsam mit jeweils einem Gast in den Folgen auftreten. Schlussendlich waren es nur zwei Personen und jemand als Regie und Technik. Das hat sehr gut funktioniert, vielleicht werden wir das beibehalten.
Darüber hinaus möchten wir die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams weiter optimieren. Für die erste Staffel war es uns wichtig, in möglichst allen Bereichen Erfahrungen zu sammeln.Dadurch konnten wir vieles lernen und Einblicke in die verschiedenen Produktionsschritte erhalten. Für zukünftige Projekte wäre es jedoch sinnvoll, Aufgaben stärker nach individuellen Stärken und Interessen aufzuteilen.