Die Stimmen hinter dem Frauenfussball

Vertreter:innen aus Fussball, Wirtschaft, Politik und Medien vor meiner Kamera: Für das Forum 2026 von «Fussball kann mehr Schweiz» (FKM) durfte ich die Veranstaltung filmisch begleiten und den Aftermovie realisieren.

Ende Mai war ich für die filmische Begleitung des Forums 2026 von FKM in Zürich im Einsatz. Unter dem Motto «Was hat die WEURO in der Schweiz wirklich verändert?» kamen zahlreiche Fachpersonen und Entscheidungsträger:innen zusammen, um über die Entwicklung des Frauenfussballs in der Schweiz zu diskutieren. Im Zentrum standen die nachhaltigen Auswirkungen der UEFA Women’s EURO 2025 sowie die Präsentation des ersten datenbasierten Berichts zur «Lage der Liga Schweiz».

Die Aufgabe bestand darin, den Eventtag für die Social-Media-Kanäle von FKM zu dokumentieren. Neben Aufnahmen der Panels, Vorträge und Networking-Sessions gehörten auch Interviews mit verschiedenen Persönlichkeiten aus dem Schweizer und internationalen Fussball dazu. Unter anderem entstanden Gespräche mit Peter Knäbel, Präsident des Schweizerischen Fussballverbands und Lara Blässe-Dickenmann, Direktorin Nachwuchs beim VfL Wolfsburg, die ich führen und filmisch festhalten konnte.

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Da der Frauenfussball für mich persönlich eine grosse Bedeutung hat, freute ich mich besonders über das Vertrauen von FKM. Das Forum 2026 war bereits das dritte Projekt, das ich 2026 für die Organisation umsetzen und begleiten durfte – nach dem Recap des SC Kriens Women’s Day im März sowie der Videozusammenfassung des AXA Women’s Cup Finals im selben Monat. Umso mehr freute ich mich, erneut aktiv Teil eines Projekts rund um den Frauenfussball zu sein.

Im Vorfeld des Events fand ein gemeinsames Briefing statt, bei dem die Ziele der Produktion, die zentralen Themen sowie die gewünschten Interviewpartner:innen definiert wurden. Dadurch war bereits früh klar, welche Inhalte im Fokus stehen würden und welche Aufnahmen für die spätere Videoproduktion benötigt werden.

Der Drehtag selbst war sehr dynamisch. Zwischen Panels, Interviews und Networking-Sessions galt es, die wichtigsten Momente des Tages festzuhalten und gleichzeitig flexibel auf spontane Situationen zu reagieren. Besonders spannend war die Vielfalt der Perspektiven und Diskussionen rund um die Zukunft des Frauenfussballs in der Schweiz. Dadurch entstanden nicht nur starke inhaltliche Aussagen, sondern auch zahlreiche authentische Momente abseits der Bühne.

Nach dem Event begann die Postproduktion. Ziel war es, die wichtigsten Inhalte und die Atmosphäre des Tages in einem Aftermovie zusammenzuführen. Produziert wurden zwei Versionen: eine ausführlichere Fassung für LinkedIn sowie eine kompakte Kurzversion für Instagram. Durch die Kombination aus Interviews, Eventaufnahmen und spontanen Begegnungen entstanden Videos, die sowohl die Relevanz des Forums als auch die Menschen hinter den Diskussionen sichtbar machen.

(mmi)

Zu Beginn des Jahres setzte ich mir das Ziel, erste Erfahrungen im Sportbereich zu sammeln, da mich dieses Umfeld besonders interessiert. Durch Zufall stiess ich auf «Fussball kann mehr Schweiz» (FKM), einen Verein, der sich für mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und Professionalisierung des Frauenfussballs sowie für Frauen im Fussball in der Schweiz einsetzt.

Nach dem ersten Kontaktaustausch und einem telefonischen Kennenlernen erhielt ich bereits die Möglichkeit, mehrere Veranstaltungen fotografisch und videografisch zu begleiten. Das eigentliche Highlight folgte jedoch Ende Mai mit der Eventbegleitung und der Produktion des Aftermovies für das Forum.

Für die Umsetzung des Forums war es besonders hilfreich, dass ich das Team und die Organisation bereits durch die vorherigen Kurzvideo-Projekte kannte. Das vorgängige Briefing, die klar definierten Inhalte sowie die bereits festgelegten Interviewpartner ermöglichten es, den Fokus am Veranstaltungstag vollständig auf die filmische Umsetzung zu legen. Auch die strukturierte Datenorganisation erleichterte die anschliessende Postproduktion erheblich. Die für das gesamte Wochenende eingeplante Bearbeitungszeit erwies sich dabei als notwendig, um das umfangreiche Material sorgfältig zu verarbeiten.

Ein wichtiges Learning betraf die Interviews. Obwohl die Gesprächspartner:innen bereits im Voraus definiert waren, standen viele von ihnen am Eventtag unter Zeitdruck, da sie anschliessend direkt an den AWSL-Playoff-Final nach Genf weiterreisten. Für zukünftige Produktionen wäre es deshalb sinnvoll, feste Interview-Zeitfenster einzuplanen oder die Beteiligten frühzeitig über den genauen Ablauf zu informieren.

Ein weiteres Learning ergab sich in der Postproduktion. Oft zeigt sich erst im Schnitt, welche spontanen Szenen, Reaktionen oder Interaktionen für das Storytelling besonders wertvoll sind. Künftig würde ich daher versuchen, relevante Personen mehrfach vor die Kamera zu holen, um bei der Materialauswahl mehr Flexibilität zu haben. Zudem fiel auf, dass einige spontane Aufnahmen inhaltlich zwar sehr stark waren, aufgrund von Bewegungen jedoch nicht immer vollständig scharf oder etwas unruhig wirkten. Bei ähnlichen Eventproduktionen würde ich deshalb in dynamischen Situationen häufiger auf den Autofokus setzen, anstatt manuell zu fokussieren. Dadurch könnte die technische Qualität solcher Momente verbessert und gleichzeitig der kreative Spielraum im Schnitt erweitert werden.

Rückblickend war das Projekt ein voller Erfolg. Neben den positiven Rückmeldungen zum fertigen Video konnte ich zahlreiche spannende Persönlichkeiten kennenlernen und wertvolle Kontakte knüpfen – und dies in einem Themenbereich, der mir besonders am Herzen liegt.