Guerilla Marketing in der Schweizer Kleinkunst

Kulturschaffende stehen vor der Herausforderung, im überfüllten medialen Raum wahrgenommen zu werden, was besonders dann schwierig ist, wenn ihnen Zeit, Geld oder Reichweite fehlen. In dieser Arbeit wird untersucht, ob physische Guerilla-Marketing-Aktionen eine wirkungsvolle Alternative darstellen, um Aufmerksamkeit für Kleinkunst im öffentlichen Raum zu erzeugen.
Thesis
Untersucht wurde die Wirkung physischer Guerilla-Marketing-Aktionen in der Schweizer Kleinkunstszene. Dafür wurde eine Intervention im öffentlichen Raum durchgeführt und mittels quantitativer Beobachtung, qualitativer Analyse sowie einer Online-Befragung ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Aktion situative Aufmerksamkeit erzeugte und überwiegend positiv wahrgenommen wurde. Interaktive Elemente förderten die Beteiligung, während direkte Folgehandlungen wie Social-Media-Interaktionen eher zurückhaltend blieben. Die Studie liefert erste empirische Erkenntnisse zur Sichtbarkeitssteigerung durch Guerilla-Marketing im Kulturbereich und bildet eine Grundlage für weiterführende Forschung.
Lehrprojekt
Das Lehrprojekt untersucht, wie sich Guerilla-Marketing gezielt in der Schweizer Kleinkunst einsetzen lässt, um mehr Sichtbarkeit zu schaffen. In drei Aktionen wurden gemeinsam mit Kleinkunstschaffenden passende Strategien erarbeitet und getestet: eine satirische „ARTE-ish“-Reportage an der Künstlerbörse Thun mit Rebekka Lindauer und Patrick Frey, eine strategische Flyeraktion zur Bewerbung von „Rebelliert” in Winterthur sowie ein mobiles „Soft Tattoo Studio” mit Dominik Muheim in Bern.






Die Projekte sind nicht öffentlich zugänglich, können aber auf Anfrage eingesehen werden.