Hochzeitsvideo Karin & Dominik

Für ein befreundetes, zukünftiges Ehepaar durften wir den Hochzeitstag videographisch begleiten und in Form eines Filmes für sie festhalten.

Bitte akzeptiere die statistik, Marketing Cookies um diesen Inhalt zu sehen.

Planung

Bevor wir mit dem Erstellen eines Konzeptes losgelegt haben, fanden intensive Rücksprachen mit dem Hochzeitspaar statt. Telefonisch haben wir als Erstes Vorstellungen, Ideen und Wünsche des Paares aufgenommen. In einem weiteren Schritt gab es einige Telefonate mit der Fotografin, welche für die Hochzeitsfotos vor Ort zuständig war. Ziel der Absprachen war es, unser Konzept dem Zeitplan der Fotografin anzupassen, sodass zeitliche Kollisionen vermieden werden konnten. Nach dem Erstellen des Grobkonzeptes für den Film fanden ergänzende Gespräche mit der Trauzeugin statt, um auf dem neuesten Stand des Abendprogramms zu sein. So konnten wir einen Plan zusammenstellen, der mit den bereits festgelegten zeitlichen Eckpunkten des Paares durchführbar war.

Ein weiteres organisatorisches To-do waren die Technikausleihe und die logistische Planung. Wir mussten etwas länger nach einer Möglichkeit suchen, um unsere gesamte Technik rechtzeitig von Location A zu Location B und schliesslich zur Location C zu bringen, ohne dabei wichtige Momente des Tages zu verpassen. Nach längerer Suche konnten wir ein Auto auftreiben, welches uns diese Flexibilität ermöglichte. Bezüglich der Ausrüstung galt das Motto: «Weniger ist mehr». Wir haben uns daher auf das Nötigste beschränkt, um die gesamte Logistik möglichst einfach zu halten und während des Tages nicht in den Vordergrund zu geraten. Unsere Entscheidung fiel dabei auf zwei Sony a7 III, eine davon mit Kit-Objektiv, zwei Ronin-Gimbals und ein Teleobjektiv.

Am grossen Tag selbst sind wir frühzeitig zur Kirche gefahren, um dort mit dem Tontechniker und dem Pfarrer noch letzte Absprachen zu treffen.

Shoot

Am Abend vor der Hochzeit trafen wir uns, um letzte Presets und Einstellungen vor dem Shoot vorzunehmen. Am Morgen um 09:00 Uhr haben wir letzte Vorbereitungen getroffen und sind pünktlich um 11:00 Uhr zur Ankleide des Bräutigams am Standort 1 erschienen. Um 11:30 Uhr sind wir am Standort 2, bei der Braut zu Hause, angekommen, um ihren letzten Moment kurz vor der Zeremonie zu shooten. Nach der Zeremonie in der Kirche, welche unseren Standort 3 des Shoots vorgab, fuhren wir um 14:00 Uhr zur Apéro-Location. Pünktlich um 17:00 Uhr filmten wir das Eintreffen am letzten Standort, wo die Party stattfand. Nach dem letzten Programmpunkt um 01:30 Uhr am frühen Morgen sicherten wir noch die Daten, bevor wir die Hochzeit verliessen und unseren Shooting Day beendeten.

Postproduktion

Nach intensivem Aussortieren des vielen Filmmaterials gingen wir in den Rohschnitt. Wir gingen beim Schnitt strukturiert vor und arbeiteten gemeinsam an den Feinschliffen. Als wir nach langer Suche endlich rechtlich frei verwendbare und passende Musik gefunden hatten, konnten wir das Projekt zufriedenstellend vollenden.

(mmi)

Im Grossen und Ganzen sind wir sehr zufrieden damit, wie das Projekt herausgekommen ist. Der Clip gibt einen passenden und emotional aufgeladenen Einblick in den grossen Tag des Hochzeitspaares. Das Video ist sehr chronologisch strukturiert und lässt kein Detail des Tages aus. Beginnend beim Ankleiden des Hochzeitspaares über den Gottesdienst, den Apéro, die Ambiente-Aufnahmen und Ausschnitte aus dem Pärchenshooting bis hin zu den Feierlichkeiten am Abend in der Henesselmühle, ist jeder Augenblick dokumentiert. Gespräche, berührende Momente und ästhetische Details konnten wir alle in den fertigen Clip einfliessen lassen. Auch das Feedback des Hochzeitspaares fiel überaus positiv aus. Sie waren sehr berührt und haben uns ihre Dankbarkeit ausgedrückt. Das ist für uns der wichtigste Indikator dafür, dass wir mit unserer Arbeit zufrieden sein können, da unsere Bemühungen natürlich ganz auf das Hochzeitspaar ausgerichtet waren.

Nichtsdestotrotz gibt es einige Learnings, die wir von den Dreharbeiten mitnehmen, sowie einige Anpassungen, die wir bei einem nächsten Dreh vornehmen würden. Besonders intensiv haben wir den gesamten organisatorischen Aufwand erlebt. Dieser reichte von der Beschaffung eines Autos in der Region über die unglaubliche Materialschlacht bis hin zur Sichtung und Sicherung des Materials, die kontinuierlich erfolgen musste. Ausserdem fiel uns während der Dreharbeiten auf, dass eine klarere Arbeitsteilung sinnvoll wäre. So übernahm jeweils eine Person von uns die «Movement-Shots» und bediente die Kamera auf einem Gimbal, während die andere Person die «Handheld-Shots» aufnahm. Was uns beim Schnitt Mühe bereitete, war die Wahl der Musik. Viele Titel, die lizenzfrei und kostenlos verfügbar waren, bestanden aus schlecht produzierten KI-Songs oder enthielten Texte, die sich nicht gut für einen romantisch anmutenden Hochzeitsclip eigneten. Die vielen verschiedenen Locations erschwerten zudem eine einheitliche Farbgestaltung.