Fanfeindschaft – Der Fussballpodcast

Ein eingefleischter YB-Fan und eine leidenschaftliche FC Basel-Anhängerin treffen aufeinander – und reden über ihre beiden Clubs und alles andere, was den Schweizer Fussball bewegt.

Seit wir uns kennen, sprechen wir über Fussball. Nicola unterstützt die Young Boys, Yara den FC Basel. Wir beide haben Höhen und Tiefen erlebt, haben Meistertitel gefeiert und mussten schlechte Saisons wegstecken. Durch unsere verschiedenen Vereinsverbundenheiten und die dadurch erfolgenden Perspektiven waren unsere Gespräche stets sehr spannend, manchmal sogar etwas hitzig. Dass wir irgendwann ein Mikrofon davorstellen, erschien logisch, und dieses Semester war es so weit. Die Fanfeindschaft war geboren.

Da wir uns bewusst waren, dass wir die gelb-schwarze, beziehungsweise rot-blaue Brille nicht ablegen konnten und auch nicht wollten, verwarfen wir den «journalistischen Anspruch» an unseren Podcast relativ schnell. Wir wollten einfach nur zwei Fans von zwei Clubs sein, die sich über ihre Vereine und den Schweizer Fussball unterhalten.

Insgesamt neun Folgen sind vor der Winterpause entstanden, hier kannst du sie hören:

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(vha)

Idee:

Seit wir uns in der allerersten Woche des Studiums kennengelernt haben, sprechen wir über Fussball. Durch unsere Verbundenheit zu den zwei grössten Fussballvereinen der Schweiz, die noch dazu Rivalen sind, waren unsere Diskussionen stets geprägt von verschiedenen Perspektiven auf die Geschehnisse im Schweizer Fussball. In unserem Podcast passiert eigentlich genau das Gleiche, nur steht jetzt noch ein Mikrofon davor.

Vorgehen:

Als Erstes galt es, gewisse organisatorische Aufgaben zu erledigen. Wir brauchten einen Namen und ein Coverbild. Auf den Namen konnten wir uns relativ schnell einigen, er ist eine Anlehnung an den im Fussball sehr geläufigen Begriff «Fanfreundschaft», mit dem zwei befreundete Fanlager bezeichnet werden. Bei unseren beiden Clubs, den Young Boys und dem FC Basel, ist dies definitiv nicht der Fall, deswegen münzten wir es um zu «Fanfeindschaft». Das Cover wurde von Adrian Janka gestaltet.

Für die Aufnahmen der Folgen war das Vorgehen immer dasselbe: Wir beide bereiten uns individuell vor. Dazu gehört natürlich jede Menge Fussballspiele schauen, Nachrichten lesen, Interviews hören und sich selber Gedanken machen. Bei Yara liegt der Fokus dabei mehr auf dem FCB, bei Nicola mehr auf YB. Für die Aufnahme-Sessions trafen wir uns im Radiostudio des Medienhauses in Chur, wo wir unsere beiden Tonspuren direkt in Pro Tools aufnahmen. Nur eine Folge mussten wir remote aufnehmen, da wir beide nicht in Chur waren. Dafür verwendeten wir Riverside.

Die Postproduktion beinhaltete einen sauberen Schnitt, eine leichte Optimierung des Sprachflusses, DeClicken, DeEssen, Equalisen, eine leichte Kompression sowie natürlich das leveln und pegeln auf -16 LUFS.

Danach galt es noch, das finale Produkt zu distributen. Wir veröffentlichten die Folgen direkt auf Spotify und von da aus wurden sie dann noch auf Apple Podcasts releast. Dafür benutzten wir Spotify for Creators.

Postproduktion und Distribution wurden jeweils von Nicola übernommen.

Learnings:

Das Projekt war deutlich intensiver als erwartet. Vor allem die Vorbereitung auf die Folgen brauchte enorm viel Zeit und konnte nicht immer ganz perfekt erledigt werden. Fussballspiele anschauen macht uns zwar beiden viel Spass, aber sich dabei Dinge notieren, Szenen noch ein zweites und drittes Mal anschauen, veränderte das Konsumverhalten stark. Die Aufnahmen und die Postproduktion verlief insgesamt sehr angenehm. Wir hatten zwei Mal technische Probleme im Radiostudio (einmal stoppte die Aufnahme, was uns erst einige Minuten später auffiel), aber diese konnten schnell behoben werden.

Für Yara war es das erste Mal, dass sie selbst am Mikrofon spricht und konnte aber schon nach den ersten Folgen einige Dinge bezüglich Sprachfluss und Ausdruck mitnehmen, wenn auch noch viel Luft nach oben ist – besonders wenn die Konzentration nach einem langen Studientag etwas nachgelassen hat.

Fazit: 

Trotzdem war es ein Projekt, was uns beiden viel Spass gemacht hat. Wir konnten uns einmal die Woche treffen und über unsere Passion sprechen und vielleicht sogar ein paar Menschen damit unterhalten.