Digezz Flakes – der Werbespot

Was fällt einem zu Wäscheklammern, Salzstreuer und Cornflakes als Erstes ein? Sicher keine Werbung, die man dazu gesehen hat. Und genau das wollten wir ändern.

Unser Werbespot erzählt die Geschichte der perfekten Schüssel Cornflakes, die einen morgens aus dem Bett zieht und die einem die nötige Energie für den Tag gibt. Der Crunch ist nicht nur Musik in deinen Ohren, sie sind auch noch gut verdaulich – easy to digest.

Auch eine Schüssel Digezz Flakes gefällig?

(ash)

Idee

Helin wollte sich unbedingt im Filmen ausprobieren und holte sich dazu zwei talentierte Freund:innen mit Kameraerfahrung ins Boot. Schnell war klar, dass es ein Werbespot sein sollte. Nach einer mehr oder weniger intensiven Brainstorming Session kristallisierte sich immer mehr heraus, in welche Richtung es gehen sollte. Wir wollten keine Werbung zu einem Produkt machen, von dem es schon 1000 Werbespots gab. Dabei gingen unsere Ideen von Müllsäcken über Wäscheklammern bis hin zu Cornflakes. Wir stellten uns gegenseitig unsere Kopfkinos zu den verschiedenen Shots vor, wobei wir alle die besten Ideen, also wie man welche Shots aufbauen und filmen kann, zur Cornflakespackung hatten.

Umsetzung

Nachdem ein Storyboard erstellt und nochmal ausgearbeitet war, alle Requisiten gepackt waren und das Equipment bereit war, machten wir uns auf in die Green Box im Medienhaus. Drei Tage verbrachten wir damit, Cornflakes in Schüsseln, auf eine Glasplatte oder auf den Boden zu leeren, die Packung hin und her zu schieben oder auf Leitern auf und ab zu klettern. Wer hätte gedacht, dass ein Werbespot von 30 Sekunden so viel Zeit und Aufwand benötigt.

Wir arbeiteten die Shots mehr oder weniger nach dem Storyboard ab. Nachdem wir am Abend des zweiten Tages fast alle Shots hatten, reservierten wir den dritten Tag noch für Audioaufnahmen.
Zum Glück hatten wir zwischen dem zweiten und dritten Drehtag noch ein paar Tage Zeit, in denen wir einen groben Rohschnitt erstellen konnten. Hier wurde schnell klar, dass wir einige Shots wiederholen mussten. Nachdem wir nun alle Aufnahmen hatten und sie brauchbar waren ging es rüber zur Tonkabine, wo wir Audios davon aufnahmen, wie wir die Packung schüttelten, ausleerten, auf Cornflakes bissen und mehr.

Als wir also all unser Material hatten, konnten wir beginnen zu Schneiden. Wir wechselten uns hierbei ab und konnten so ein gutes Endprodukt erzielen.

Equipment

Zum Filmen benötigten wir hauptsächlich Rosas Sony A7iii-Kamera mit verschiedenen Objektiven, die sie zuhause hatte oder die wir aus der Ausleihe ausliehen. Für einige Aufnahmen brauchten wir auch Janas Gh5-Kamera.

Für die Audioaufnahmen benutzten wir den Audiorekorder Zoom H5 sowie das Mikrofon der Tonkabine im Medienhaus.

Fazit

So ein Dreh war für uns alle das erste Mal. Wir nutzen diese Gelegenheit komplett kreativ mit den Shots, der Kameraführung und den Aufnahmen generell zu werden. Wir konnten dadurch enorm viel lernen und es war schön, seiner Kreativität einfach mal freien Lauf zu lassen.

Im Zeitmanagement hatten wir uns relativ stark verfehlt. Wir dachten, dass wir in zwei Tagen komplett mit allem fertig werden würden und stellten uns so darauf ein. Zum Glück planten wir aber noch einen Reservetag im schlimmsten Fall ein. Obwohl wir den dritten Tag bloss als Reservetag geplant hatten, waren wir doch sehr froh drum, das Studio noch ein weiteres Mal benutzen zu können. Wir hatten einfach nicht damit gerechnet, dass wir so viele Shots etliche Male machen müssten, weil die Kamerafahrt nicht geschmeidig genug war, irgendwo das Licht der Scheinwerfer reflektierte, oder das gewisse Etwas bei der Aufnahme fehlte. Wir waren allerdings auch sehr streng mit uns selber. Wir wollten alle ein gutes Endprodukt, auf das wir stolz sein könnten. Alles in Allem haben wir das auch geschafft, wir sind sehr zufrieden mit dem Werbespot. Bei der Arbeit hatten wir zu dritt sehr viel Spass.