Am roten Meer
Ziel dieses Projekts war die filmische Dokumentation unserer Weihnachtsferien 2025 in Hurghada, Ägypten. Besondere Erlebnisse, Eindrücke und gemeinsame Momente unserer Reise sollten festgehalten werden. Die Videos sollen dazu beitragen, diese Erinnerungen auch in vielen Jahren noch lebendig zu halten. Gleichzeitig wollte ich herausfinden, wie es sich anfühlt, während einer ganzen Reise Inhalte zu filmen und daraus mehrere Videos zu erstellen. Aus diesem Projekt entstanden insgesamt acht Videos die verschiedene Erlebnisse, Aktivitäten und Eindrücke unseres Aufenthalts zeigen. Die Videos haben jeweils eine Länge von etwa 10 bis 20 Minuten.
Die Idee entstand aus meinem Interesse an Videografie und Content Creation. Während viele Menschen ihre Reisen hauptsächlich mit Fotos dokumentieren, wollte ich versuchen, die Atmosphäre und die Erlebnisse einer ganzen Woche in Form von Videos festzuhalten. Dabei interessierte mich nicht nur die Endergebnisse, sondern auch der Prozess dahinter: Wie verändert sich die eigene Wahrnehmung, wenn man ständig nach interessanten Motiven sucht? Wie viel Arbeit steckt tatsächlich hinter der Produktion mehrerer Videos?
Durchführung
Für die Aufnahmen verwendete ich eine Sony ZV-1F, eine Kamera, die speziell für Vlogging und Content Creation entwickelt wurde. Aufgrund ihrer kompakten Grösse war sie ideal für Reisen geeignet und konnte problemlos überallhin mitgenommen werden. Dadurch war es möglich, spontane Momente schnell festzuhalten und flexibel auf unterschiedliche Situationen zu reagieren.
Während unseres Aufenthalts filmte ich verschiedenste Szenen. Dazu gehörten Landschaftsaufnahmen, Aufnahmen vom Meer, Aktivitäten im Hotel, Ausflüge sowie zahlreiche Familienmomente. Dabei versuchte ich bewusst, unterschiedliche Perspektiven und Bildausschnitte zu verwenden, um die Videos abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Besonders wichtig war mir, nicht nur die offensichtlichen Highlights zu filmen, sondern auch die kleinen Momente, die oft einen Urlaub besonders machen.
Schon nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass das Filmen meine Wahrnehmung veränderte. Selbst wenn ich die Kamera gerade nicht in der Hand hatte, dachte ich ständig darüber nach, welche Situationen interessante Aufnahmen ergeben könnten.
Nach der Reise begann die Bearbeitung des Materials. Für den Videoschnitt verwendete ich Adobe Premiere Pro. Zunächst sichtete ich alle Aufnahmen und sortierte sie nach Themen und Tagen. Anschliessend wählte ich die besten Szenen aus und schnitt daraus die acht fertigen Videos zusammen. Dabei fügte ich Übergänge und verschiedene Anpassungen hinzu, um die Videos ansprechender und professioneller wirken zu lassen.
Zusätzlich gestaltete ich für jedes Video ein eigenes Thumbnail. Dafür verwendete ich Adobe InDesign. Die Thumbnails sollten nicht nur optisch ansprechend sein, sondern auch den Inhalt des jeweiligen Videos widerspiegeln. Durch die Gestaltung der Titelbilder erhielt jedes Video ein einheitliches und professionelles Erscheinungsbild.

Fazit
Rückblickend war dieses Projekt für mich eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich konnte nicht nur meine Fähigkeiten im Bereich Videografie und Videoschnitt erweitern, sondern auch lernen, wie viel Planung, Kreativität und Arbeit hinter der Produktion von Videoinhalten steckt. Besonders interessant war die Erkenntnis, dass das Filmen die eigene Wahrnehmung verändert und man die Umgebung automatisch aus einer kreativeren Perspektive betrachtet.
Das Endergebnis sind acht Videos, die unsere Weihnachtsferien 2025 in Hurghada dokumentieren und wertvolle Erinnerungen für meine Familie und mich festhalten. Die Videos ermöglichen es uns, besondere Momente immer wieder anzuschauen und die Erlebnisse dieser Reise erneut zu erleben. Dadurch erfüllt das Projekt nicht nur einen kreativen Zweck, sondern besitzt auch einen persönlichen Wert, der weit über die eigentliche Produktion hinausgeht.
Da es sich bei den Aufnahmen um private Familienvideos handelt, habe ich bewusst darauf verzichtet, diese zu veröffentlichen.
(mmi)
Eine der grössten Herausforderungen bestand darin, die richtige Balance zwischen dem Filmen und dem eigentlichen Erleben des Urlaubs zu finden. Einerseits wollte ich möglichst viele Erinnerungen festhalten, andererseits wollte ich die gemeinsame Zeit mit meiner Familie geniessen und nicht ständig hinter der Kamera stehen. In einigen Situationen musste ich bewusst entscheiden, die Kamera wegzulegen und den Moment einfach zu erleben. Dadurch wurde mir klar, dass nicht alles dokumentiert werden muss, um eine bleibende Erinnerung zu schaffen.
Eine weitere Herausforderung war die kreative Denkweise, die durch das Projekt entstand. Selbst in den Momenten, in denen ich nicht filmte, beschäftigte ich mich gedanklich mit möglichen Aufnahmen und Ideen für die Videos. Ich überlegte ständig, welche Inhalte interessant sein könnten, welche Perspektiven sich eignen würden und wie bestimmte Szenen später im fertigen Video wirken könnten. Dadurch wurde mir bewusst, dass Videografie nicht nur während des Filmens stattfindet, sondern auch viel Planung und Kreativität im Hintergrund erfordert.
Auch die Nachbearbeitung erwies sich als deutlich zeitaufwendiger als erwartet. Das Filmen selbst machte nur einen Teil des Projekts aus. Das Sortieren, Sichten und Bearbeiten der vielen Aufnahmen erforderte viel Geduld und Konzentration. Besonders die Auswahl der besten Szenen war oft schwierig, da viele Aufnahmen schöne Erinnerungen enthielten. Gleichzeitig lernte ich dadurch, Entscheidungen zu treffen und mich auf die Inhalte zu konzentrieren, die für das jeweilige Video am wichtigsten waren.
Die Arbeit mit Adobe Premiere Pro und Adobe InDesign ermöglichte es mir ausserdem, meine technischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Ich lernte neue Funktionen kennen, verbesserte meinen Umgang mit professioneller Software und gewann ein besseres Verständnis für den gesamten Produktionsprozess – von der Aufnahme bis zu den fertigen Videos.