Auf Patrouille mit der Wasserpolizei Schaffhausen
Für die TOP NEWS durfte ich die Wasserpolizei während einer Patrouille auf dem Rhein begleiten. Dabei entstand ein Newsbeitrag, den ich von der Recherche über die Dreharbeiten bis hin zum Schnitt und dem Einsprechen des Off-Texts selbstständig produzierte. Die Produktion bot mir spannende Einblicke in die Arbeit der Wasserpolizei.
Im Rahmen meiner Tätigkeit für die TOP NEWS produzierte ich einen Newsbeitrag über die Wasserpolizei auf dem Rhein. Ziel war es, den Zuschauerinnen und Zuschauern einen Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte auf dem Wasser zu geben und zu zeigen, welche Aufgaben sie während ihrer Patrouillen übernehmen.
Wie bei meinen bisherigen Newsbeiträgen war ich für den gesamten Produktionsprozess verantwortlich. Von der Recherche über die Planung und die Dreharbeiten bis hin zum Schnitt und dem Einsprechen des Off-Texts entstand der Beitrag grösstenteils in Eigenregie.
Ein Morgen auf dem Rhein
Für die Dreharbeiten durfte ich die Wasserpolizei direkt bei ihrer Arbeit begleiten. Bereits am Morgen wurde ich von den Einsatzkräften abgeholt und verbrachte mehrere Stunden auf dem Boot. Während der Patrouille erhielt ich spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag und konnte verschiedene Situationen auf dem Rhein beobachten.
Der Drehtag fand bei sommerlichen Temperaturen statt. Trotz der Hitze bot die Patrouille eine besondere Gelegenheit, die Arbeit der Wasserpolizei aus nächster Nähe kennenzulernen. Gleichzeitig entstanden authentische Bilder, die später im Beitrag eingesetzt werden konnten.
Für mich war diese Erfahrung besonders spannend und lehrreich, da ich einen Bereich kennenlernen durfte, mit dem ich zuvor kaum Berührungspunkte hatte. Die direkte Begleitung der Einsatzkräfte ermöglichte einen Blick hinter die Kulissen und machte die Geschichte greifbar.
Vom Dreh zum fertigen Beitrag
Nach den Dreharbeiten begann die journalistische Aufbereitung des Materials. Die Aufnahmen mussten gesichtet, Interviews ausgewählt und die Geschichte strukturiert werden. Anschliessend schrieb ich den Off-Text, sprach diesen selbst ein und setzte den Beitrag im Schnitt zusammen.
Bevor der Beitrag veröffentlicht werden konnte, wurde der Text durch den Chef vom Dienst kontrolliert und abgenommen. Dieser Schritt gehört zum redaktionellen Prozess bei TOP NEWS und stellt sicher, dass die Inhalte journalistischen Standards entsprechen.
Da es sich um einen Newsbeitrag handelte, spielte Zeit eine wichtige Rolle. Die gesamte Produktion – von der Recherche bis zum sendefertigen Beitrag – musste innerhalb eines Tages abgeschlossen werden. Dadurch war eine effiziente Arbeitsweise gefragt, um alle Produktionsschritte termingerecht umzusetzen.
Journalismus in der Praxis
Das Projekt ermöglichte mir erneut, sämtliche Schritte einer journalistischen TV-Produktion umzusetzen. Neben technischen Fähigkeiten wie Kameraführung, Interviewführung und Schnitt konnte ich auch meine journalistischen Kompetenzen in Recherche, Themenaufbereitung und Storytelling weiter vertiefen.
Die Produktion dieses Beitrags zeigte einmal mehr, wie viele Arbeitsschritte hinter einem kurzen Newsbeitrag stehen und wie wichtig eine gute Organisation ist, um unter Zeitdruck qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren. Gleichzeitig war die Begleitung der Wasserpolizei eine besondere Erfahrung, die den Drehtag abwechslungsreich, spannend und lehrreich machte.
Hier geht es zum Beitrag: https://www.toponline.ch/news/2026/05/24/news-beitrag/einsatz-auf-dem-rhein/3272924
(mmi)
Kritische Reflexion
Die grösste Herausforderung bei diesem Projekt war der enge Zeitrahmen. Da es sich um einen Newsbeitrag handelte, musste die gesamte Produktion – von der Recherche über die Dreharbeiten bis hin zum Schnitt und dem Einsprechen des Off-Texts – innerhalb eines Tages umgesetzt werden. Dies erforderte eine gute Organisation und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck konzentriert zu arbeiten.
Zusätzlich war ich für sämtliche Produktionsschritte selbst verantwortlich. Während der Dreharbeiten musste ich nicht nur die Interviews führen und filmen, sondern gleichzeitig darauf achten, genügend passendes Bildmaterial für den späteren Beitrag zu sammeln. Dadurch war es wichtig, bereits vor Ort journalistisch zu denken und die Geschichte im Kopf zu haben.
Eine besondere Herausforderung war die Arbeit auf dem Boot. Während der Patrouille befanden wir uns mehrere Stunden auf dem Rhein, wodurch sich die Aufnahmebedingungen laufend veränderten. Die Bewegung des Boots, die wechselnden Lichtverhältnisse und die sommerlichen Temperaturen machten die Dreharbeiten anspruchsvoll.
Besonders spannend war für mich der Einblick in die Arbeit der Wasserpolizei. Die Möglichkeit, die Einsatzkräfte direkt auf ihrer Patrouille zu begleiten und ihren Arbeitsalltag kennenzulernen, machte den Dreh zu einer sehr interessanten und lehrreichen Erfahrung.
Fazit
Die Produktion dieses Newsbeitrags war für mich eine spannende und bereichernde Erfahrung. Besonders interessant war der direkte Einblick in die Arbeit der Wasserpolizei und die Möglichkeit, einen Bereich kennenzulernen, mit dem ich zuvor nur wenig Berührungspunkte hatte.
Obwohl ich bereits mehrere Beiträge produziert habe, war dieses Thema aufgrund des Einsatzes auf dem Rhein und der Nähe zu den Einsatzkräften etwas Besonderes. Die Kombination aus Recherche, Dreharbeiten, Interviews und Postproduktion innerhalb eines Tages zeigte erneut, wie abwechslungsreich die journalistische Arbeit sein kann.
Rückblickend nehme ich vor allem die vielen Eindrücke vom Drehtag mit. Der Austausch mit den Einsatzkräften, die Zeit auf dem Boot und die Produktion des Beitrags unter realen Bedingungen machten das Projekt für mich besonders spannend und lehrreich.