Bachelorarbeit Elia Ribeiro Fiorentino

Zwischenraum

In diesem 20-minütigen Dokumentarfilm erzähle ich aus meiner eigenen Perspektive. Immer wieder suche ich Rat bei meinem Freund Gonzo, dessen Eltern bereits nach Portugal ausgewandert sind. Er begleitet mich durch den Film als Gesprächspartner, als jemand, der meine Fragen versteht. Parallel dazu wende ich mich an meine Familie: An meinen Vater und meine Grossmutter die beide entschieden haben, nach der Rente in der Schweiz zu bleiben, und an meine Mutter, die mit dem Gedanken ringt, zurück nach Portugal zu gehen. Dazwischen tauchen Archivaufnahmen aus meiner Kindheit auf. Erinnerungen, die den Gesprächen Tiefe verleihen und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft spürbar machen. Es ist eine persönliche Suche nach Orientierung in einem Moment, in dem Herkunft, Familie und Zukunft neu verhandelt werden.

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Nationalitätsnennung in der Schweizer Kriminalberichterstattung

Diese Thesis untersucht die Rolle der Nationalität in der Schweizer Kriminalberichterstattung. Mittels quantitativer Inhaltsanalyse werden insgesamt 223 Beiträge aus verschiedenen Medienformaten ausgewertet: Printmedien (Tages-Anzeiger, Neue Zürcher Zeitung, Blick), Online-Berichte von srf.ch sowie TV-Nachrichtensendungen (SRF Tagesschau, Tele 1, Tele Züri). Ziel ist es, aufzuzeigen, wie häufig Nationalitäten von tatverdächtigen Personen und Opfern genannt werden, ob bestimmte Nationalitäten vermehrt mit spezifischen Delikten in Verbindung gebracht werden und ob religiöse Zugehörigkeiten thematisiert werden. Zudem wird analysiert, ob sich Boulevard- und Qualitätsmedien in der Nennung unterscheiden. Auch die visuelle Darstellung (z. B. durch Bilder von Täter*innen oder Symbolbilder) zwischen den Printmedien wird verglichen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wo sich das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) im Vergleich zu privaten Medienhäusern mit der Nennung von Nationalitäten positioniert.