Grüene Mäntig – Podcast

«Grüene Mäntig Podcast» ist mein Versuch, Gedanken laut werden zu lassen.
Wir reden über Alltägliches, Philosophisches und alles, was uns gerade im Kopf herumschwirrt.
Ein Podcast, der sich anfühlt wie ein Gespräch, dem man einfach gerne zuhört.

Spotify:

Bitte akzeptiere die statistik, Marketing Cookies um diesen Inhalt zu sehen.
Bitte akzeptiere die statistik, Marketing Cookies um diesen Inhalt zu sehen.

YouTube: Ich habe Schwierigkeiten das YouTube-Video einzubetten, bitte gebt auf YT eifach «Grüene Mäntig» ein. Dort gibt es die vollen zwei Folgen.

Idee und Konzept

Ich lieben Podcasts, vor allem jene, die sich nicht gestellt anfühlen, sondern ehrlich, nah und menschlich sind. Genau aus diesem Grund wollte ich mit «Grüene Mäntig» unser eigenes Podcast-Projekt starten. Mir ging es nie darum, ein perfekt durchgetaktetes Format zu produzieren, sondern einen Raum zu schaffen, in dem Gespräche entstehen dürfen.

Mein Podcast folgt dabei klaren Kategorien, die jeder Folge Struktur geben und uns durch das Gespräch leiten. Innerhalb dieser Kategorien sprechen wir über Gedanken, die uns beschäftigen, stellen uns philosophische Fragen, erzählen aus unserem Alltag und lassen auch Platz für Abschweifungen. Diese Mischung aus Struktur und Spontaneität macht den Podcast lebendig und sorgt dafür, dass man ihm gut im Alltag zuhören kann, sei es unterwegs, beim Kochen oder einfach zwischendurch.

«Grüene Mäntig» ist für mich kein einmaliges Experiment, sondern der Start von etwas Grösserem. Ich möchten das Format weiterführen, weiterdenken und wachsen lassen. Auch in zukünftigen digezz-Projekten sehen ich den Podcast als festen Bestandteil, den ich inhaltlich vertiefen und produktionstechnisch weiterentwickeln will. Der Podcast soll sich mit jeder Folge ein Stück mehr zu dem entwickeln, was ich mir darunter vorstelle: ehrlich, nahbar und persönlich.

Autorin – Anna Locher

Aktuell entsteht «Grüene Mäntig» Podcast als Einzelprojekt. Von der ersten Idee über das Konzept und die Organisation bis hin zur Umsetzung habe ich alle Bereiche selbst verantwortet. Sowohl die inhaltliche Planung der Folgen als auch die Aufnahme und Postproduktion von Audio und Video + Color Grading liegen vollständig in meiner Hand. Beim Aufnehmen stand mir aber Bianca Mazzoleni als Co-Host zu Seite.

Setting Folge 1

Für die erste Folge wollte ich kein klassisches Studio-Setting. Wir haben uns bewusst fürs Bett entschieden, weil es ein Ort ist, an dem man sich wohlfühlt und Gespräche einfach entstehen. Das Set sollte sich locker und einladend anfühlen, so wie der Podcast selbst. Die weiteren Folgen sollen an verschiedenen Orten gedreht werden. Wir wollen Abwechslung in jeder Episode.

Setting Folge 2

Für die zweite Folge wollten wir bewusst den Winter-Vibe einfangen. Es war ein Montag kurz vor Weihnachten, draussen kalt und ruhig, drinnen warm und gemütlich. Die Folge fühlt sich an wie ein Gespräch an einem schönen Wintertag, gedankenvoll und ein bisschen verträumt.

Rückblickend war die Produktion des Podcasts ein intensiver und sehr lehrreicher Prozess. Besonders positiv war für mich die natürliche Gesprächsatmosphäre, die durch die wiederkehrenden Kategorien getragen wurde. Sie gaben den Folgen Struktur, ohne die Gespräche zu stark einzuengen. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass Übergänge zwischen einzelnen Kategorien noch klarer gestaltet werden könnten, damit der rote Faden für die Zuhörer:innen noch besser hörbar wird.

Die grösste Herausforderung lag für mich ganz klar im Bereich Ton. Audiobearbeitung ist ein Thema, in dem ich zu Beginn nur wenig Erfahrung hatte und das ich auch am wenigsten intuitiv verstanden habe. Die Feinabstimmung von Lautstärke, Dynamik und Klanggefühl erforderte viele Versuche, Anpassungen und Geduld. Mir ist bewusst, dass es im Bereich Ton noch viel Verbesserungspotenzial gibt, genau deshalb möchte ich diesen Aspekt bei kommenden Folgen gezielt weiter vertiefen und verbessern.

Auch der Schnitt nahm sehr viel Zeit und Energie in Anspruch. Mein Schnittstil arbeitet mit vielen Cuts, was den Prozess deutlich aufwendiger machte, als ich zunächst erwartet hatte. Gleichzeitig habe ich gerade dadurch enorm viel gelernt, sowohl technisch als auch im Gefühl für Rhythmus, Pausen und Gesprächsfluss.

Trotz aller Herausforderungen überwiegt für mich klar der positive Eindruck. Mit diesen zwei Folgen habe ich mir vieles selbst erarbeitet, Neues ausprobiert und gemerkt, wie viel Spass es macht, eigene Gedanken hörbar zu machen. Gerade durch dieses praktische Arbeiten bleiben Lernprozesse besonders gut hängen. Der Podcast hat mir gezeigt, wie viel Potenzial in diesem Format steckt, und ich freue mich sehr darauf, «Grüene Mäntig» weiterzuführen und die nächsten Schritte, insbesondere im Bereich Ton, bewusst anzugehen.